04.10.2024
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Wohnbestand mobilisiert Investoren
Sinkende Zinsen und steigende Mieten beleben das Wohninvestment in Deutschland wieder. Besonders Bestandsimmobilien rücken ins Zentrum, während der Neubau nur langsam nachzieht.
Der deutsche Wohnimmobilienmarkt erlebt eine Belebung, angetrieben durch sinkende Zinsen und hohe Mietrenditen. Vor allem Bestandsimmobilien sind bei Investoren gefragt, während der Neubau weiterhin zögerlich verläuft.
Die Aussicht auf Wertsteigerungen bei Modernisierungen und der Mangel an Neubauten erhöhen die Attraktivität von Bestandsobjekten weiter.
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Makler unter Druck: Umsatzrückgänge belasten die Branche
Aktuelle Zahlen zeigen: 2023 war ein schwieriges Jahr für die Maklerbranche. Sowohl im Wohn- als auch im Gewerbebereich mussten viele Unternehmen starke Einbußen hinnehmen.
Das Makler-Ranking Immobilienmanager zeigt, dass viele Makler 2023 deutliche Umsatzrückgänge verzeichneten. Die Sparkassen-Finanzgruppe und Engel & Völkers blieben im Wohnsegment führend, mussten aber Rückgänge von bis zu 60 Millionen Euro hinnehmen. Im Gewerbebereich hielten Jones Lang LaSalle und Colliers International ihre Spitzenpositionen, sahen jedoch ebenfalls deutliche Umsatzeinbußen.
Bei Wahlsieg: Union verspricht geringere Erbschaftssteuer
Nach Ansicht von CDU/CSU kassiert der Staat zu viel Erbschaftssteuer bei Immobilien. Im Falle eines Wahlsiegs will die Union das ändern und die Steuer deutlich senken.
Ziel ist es sogar, Eigenheime steuerfrei zu übertragen, wenn sie mindestens 10 Jahre selbst genutzt oder vermietet werden. Die CSU fordert bereits seit Längerem eine Anpassung, da Immobilienpreise gestiegen sind, aber Freibeträge unverändert blieben. Kritiker wie der Ökonom Peter Bofinger sehen darin die Gefahr einer wachsenden Vermögensungleichheit.