16.02.2026
Ihr News-Update für die erfolgreiche
Neue Mietregeln setzen Vermieter unter Druck – Hunderte Euro Einbußen
Die geplante Mietrechtsreform aus dem Justizministerium bringt für Vermieter spürbare Einschnitte. Preisdeckel, neue Schonfristen und strengere Regeln für Index und Kurzzeitmieten könnten Geschäftsmodelle grundlegend verändern. Bei möblierten Wohnungen soll der Zuschlag künftig strikt begrenzt und transparent ausgewiesen werden, pauschal sind nur noch fünf Prozent der Nettokaltmiete vorgesehen. Zudem soll eine Schonfristregel künftig auch ordentliche Kündigungen bei Zahlungsverzug aushebeln, wenn Rückstände beglichen werden. Indexmieten in angespannten Märkten würden auf 3,5 Prozent jährliche Steigerung gedeckelt. Befristete Verträge sollen nur noch bis maximal sechs Monate ohne Mietpreisbremse möglich sein. Verbände warnen vor sinkender Investitionsbereitschaft und Risiken für Instandhaltung und energetische Sanierung.
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Als Immobilienprofi wissen Sie, wie zeitintensiv die professionelle Immobilienbewertung sein kann. Doch wir zeigen Ihnen in einem kostenfreien Webinar, wie Sie Immobilien blitzschnell, fundiert und risikoarm mit der Software Accumate bewerten können.
E-Autos werden vor allem von Immobilienbesitzern gekauft
Elektroautos werden in Deutschland überwiegend von Immobilienbesitzern gefahren. Eine aktuelle Analyse zeigt, wie stark E-Mobilität an Wohneigentum und private Lademöglichkeiten gebunden ist. Bundesweit leben 81,3 Prozent der privaten E-Auto-Halter im Wohneigentum, nur 18,7 Prozent sind Mieter. Der Zugang zu Garage, Stellplatz oder Wallbox gilt als entscheidender Faktor. Besonders ausgeprägt ist der Zusammenhang in Flächenländern wie Brandenburg, wo 84,8 Prozent der E-Auto-Fahrer Eigentümer sind. In Metropolen wie Berlin liegt der Mieteranteil deutlich höher. Zugleich steigt die Nachfrage weiter. 2025 entschieden sich 5,5 Prozent der privaten Autokäufer für ein reines Batterieauto. Für die Immobilienwirtschaft unterstreichen die Zahlen die wachsende Bedeutung wohnungsnaher Ladeinfrastruktur für Wertentwicklung und Vermarktung.
Extremwetter: Viele Eigentümer sind kaum abgesichert
Extremwetter nimmt zu, doch viele Immobilieneigentümer sind unzureichend vorbereitet. Eine aktuelle Studie zeigt deutliche Defizite beim Schutz vor Starkregen und Hochwasser. Laut Präventionsreport des Versicherers AXA verfügt nur rund ein Drittel der Eigentümer über verschließbare Kellerfenster, Rückstauklappen sind lediglich in 18 Prozent der Gebäude installiert, spezielle Hochwasserschutzsysteme sogar nur in vier Prozent. Gleichzeitig hält jeder Zweite Schäden durch Starkregen oder Hochwasser in den kommenden zehn Jahren für unwahrscheinlich, mehr als die Hälfte sieht deshalb keinen Anlass für gezielte Investitionen. Versicherer warnen jedoch vor steigenden Risiken durch den Klimawandel und verweisen auf einfache bauliche Maßnahmen sowie digitale Risikochecks zur besseren Vorsorge.
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