09.10.2024
Ihr News-Update für die erfolgreiche
Rekordzahlen im Wohninvestmentmarkt: Milliardendeals dominieren den Markt
Im dritten Quartal 2024 hat der Wohninvestmentmarkt im Vergleich zum Vorjahr deutlich zugelegt. Das gestiegene Transaktionsvolumen lässt Makler optimistisch auf das Jahresende blicken. Großvolumige Deals und Forward-Deals spielen eine entscheidende Rolle.
Maklerhäuser wie JLL und BNP Paribas Real Estate berichten von einem Anstieg des Transaktionsvolumens auf bis zu 7 Mrd. Euro in den ersten drei Quartalen des Jahres. Besonders Großdeals über 100 Mio. Euro und Forward-Deals trugen maßgeblich zum Umsatz bei. JLL verzeichnete eine Verdopplung des Volumens im Vergleich zum dritten Quartal 2023 und erwartet für das Schlussquartal eine Annäherung der Preisdifferenzen zwischen Käufern und Verkäufern. Insgesamt wird für das Jahr ein Transaktionsvolumen von 10 Mrd. Euro prognostiziert.
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Skandal aufgedeckt: Großrazzia in der Baubranche
Bei einer bundesweiten Razzia durchsuchten Zollbeamte 37 Objekte, vor allem in Baden-Württemberg. Um Schwarzlöhne zu zahlen, sollen die Beschuldigten aus der Baubranche ein Netzwerk aus Scheinfirmen genutzt haben.
Bei der Durchsuchung der verdächtigen Objekte waren 250 Zollbeamte im Einsatz. Die Ermittlungen betreffen 17 Beschuldigte, die ein Firmengeflecht genutzt haben sollen, um Scheingeschäfte abzuwickeln und Schwarzlöhne zu zahlen. Dabei wurden innerhalb von zwei Jahren mindestens 2,3 Millionen Euro an den Sozialversicherungsträgern vorbeigeschleust. Falsche Rechnungen wurden von vermeintlichen Subunternehmen ausgestellt, die Geld einbehielten und Schwarzarbeiter bar bezahlten.
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Mieten fressen Einkommen: Immer mehr Haushalte stark belastet
Immer mehr Menschen müssen über 40 Prozent ihres Einkommens für die Miete aufbringen, so eine neue DIW-Studie. Besonders einkommensschwache Haushalte sind betroffen, während die Belastung für wohlhabendere Haushalte sinkt.
Laut einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung hat sich der Anteil der Haushalte, die mehr als 40 Prozent ihres Einkommens für Miete aufwenden müssen, von 1991 bis 2021 verdreifacht – von 5 auf 14 Prozent. Während die Mietbelastung für deutsche Haushalte insgesamt seit den 2000er Jahren relativ konstant blieb, verschärfte sich die Situation für einkommensschwache Haushalte. Die Mietbelastung dieser Gruppe stieg, während sie bei einkommensstarken Haushalten zurückging.
Kritik am Comeback der Wohngemeinnützigkeit
Die Bundesregierung plant, die „Neue Wohngemeinnützigkeit“ (NWG) wieder einzuführen, um bezahlbaren Wohnraum zu fördern. Steuerliche Anreize sollen Vermieter dazu bringen, dauerhaft günstige Mieten anzubieten. Doch wird das ausreichen, um die Wohnungsnot zu lindern?
Mit der Wohngemeinnützigkeit sollen Vermieter, die dauerhaft vergünstigte Wohnungen anbieten, steuerliche Vorteile wie die Befreiung von der Körperschaftsteuer erhalten. Das Modell, das bereits bis 1990 existierte, soll den Bau und Erhalt günstigen Wohnraums fördern. Kritiker bezweifeln jedoch, dass die NWG einen großen Einfluss auf den Wohnungsmarkt haben wird, da nur wenige Mieter profitieren könnten und keine zusätzlichen Investitionszulagen geplant sind. Branchenexperten stehen den Plänen kritisch gegenüber und fordern weiterreichende Maßnahmen, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.
Städte-Ranking zeigt, wo es die höchsten Zuschüsse für Photovoltaikanlagen gibt
Die Förderungen für Photovoltaikanlagen variieren stark je nach Region. Eine aktuelle Analyse zeigt, welche Städte die höchsten Zuschüsse bieten und wie Investoren durch Steuererleichterungen profitieren können.
Eine Marktanalyse von ADAC Solar und Zolar zeigt regional große Unterschiede in Sachen Förderung. In Städten wie Düsseldorf und Stuttgart sind Zuschüsse von über 20.000 Euro möglich, was mehr als ein Drittel der Kosten für eine typische PV-Anlage mit Batteriespeicher, Wallbox und Wärmepumpe deckt. Trotz attraktiver Förderungen, einschließlich der Mehrwertsteuerbefreiung, sinken die Einspeisevergütungen seit Februar 2024 alle 6 Monate. Die EEG-Förderung bleibt dennoch für private und gewerbliche Solaranlagenbetreiber attraktiv. Die Fristen zur Anmeldung und Registrierung der Anlagen sowie steuerliche Regelungen für Balkonkraftwerke spielen dabei eine wichtige Rolle.
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