10.04.2026
Ihr News-Update für die erfolgreiche
Neue Studie: Wo Erstkäufer sich noch eine Immobilie leisten können
Der Weg ins Eigenheim bleibt für viele Haushalte schwierig. Eine neue Analyse zeigt deutliche regionale Unterschiede. Entscheidend ist dabei weniger das Einkommen als eine andere zentrale Hürde. Eine Studie von Empirica im Auftrag der LBS zeigt, dass rund 39 Prozent der 33- bis 44-jährigen Mieterhaushalte in Deutschland den Kauf einer typischen Immobilie in ihrer Region finanzieren könnten. Besonders in ländlichen Regionen und strukturschwachen Gebieten Ostdeutschlands sind die Chancen deutlich besser als in Metropolen. In Großstädten wie München, Frankfurt oder Berlin ist Eigentum für viele rechnerisch nicht tragbar. Als größtes Hindernis erweist sich jedoch das Eigenkapital. Im Schnitt werden rund 131.000 Euro benötigt, deutlich mehr als noch vor zehn Jahren. Nur etwa sechs Prozent der der 30- bis 44-jährigen Miethaushalte erreichen diese Hürde. Maßgeblich für die Erschwinglichkeit ist damit neben der Region vor allem die Höhe der Ersparnisse.
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Neue Podcast-Folge: Der Weg vom Makler zum Lieblingsmakler
Wie baut man eine starke Marke auf? In der neuen Folge von „2 Zimmer, Küche, Talk“ gibt Philipp Hag, Geschäftsführer von Rudkowski & Hag und Makler aus Köln, tiefe Einblicke in sein Erfolgsrezept. Erfahren Sie, worauf es aus seiner Sicht heute wirklich ankommt, um im Wettbewerb zu bestehen.
Klingbeil treibt Bundesbaugesellschaft für günstige Wohnungen voran
Lars Klingbeil konkretisiert den Plan für eine Bundesbaugesellschaft mit privaten Investoren. Das Modell soll bezahlbaren Wohnungsbau anschieben und Kommunen bei der Finanzierung entlasten. Noch steht das Vorhaben politisch vor hohen Hürden. Nach dem Konzept von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil soll eine Bundesgesellschaft für bezahlbaren Wohnungsbau entstehen, an der der Bund die Mehrheit hält und private Investoren beteiligt sind. Die Gesellschaft soll Projekte im günstigen Preissegment entwickeln und ihre Umsetzung am Markt ausschreiben. Im Fokus stehen serielles Bauen, Standardisierung und sinkende Kosten. Ziel sind reine Baukosten von unter 3.000 Euro pro Quadratmeter. Ergänzend zur Bundesanstalt für Immobilienaufgaben soll die Gesellschaft auch bei großen Neubauquartieren ab 1.000 Einheiten einsteigen können. Zudem ist geplant, kommunalen Wohnungsbaugesellschaften über einen Deutschlandfonds günstigere Finanzierungen zu ermöglichen. Für die Umsetzung wären allerdings die Zustimmung der Union und eine Grundgesetzänderung nötig.
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Baugewerbe und Handel: Firmenpleiten steigen auf 20-Jahres-Hoch
Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen ist so hoch wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Unter anderem das Baugewerbe gerät unter Druck. Forscher sehen kurzfristig keine Entspannung am Markt. Im ersten Quartal wurden laut Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle 4.573 Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften registriert, so viele wie seit 2005 nicht mehr. Auch im März blieb die Entwicklung dynamisch mit deutlich steigenden Fallzahlen. Insgesamt sind rund 54.000 Arbeitsplätze betroffen. Neben dem Baugewerbe verzeichneten auch der Handel und wirtschaftsnahe Dienstleistungen Höchstwerte seit Beginn der branchenspezifischen Auswertung 2020. Regionale Schwerpunkte lagen unter anderem in Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Die Frühindikatoren des IWH deuten darauf hin, dass auch im zweiten Quartal mit anhaltend hohen Insolvenzzahlen zu rechnen ist.
Macht KI Büros überflüssig?
Künstliche Intelligenz bringt Bewegung in den Markt für Gewerbeimmobilien. Vor allem klassische Dienstleister geraten unter Druck. Gleichzeitig sorgen Rechenzentren und Tech-Firmen für neue Nachfrage nach Flächen. KI verändert vor allem, wie Investitionsentscheidungen getroffen werden. Viele Analysen, für die bisher viel Personal nötig war, lassen sich heute schneller automatisieren. Das setzt vor allem Gewerbeimmobilienmakler und Berater unter Druck. Gleichzeitig nutzen Investoren KI, um schneller und gezielter passende Objekte zu finden. Neue Nachfrage entsteht durch den Bau von Rechenzentren und durch Tech-Unternehmen, die wieder mehr Büroflächen anmieten. Insgesamt erwarten Experten keinen Einbruch, sondern eine schrittweise Veränderung der Branche. Entscheidend ist, wie schnell Unternehmen die neuen Möglichkeiten nutzen.
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