18.02.2026
Ihr News-Update für die erfolgreiche
Mietpreisbremse: Verfassungsgericht weist Klage ab
Das Bundesverfassungsgericht bestätigt die Rechtmäßigkeit der Mietpreisbremse. Eine Berliner Vermieterin ist mit ihrer Verfassungsbeschwerde gescheitert. Die Richter sahen keine Verletzung von Grundrechten und stärken damit erneut die Regulierung bei Wiedervermietungen.
Konkret ging es um die Verlängerung der Mietpreisbremse aus dem Jahr 2020, die inzwischen bis Ende 2029 gilt. In angespannten Wohnungsmärkten dürfen bei Neuvermietungen höchstens zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete verlangt werden. In Berlin gilt diese Regelung flächendeckend. Die Eigentümerin war von ihren Mietern erfolgreich auf Rückzahlung zu viel gezahlter Miete verklagt worden, der Bundesgerichtshof hatte das bereits 2024 bestätigt. Karlsruhe nahm die Beschwerde nun nicht zur Entscheidung an und erklärte sie für unbegründet.
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Deutschland verliert deutlich Einwohner
Die deutsche Bevölkerung wird bis 2070 deutlich stärker schrumpfen als bisher prognostiziert, was vor allem strukturschwache Regionen treffen dürfte und langfristige Folgen für Wohnungsmarkt und Standortplanung erwarten lässt.
Nach einer Analyse des Dresdner ifo-Instituts auf Basis neuer Daten des Statistischen Bundesamts werden in 40 Jahren voraussichtlich rund zehn Prozent weniger Menschen in Deutschland leben als heute. Bislang war lediglich ein Rückgang von etwa einem Prozent erwartet worden. Besonders stark betroffen sind ostdeutsche Flächenländer, während Stadtstaaten bis 2070 sogar mit Wachstum rechnen können. Die Studie zeigt damit deutliche regionale Unterschiede und verweist auf wachsende Herausforderungen für Kommunen und Infrastrukturplanung.
Inflationsrate steigt wieder
Die Inflation in Deutschland ist im Januar leicht auf 2,1 Prozent gestiegen, vor allem wegen teurerer Lebensmittel und höherer Spritpreise. Energiepreise wirkten dagegen weiter bremsend.
Für die Immobilienwirtschaft bedeutet das ein gemischtes Signal. Sinkende Energiepreise entlasten Haushalte und können die Nebenkosten stabilisieren, zugleich erhöhen steigende Löhne und Dienstleistungspreise den Kostendruck bei Bau, Sanierung und Verwaltung. Bleibt die Teuerung um die Zwei-Prozent-Marke, dürften die Geldpolitik stabil und bessere Konditionen für Immobilienfinanzierung unwahrscheinlich bleiben.
Heizungsbranche fordert mehr Sachlichkeit
Die anhaltende Unsicherheit rund um das Heizungsgesetz lässt den Absatz neuer Heizsysteme einbrechen und bringt die Branche nach zwei Boomjahren wirtschaftlich spürbar unter Druck. Der Bundesverband der deutschen Heizungsindustrie fordert die Rückkehr zu einer sachlichen Debatte.
Laut Branchenverband werden derzeit so wenige neue Anlagen verkauft wie seit 15 Jahren nicht mehr. Viele Unternehmen hatten in den Jahren 2022 und 2023 in neue Produktionskapazitäten und Personal investiert und sehen sich nun mit starken Rückgängen konfrontiert. Verbandschef Markus Staudt fordert von der Bundesregierung ein einfacheres und verlässliches Gesetz, das Planungssicherheit schafft. Die emotional geführte Debatte um Wärmepumpen müsse beendet werden, stattdessen brauche es eine sachliche Diskussion über effiziente und klimafreundliche Lösungen.
EZB vor Führungswechsel
Die Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB) Christine Lagarde will ihr Amt laut Medienberichten offenbar vorzeitig niederlegen. Der mögliche Führungswechsel könnte bereits vor den französischen Präsidentschaftswahlen 2027 erfolgen.
Sie könnte demnach noch vor April 2027 ausscheiden, um Frankreich und Deutschland ausreichend Zeit für die Suche nach einer Nachfolge zu geben. Offiziell bestätigt ist der Schritt nicht, doch die Spekulationen erhöhen die Unsicherheit an den Finanzmärkten. Für den Immobilienmarkt ist die Personalie hochrelevant, weil die EZB maßgeblich über das Zinsumfeld entscheidet. Ein Kurswechsel an der Notenbankspitze könnte Erwartungen zu künftigen Zinssenkungen oder einer strafferen Geldpolitik verändern und damit Finanzierungskosten, Investitionsentscheidungen und Transaktionsdynamik beeinflussen.
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