26.03.2026
Ihr News-Update für die erfolgreiche
Diese Immobilienprofis setzten 2026 neue Maßstäbe
Der Deutsche Immobilienpreis 2026 zeichnete gestern Abend in Köln Unternehmen und Persönlichkeiten aus, die sich mit besonderen Innovationen und Projekten verdient gemacht haben. Die hohe Beteiligung im Vorfeld sowie die rund 500 Branchenvertreter auf der Gala vor Ort zeigen die wachsende Bedeutung der Auszeichnung.
Eine unabhängige Jury aus elf Experten aus Verbänden, Praxis und Fachmedien bestimmte die Preisträger, die sich gestern über eine Trophäe freuen durften: Makler des Jahres wurde Mayer & Dau Immobilien, als Local Hero wurde Peggy Stüber Immobilien gekürt und der Gewerbemakler aptum GmbH zur Best Brand gewählt. Der Publikumspreis „Haus der Herzen“ wurde nach Online-Abstimmung mit über 16.000 Teilnehmern an das Musterhaus Palermo der der RENSCH-HAUS GmbH vergeben und als Persönlichkeit des Jahres ehrte die Jury den ehemaligen Vonovia-CEO Rolf Buch.
Eigentum verteuert sich: Preise und Zinsen ziehen an
Erstmals seit drei Jahren steigen die Preise für Wohnimmobilien wieder. Gleichzeitig verteuern sich Kredite deutlich. Für Käufer verschärft sich die Lage, während sich die Markterholung bereits wieder eintrübt.
Nach Daten des Statistischen Bundesamts verteuerten sich Wohnimmobilien 2025 um 3,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr und damit erstmals seit 2022. Besonders stark legten die Preise in ländlichen Regionen zu, während Metropolen geringere Zuwächse verzeichneten. Parallel steigen die Finanzierungskosten deutlich. Laut Interhyp liegen Bauzinsen für zehnjährige Darlehen bei rund 3,8 Prozent, bei geringem Eigenkapital auch darüber. Hintergrund sind gestiegene Kapitalmarktzinsen infolge höherer Inflationserwartungen. Banken rechnen für 2026 mit weiteren Preissteigerungen. Gleichzeitig bleibt der Neubau schwach, mit voraussichtlich nur 215.000 Fertigstellungen. Der Wohnraummangel dürfte sich damit weiter verfestigen.
Neue Mietzahlen: Immer mehr Städte überschreiten 10-Euro-Mietmarke
Die Zahl günstiger Großstädte sinkt deutlich. Immer mehr Märkte überschreiten eine lange stabile Preisgrenze. Besonders dynamisch entwickeln sich bislang preiswerte Standorte und verändern das Kräfteverhältnis am Mietmarkt spürbar.
Das zeigt eine Auswertung von immowelt zur Mietentwicklung in den 80 größten deutschen Städten zwischen 2022 und 2026. Während 2022 noch 57 Städte unter 10 Euro pro Quadratmeter lagen, sind es aktuell nur noch 35. Vor allem bislang günstige Städte verzeichnen hohe Zuwächse, etwa Krefeld, Hagen oder Gelsenkirchen. Haupttreiber ist ein Nachholeffekt durch steigende Nachfrage infolge von Ausweichbewegungen aus teuren Metropolen sowie strukturelle Verbesserungen vieler Standorte. Gleichzeitig bleibt das Angebot knapp, da der Neubau hinterherhinkt. Die Folge ist eine Annäherung der Mietniveaus zwischen teuren und günstigeren Städten.
BGH-Urteil: Faktische Verwalter haften wie bestellte Verwalter
Wer eine WEG ohne gültige Bestellung verwaltet, haftet wie ein offizieller Verwalter. Ein aktuelles Urteil verschärft die Anforderungen deutlich und zeigt, welche finanziellen Risiken daraus entstehen können.
Der Bundesgerichtshof (BGH) stellt klar, dass sogenannte faktische Verwalter denselben Pflichten unterliegen wie wirksam bestellte Verwalter. Im konkreten Fall hatte eine ehemalige Verwalterin nach Ablauf ihrer Bestellung weiterhin Aufgaben übernommen und unberechtigte Zahlungen für Parkpflege aus dem Gemeinschaftsvermögen geleistet. Laut BGH entstand dadurch ein Schaden von rund 16.500 Euro, für den sie haften muss. Entscheidend ist, dass faktische Verwalter die Vermögensinteressen der Gemeinschaft wahren müssen und keine Zahlungen ohne rechtliche Grundlage veranlassen dürfen. Das Urteil erhöht die rechtlichen Risiken für Verwalter, die ohne gültiges Mandat tätig bleiben.
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