05.03.2026
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Iran-Krieg treibt Energiepreise – droht deutschen Haushalten der Kostenschock?
Der Krieg im Nahen Osten sorgt für starke Turbulenzen am Gasmarkt. Ob Haushalte in Deutschland bald deutlich mehr für Energie zahlen müssen, hängt auch von den Verträgen der Endkunden ab.
Nachdem der Iran den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus eingeschränkt hat, steigen die Gaspreise an den europäischen Großhandelsmärkten deutlich. Der Preis für Erdgas zur Lieferung im April kletterte zeitweise auf rund 66 Euro je Megawattstunde, nachdem er wenige Tage zuvor noch bei etwa 32 Euro gelegen hatte. Auch Produktionsausfälle beim wichtigen LNG-Produzenten Katar verschärfen die Lage. Laut Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) ist jedoch noch unklar, ob sich die Entwicklung auf die Endkundenpreise auswirkt. Dies hänge von den Beschaffungs- und Absicherungsstrategien der jeweiligen Lieferanten und von den Verträgen der Endkunden ab. Viele Energieversorger sichern ihre Beschaffung jedoch langfristig ab, sodass kurzfristige Preissprünge nicht sofort bei Endkunden ankommen. Einen Engpass bei der Gasversorgung in Deutschland erwartet der BDEW derzeit nicht.
Dämpfer für Baufinanzierungen zum Jahresstart
Der Markt für Baufinanzierungen entwickelt sich zu Jahresbeginn überraschend schwach. Nach einer Phase der Erholung geht es bei den privaten Immobilienkredite erstmals wieder abwärts.
Im Januar 2026 wurden in Deutschland private Immobilienkredite im Volumen von 19,1 Milliarden Euro vergeben. Das sind gut 3 Prozent weniger als im Vorjahresmonat, zeigt eine Auswertung von Barkow Consulting auf Basis von Daten der Europäischen Zentralbank. Damit endet eine Entwicklung, bei der das monatliche Neugeschäft seit Anfang 2024 jeweils über dem Niveau des Vorjahres lag. Im Gesamtjahr 2025 war das Volumen noch um 21 Prozent auf 241 Milliarden Euro gestiegen, zuletzt schwächte sich das Wachstum jedoch ab. Gründe sind gestiegene Kaufpreise und höhere Bauzinsen, die die Finanzierung für viele Haushalte erschweren. Hinzu kommen wirtschaftliche Unsicherheit sowie eine zurückhaltendere Kreditvergabe der Banken aufgrund strengerer aufsichtsrechtlicher Vorgaben.
Fast 50 Prozent Verteuerung: Hier ziehen die Mieten am stärksten an
Die Wohnungskrise in Deutschland verschärft sich immer mehr. In einigen Orten sind die Mieten regelrecht explodiert, wie eine neue Auswertung zeigt.
Laut einer Auswertung des SPIEGEL auf Basis von empirica regio Daten liegen die Angebotsmieten für Wohnungen bundesweit aktuell rund 20 Prozent höher als 2022. In Berlin liegt die durchschnittliche Miete inzwischen bei 14,60 Euro pro Quadratmeter – ein Anstieg von knapp 32 Prozent binnen 4 Jahren. Auch außerhalb der großen Metropolen zieht das Preisniveau an. Den stärksten Anstieg verzeichnet der Landkreis Kaiserslautern mit 47 Prozent. Dahinter folgen Cottbus mit 44 Prozent sowie der Landkreis Rostock mit 35 Prozent.
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Wärmepumpen: Bei der Wartung droht die Kostenfalle
Wärmepumpen gelten als wartungsarm und effizient. Doch einige Eigentümer berichten von überraschend hohen Servicekosten. Verbraucherschützer raten deshalb, Wartung und Garantiebedingungen bereits beim Kauf genau zu prüfen.
Mitunter verlangen Servicebetriebe mehr als 600 Euro für die Wartung, wie der SPIEGEL berichtet. Besonders teuer wird es häufig, wenn Wartungen direkt über Hersteller organisiert werden. Dabei gilt: Eine gesetzliche Gewährleistung von zwei Jahren darf nicht an verpflichtende Wartungen gebunden werden. Anders ist es bei freiwilligen Herstellergarantien, die oft regelmäßige Services voraussetzen. Fachleute betonen zudem, dass Wärmepumpen grundsätzlich weniger wartungsintensiv sind als klassische Heizungen. Entscheidend ist daher, Wartungskosten und Zuständigkeiten bereits beim Kauf der Anlage zu klären und Angebote zu vergleichen.
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