05.10.2026
Ihr News-Update für die erfolgreiche
Wo Käufer außerhalb der Metropolen am meisten sparen
Zwischen deutschen Metropolen und ihrem Umland bestehen weiterhin große Preisunterschiede. Je nach Region lassen sich beim Immobilienkauf außerhalb der Großstadt erhebliche Summen sparen.
Eine Handelsblatt-Auswertung auf Basis von Daten von Von Poll Immobilien zeigt deutliche Preisunterschiede zwischen den acht größten deutschen Metropolen und ihrem Umland. Den größten prozentualen Abstand gibt es im Raum Leipzig. Auch rund um Düsseldorf, Köln und Frankfurt kosten Immobilien in günstigen Gemeinden teilweise nur etwa halb so viel wie im Zentrum. Am geringsten fällt der maximale Abstand mit 34,75 Prozent im Raum Stuttgart aus. Absolut ist das Sparpotenzial rund um München besonders groß. Im Stadtgebiet werden durchschnittlich 8.203 Euro je Quadratmeter verlangt, in der günstigsten untersuchten Umlandgemeinde 4.934 Euro. Gleichzeitig steigen auch in vielen Vororten die Preise.
Weiterlesen auf Handelsblatt.com
Der Inhalt befindet sich hinter einer Paywall.
ANZEIGE

Präzise Immobilienbewertung mit Accumate in Sekunden
Als Immobilienprofi wissen Sie, wie zeitintensiv die professionelle Immobilienbewertung sein kann. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Immobilien blitzschnell, fundiert und risikoarm mit der Software Accumate bewerten können.
Wohnungsnot trifft auf Millionen leerer Wohnungen
In vielen Großstädten fehlen Wohnungen. Gleichzeitig stehen auf dem Land viele Wohnungen leer. Kommunen wollen deshalb Wohnungsmarkt und Infrastruktur stärker zusammen denken.
Der Deutsche Städte- und Gemeindebund fordert ein Gesamtkonzept gegen die Wohnungsnot. In ländlichen und oft strukturschwachen Regionen stehen rund 1,9 Millionen Wohnungen leer. Mehr als 700.000 davon könnten innerhalb von drei Monaten bezogen werden. Gleichzeitig fehlen deutschlandweit mehr als 800.000 Wohnungen. Der Neubau bleibt auf niedrigem Niveau. Deshalb sollen ländliche Regionen besser angebunden werden. Gefordert werden bessere Bahnverbindungen und ein stärkerer Nahverkehr. Auch Ärzte, Einkaufsmöglichkeiten sowie Kultur und Freizeit sollen besser erreichbar sein. Für solche Investitionen könnten Mittel aus dem Infrastruktursondervermögen genutzt werden.
Familienanwesen werden bei Luxuskäufern gefragter
Im Luxussegment verändern sich die Anforderungen an Immobilien. Immer mehr Käufer suchen Objekte, die mehreren Generationen Platz bieten und sich zugleich flexibel an unterschiedliche Lebensphasen anpassen lassen.
Nach Angaben von Engel & Völkers wird inzwischen jeder fünfte Kauf im internationalen Luxussegment mit dem Ziel getätigt, mit weiteren Familienangehörigen unter einem Dach zu leben. Besonders häufig interessieren sich 45 bis 60 Jahre alte Käufer für solche Immobilien. Neben familiärer Nähe spielen die alternde Gesellschaft und ein gesteigertes Sicherheitsbedürfnis eine Rolle. Gefragt sind flexible Grundrisse und ausreichend Rückzugsmöglichkeiten. Ein Beispiel aus Hamburg zeigt, wie sich Gebäude so planen lassen, dass einzelne Etagen später als separate Wohneinheiten genutzt werden können. Damit gewinnt die langfristige Anpassungsfähigkeit der Immobilie an unterschiedliche Lebenssituationen an Bedeutung.
Weiterlesen auf Handelsblatt.com
Der Inhalt befindet sich hinter einer Paywall.
Stromversorgung: EuGH klärt Regeln für Direktleitungen
Ein neues Urteil des Europäischen Gerichtshofs könnte für Strommodelle in Gebäuden wichtig werden. Es geht darum, wann eine Verbindung als Direktleitung gilt und damit nicht unter die volle Netzregulierung fällt.
Der Europäische Gerichtshof hat den Begriff der Direktleitung weiter gefasst. Entscheidend ist vor allem, dass der Strom direkt vom Erzeuger zum Kunden fließt. Das öffentliche Verteilernetz darf dabei nicht genutzt werden. Auch mehrere Kunden oder ein zusätzlicher Anschluss an das öffentliche Netz schließen eine Direktleitung nicht automatisch aus. Das könnte für Kundenanlagen in Immobilien wichtig sein. Solche Anlagen waren zuletzt stärker unter Druck geraten. Es drohten zusätzliche Regeln und Netzentgelte. Nun könnte es für bestimmte Modelle wieder einen Weg außerhalb der vollen Netzregulierung geben. Ob das in Deutschland so umgesetzt wird, ist aber noch offen.
Berlin plant weitere Eingriffe in den Mietmarkt
Berlin greift immer wieder stark in den Mietmarkt ein. Manche Regeln werden später von Gerichten gestoppt. Bis dahin haben sie den Markt aber oft schon verändert.
Berlin greift seit Jahren stark in den Mietmarkt ein. Neue Regeln gelten oft sofort. Erst später klären Gerichte, ob sie rechtmäßig sind. So war es beim Vorkaufsrecht und beim Mietendeckel. Ähnlich ist es jetzt bei der befristeten möblierten Vermietung. Als nächster Schritt sind Sozialquoten im Bestand geplant. Auch für andere Großstädte kann dieses Modell interessant sein. Regulierung ist schneller und einfacher umzusetzen als neuer Wohnungsbau. Doch die Folgen können verheerend sein. Investitionen werden unattraktiver, Wohnungen können vom Markt verschwinden. Auch die Qualität des Bestands kann sinken.



