24.01.2025
Ihr News-Update für die erfolgreiche
Immobilienpreise bis zu 18 Prozent günstiger als 2022
Die Angebotspreise von Eigentumswohnungen haben sich zuletzt stabilisiert, sind stellenweise sogar wieder gestiegen. Trotzdem sind sie weiterhin spürbar niedriger als zur Höchstphase des Immobilienbooms. Mancherorts sparen Käufer fast ein Fünftel im Vergleich zum Kaufpreis im Sommer 2022.
Das ist das Ergebnis einer immowelt Auswertung über die Angebotspreise von Bestandswohnungen in 81 Großstädten. Demnach sind die Preise deutschlandweit derzeit noch immer 9 Prozent unter dem Niveau von Juni 2022, als der Preisverfall auf breiter Front begann. In einigen Städten liegt das aktuelle Niveau sogar noch niedriger: -18 Prozent in Kiel, -17 Prozent in Göttingen und Fürth sowie -16 Prozent in Rostock.
Immobilien-Mogul Benko festgenommen
René Benko hat eine der spektakulärsten Firmenpleiten in der Geschichte Österreichs hingelegt. Seine insolvente Signa Gruppe war auch in Deutschland an unzähligen Immobilien beteiligt. Nun wurde Benko in Innsbruck festgenommen.
Auf Anweisung der Staatsanwaltschaft wurde Benko in seiner Villa in Innsbruck verhaftet und in Untersuchungshaft genommen. Dem Firmenchef wird vorgeworfen, unzulässig ins laufende Insolvenzverfahren eingegriffen zu haben und Geldmittel zur Seite geschafft zu haben, die als Insolvenzmasse eigentlich den Gläubigern zugestanden hätten.
Nur wenig Ausfälle bei Immobilienkrediten
Der Anteil an notleidenden Wohnkrediten ist in Deutschland im europäischen Durchschnitt gering. In anderen Ländern ist der Anteil an sogenannten Non-Performing Loans teilweise deutlich höher.
In Irland beispielsweise haben 3,0 Prozent der Kreditnehmer Probleme, ihre Immobilien-Raten zu tilgen. Auch in Spanien (2,8 Prozent), Polen (2,3 Prozent) und Frankreich (2,2 Prozent) sind die Werte höher als in Deutschland, wo nur 0,8 Prozent der Kredite im Zeitraum 2019 bis 2024 als notleidend galten. Das geht aus einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hervor. Ein Grund, dass in Deutschland so solide finanziert wird, liegt laut Fachleuten auch daran, dass meist Verträge mit langen Zinsbindungen von zehn Jahren und mehr abgeschlossenen werden. Diese machen Kreditnehmer immun gegen kurzfriste Zinskapriolen am Kapitalmarkt. Zudem haben Verbraucher dann lange Jahre im Vorfeld Zeit, Konditionen für Anschlussfinanzierungen zu prüfen und können sich länger auf veränderte Rahmenbedingungen vorbereiten.
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Mit gefälschter Putin Vollmacht: Ukrainerin verkauft Immobilien in Berlin
Ein Plot fast wie bei John le Carré oder Ian Flemming: Eine Frau aus der Ukraine gibt sich als russische Spionin aus, fälscht Kreml-Vollmachten und verkauft so Immobilien des russischen Staates in Berlin für zweistellige Millionenbeträge.
Nun hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen die 59-Jährige erhoben. Mittels gefälschter Dokumente, u.a. Vollmachten aus dem Büro von Vladimir Putin und Papieren des russischen Geheimdienstes, täuschte sie gemeinsam mit einem Komplizen vor, offiziell im Auftrag des russischen Staates ehemalige sowjetische Liegenschaften in Berlin zu veräußern. Der ahnungslose Dritte wurde mit dem Verkauf betraut. In 2 Fällen gelang das sogar: 5,2 Millionen und weitere 8,8 Millionen wurden bezahlt. Als die russische Botschaft von den Verkäufen erfuhr und beim Auswärtigen Amt Beschwerde einlegte, flog der Schwindel auf. Die Transaktionen wurden mittlerweile rückabgewickelt und auch die Kaufsummen zurückerstattet.