14.01.2025
Ihr News-Update für die erfolgreiche
Studie: Niedrige Eigentumsquote erhöht Armutsrisiko
Die Bevölkerung wird immer älter, die Mieten steigen und gleichzeitig sinkt die in Deutschland ohnehin schon niedrige Eigentumsquote. Die Folge: Wohnen wird hierzulande immer mehr zum Armutsrisiko. Das zeigt eine aktuelle Studie und fordert dringend politische Maßnahmen.
Laut der Studie des Pestel-Instituts sind steigende Mieten ein Haupttreiber für Altersarmut. Während die Eigentumsquote in Deutschland mit unter 44 Prozent auf einem 15-Jahres-Tief liegt, fordert das Institut eine „Offensive Wohneigentum“. Ziel sei es, jährlich 500.000 Haushalten den Erwerb eines Eigenheims zu ermöglichen. Neben staatlichen Darlehen und Steuererleichterungen müsse auch der soziale Wohnungsbau wieder stärker gefördert werden. Experten warnen: Ohne politische Maßnahmen droht langfristig eine Verschärfung der sozialen Ungleichheit.
Evernest will Deutschlands größter Wohnmakler werden
Christian Evers, Gründer und CEO des Franchisemaklers Evernest, hat ein ehrgeiziges Ziel: er will Deutschlands größter Makler für gehobene Wohnimmobilien werden. Gelingen soll das mit TV-Prominenz und einer selbst entwickelten Software, die auf KI basiert.
Mit derzeit 26 Standorten, darunter 6 Eigenbetriebe und 19 Franchisenehmer, plant das Unternehmen bis Ende des Jahres eine Expansion auf 55 Städte. Gründer Christian Evers, ehemaliger Vorstand bei Engel & Völkers, setzt dabei auf ein Lizenzpartnerprogramm, das seit 2023 läuft, sowie eine eigens entwickelte Software-Plattform, die KI-basiert Marktanalysen, Objektbewertungen und Exposé-Erstellung digitalisiert.
Prominente Unterstützung kommt von Peyton Robert Neubauer, bekannt aus der TV-Show „Mieten, kaufen, wohnen,“ der im Januar 2025 einen Showroom in Potsdam eröffnet.
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Dena-Gebäudereport 2025: Heizwende stockt im Bestand
Im Bestand dominieren weiterhin Öl- und Gasheizungen – der Austausch gegen erneuerbare Energieträger geht nur schleppend voran. Zu diesen Ergebnissen kommt der Dena-Gebäudereport 2025.
Demnach setzt der Neubau verstärkt auf klimafreundliche Technologien, der Energieverbrauch im Gebäudebereich sinkt leicht, und die Nachfrage nach Energieberatungen steigt. Im Bestand hingegen dominieren fossile Heizsysteme – 79 Prozent der rund 20 Millionen Wohngebäude werden weiterhin mit Gas oder Öl beheizt. Gleichzeitig geht der Austausch fossiler Heizungen nur langsam voran – die Verkaufszahlen von Wärmepumpen sanken im ersten Halbjahr 2024 beispielsweise um 54 Prozent.
Laut Dena-Geschäftsführerin Corinna Enders ist eine gemeinsame Kraftanstrengung von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft nötig, um die Wärmewende zu beschleunigen. Der Bericht zeigt zudem, dass die gestiegene Nachfrage nach Energieberatungen ein starkes Interesse an klimagerechten Lösungen signalisiert, was durch gezielte Information und Förderung gestärkt werden müsse.
Eigentümer verschwunden: 200 Mieter ohne Heizung
In einem Wohnblock im sächsischen Hartmannsdorf stehen 50 Mietparteien seit Tagen ohne Heizung und warmes Wasser da. Der Grund: Der Eigentümer zahlt seit Jahren keine Abschläge – und ist nun spurlos verschwunden.
Die Schulden belaufen sich mittlerweile auf einen sechsstelligen Betrag, wie RTL berichtet. Die Hausverwaltung ist machtlos, da der Eigentümer nicht erreichbar ist. Während des TV-Drehs hat sich allerdings eine vorübergehende Lösung ergeben: Der Bürgermeister von Hartmannsdorf konnte eine Zusage vom Energieversorger erwirken, dass die Heizungsversorgung in Kürze wiederhergestellt wird.