03.03.2025
Ihr News-Update für die erfolgreiche
Immobilienkäufer gehen mehr ins Risiko
Höhere Darlehenssummen, weniger Eigenkapital und kürzere Zinsbindung: Um sich eine Immobilie zu kaufen, nehmen Käufer tendenziell größere finanzielle Risiken auf sich. Das geht aus Auswertungen des Kreditvermittlers Interhyp für 2024 hervor.
Die durchschnittliche Summe, die sich Käufer von Banken leihen, stieg demnach auf 325.000 Euro (2023: 310.000 Euro). Der Anteil des beim Kauf eingesetzten Eigenkapitals ging indes von 23 auf 20 Prozent zurück. Die mittlere Zinsfestschreibung sank von 12,9 im Vorjahr auf 11,7 Jahre. Grundsätzlich gelten Immobilien in Deutschland als solide finanziert. Geplatzte Finanzierungen und Zwangsverkäufe kommen eher selten vor. Doch die Zahlen von Interhyp zeigen laut Experten, dass die Risikobereitschaft beim Immobilienerwerb auch hierzulande steigt.
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Während der Fokus oft auf dem Kaufen und Verkaufen von Objekten liegt, wird ein riesiges Potenzial übersehen: der Vermietungsmarkt. Warum also nicht einmal die Perspektive wechseln?
In diesem Live-Webinar erfahren Sie, warum Vermieter die spannendste Zielgruppe für Makler sind und wie Sie das Vermietungsgeschäft als Türöffner für spätere Verkaufsaufträge nutzen.
Für Immobilienmakler und Immobilienverwalter gemäß der Fortbildungspflicht laut § 15b der Makler- und Bauträgerverordnung sowie § 34c der Gewerbeordnung. Für die erfolgreiche Teilnahme am Webinar erhalten Sie ein Zertifikat (1 Stunde).
So muss die neue Regierung den Wohnungsmarkt reformieren
Die Probleme des Wohnungsmarktes sind ein wichtiges Thema für jungen Menschen. Doch die etablierten Parteien haben das im Wahlkampf kaum adressiert und so laut Ansicht von Fachleuten viele Jungwähler in die Arme von linken und rechten Parteien getrieben. Was die Politik nun tun sollte, um den angespannten Wohnmarkt wieder zu entlasten.
Drei Kernfelder sollte die neue Regierung dringend angehen. Der ungebremste Anstieg der Mieten muss wirkungsvoll eingebremst werden, beispielsweise durch ein Nachschärfen der eher wirkungslosen
Mietpreisbremse. Der Neubau muss durch staatliche Mittel wieder angekurbelt und die Baukosten gesenkt werden, in dem unter anderem die Baunormen entschlackt werden. Zudem sollte der Eigenheimerwerb für junge Menschen attraktiver gemacht werden, beispielsweise durch ein Aussetzen der Grunderwerbsteuer beim Erstkauf einer selbstgenutzten Immobilie.
Viele Eigentümer sorgen sich um Wert ihrer Immobilie
Die Angst vor Wertverlust der eigenen Immobilie treibt derzeit viele Eigentümer um. In einer Umfrage gaben die meisten Befragten dies als derzeit größte Herausforderung an.
Für 44 Prozent der Immobilienbesitzer ist der Werterhalt ihrer Häuser oder Wohnungen demnach die drängendste Frage. 30 Prozent beschäftigen sich mit Sanierung und Modernisierung. 24 Prozent der Befragten sorgen sich wegen der gesetzlichen Anforderungen. Die Debatten um das Heizungsgesetz sowie neue europäische Anforderungen an den Gebäudesektor haben offenbar viele Immobilieneigentümer aufgeschreckt, die sich nun um den Wert ihres Eigentums sorgen, wenn dies nicht modernsten energetische Standards entspricht. Die Umfrage wurde unter 2.500 Eigentümern und Verwaltern im Auftrag des Ablesegeräteherstellers Brunata-Metrona durchgeführt.
Inflation verharrt bei über 2 Prozent
Die Teuerungsrate in Deutschland bleibt weiterhin hoch: Im Februar verteuerten sich die Verbraucherpreise laut Statistischem Bundesamt um 2,3 Prozent. Damit liegt der Wert weiterhin über dem von den Zentralbanken ausgegebenen Ziel.
Die Europäische Zentralbank sowie die nationalen Zentralbanken peilen eigentlich eine Inflationsrate von 2 Prozent an. Die Teuerungsrate in Deutschland hatte sich zwar zuletzt wieder deutlich verringert, trotzdem ist der aktuelle Wert aus Sicht der Währungshüter noch immer zu hoch. Dennoch wird von Fachleuten erwartet, dass die EZB in den kommenden Tagen den Leitzins auf 2,5 Prozent absenkt.
Mehr über den Zusammenhang zwischen Leitzins und Immobiliendarlehen lesen Sie auch im Ratgeber von immowelt.