30.09.2024
Ihr News-Update für die erfolgreiche
Wann stoppt die Insolvenzwelle in der Immobilienbranche?
30 Prozent der Projektentwickler wird die Insolvenzwelle in der Immobilienbranche treffen – das war die Prognose von Wohnungsbau-Experte Gerd Kropmanns vor rund einem Jahr. Wie ist der Status quo und wie geht es weiter?
Kropmanns geht im Interview mit der Witschaftswoche davon aus, dass bis Mitte 2025 tatsächlich 30 Prozent der Projektentwickler verschwunden sein werden. Der Hauptgrund: Viele haben Grundstücke überteuert erworben und kämpfen nun mit hohen Kreditzinsen und gestiegenen Baukosten. Kropmanns erwartet eine Erholung des Marktes ab 2025, wenn die EZB die Zinsen weiterhin senkt. Um die Krise langfristig zu überwinden, fordert er umfassende Deregulierungen und Steuersenkungen im Wohnungsbau.
Austauschpflicht für Kaminöfen: Fristende naht
Alte Kaminöfen müssen nachgerüstet oder ersetzt werden – sonst droht Stilllegung. Die Zeit drängt.
Am 31. Dezember 2024 endet die letzte Frist zur Nachrüstung oder zum Austausch alter Kaminöfen aus den Baujahren 1995 bis 2010, um die strengen Grenzwerte der Ersten Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (1. BImSchV) zu erfüllen. Zur Auswahl stehen der Einbau von Staubfiltern, der Kauf eines neuen, emissionsarmen Ofens oder die Stilllegung.
Neues Gesetz stoppt Zwangsversteigerungs-Trick mit Schrottimmobilien
Der Bundestag hat ein Gesetz verabschiedet, das es Städten und Gemeinden ermöglicht, bei missbräuchlichen Zwangsversteigerungen von Schrottimmobilien einzugreifen. Das Ziel: Käufer stoppen, die Mieteinnahmen kassieren, ohne den Kaufpreis zu zahlen.
Konkret richtet es sich gegen Käufer, die nur die gesetzliche Sicherheitsleistung zahlen, um Mieteinnahmen zu kassieren, ohne den vollen Kaufpreis zu begleichen. Das Gesetz zielt darauf ab, die Ausbeutung von Mietern und den Verfall von Immobilien zu verhindern. Künftig fließen Mieteinnahmen vorübergehend an gerichtlich bestellte Verwalter, nicht mehr an die neuen Eigentümer.
Schamloses Wohnungsangebot in Berlin: 500 Euro für ein Zelt
Ein Zelt in einem Berliner Garten ohne fließendes Wasser und Strom aus einem Generator wird für 500 Euro Miete angeboten – immerhin: es ist frisch renoviert.
Das Zelt, genauer eine Jurte, also das traditionelle Zelt der Nomaden in Zentralasien, steht in Berlin-Weißensee und wird derzeit auf Facebook inseriert. Viele Nutzer bemängeln die Sicherheitsstandards und vermuten schamlose Profitgier hinter dem Angebot.