22.04.2025
Ihr News-Update für die erfolgreiche
Immobilien jetzt günstiger finanzieren – dank Zinswende und Trump-Effekt
Für viele Immobilienkäufer gibt es gute Nachrichten: Die Bauzinsen sind zuletzt spürbar gesunken. Eine aktuelle Analyse zeigt, wie Käufer jetzt profitieren – auch wegen Donald Trumps Politik und der Zinssenkung der Europäischen Zentralbank. Weil Investoren durch Trumps Zollpläne verunsichert wurden, flüchteten viele aus US-Staatsanleihen in deutsche Bundesanleihen. Das ließ die Renditen sinken – und mit ihnen auch die Zinsen für Immobilienkredite, die daran gekoppelt sind. Laut Interhyp liegt der Zinssatz für zehnjähriges Baugeld derzeit bei 3,57 Prozent. Käufer können dadurch je nach Kredithöhe mehrere tausend Euro sparen – trotz leicht steigender Immobilienpreise. Zusätzlichen Schub könnte die EZB mit ihrer jüngsten Leitzinssenkung bringen. Auch wenn der EZB-Leitzins nur einen indirekten Einfluss auf langfristige Bauzinsen hat, führt eine lockerere Geldpolitik in der Regel zu besseren Finanzierungskonditionen.
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Norderney vor Sylt: Neue Nr. 1 bei Ferienwohnungen
Wer in Deutschland eine Ferienwohnung kaufen will, braucht viel Geld – besonders auf beliebten Inseln und an schönen Seen. Eine Insel überholt sogar Sylt. Wo es am teuersten ist, zeigt ein neuer Marktbericht von Engel & Völkers. Demnach zählen Norderney, Tegernsee und Sylt zu den exklusivsten Standorten. Auch am Starnberger See, am Bodensee oder in Garmisch-Partenkirchen steigen die Preise. Die Nachfrage ist trotz hoher Summen ungebrochen – nicht zuletzt, weil die Zinsen wieder gesunken sind. Wer sich eine Immobilie in Toplage sichern will, muss je nach Region bis zu 25.000 Euro pro Quadratmeter oder 18 Millionen Euro pro Haus bezahlen.
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BGH-Urteil: Billigmiete allein macht Vertrag nicht ungültig
Eine Mieterin zahlte für eine große Berliner Wohnung mit fünf Zimmern nur 600 Euro im Monat, weil die Geschäftsführerin der Vermietergesellschaft mutmaßlich ihre Befugnisse missbraucht hatte. Trotzdem bleibt der Vertrag laut Bundesgerichtshof erstmal gültig. Eine extrem günstige Miete ist nicht automatisch sittenwidrig. In dem Fall geht es um den Verdacht, dass die Geschäftsführerin der vermietenden GmbH den Vertrag absichtlich zum Nachteil der Firma abgeschlossen hat – möglicherweise in Absprache mit dem Lebensgefährten der Mieterin. Der BGH entschied jedoch, dass ein Vertrag nur dann sittenwidrig ist, wenn beide Seiten bewusst zum Schaden eines Dritten handeln. Das Landgericht Berlin muss nun genau prüfen, ob die Mieterin davon wusste.
Heizen wird teurer: Verivox rechnet mit spürbaren Mehrkosten für viele Haushalte
Viele Haushalte in Deutschland müssen sich auf höhere Heizkosten einstellen. Das zeigt eine aktuelle Auswertung des Vergleichsportals Verivox. Vor allem Gas ist teurer geworden – und auch für Mieter könnten die Kosten bald steigen. Laut Verivox stiegen die Heizkosten für Gaskunden im vergangenen Winter um rund 23 Prozent. Gründe dafür sind unter anderem der gestiegene Verbrauch wegen kälterer Temperaturen und die Rückkehr zum regulären Mehrwertsteuersatz. Auch bei Heizöl gab es leichte Kostensteigerungen. Der Energiedienstleister Techem meldet einen bundesweiten Anstieg des Heizverbrauchs um über 23 Prozent. Der Deutsche Mieterbund warnt zusätzlich vor steigenden CO₂-Kosten ab 2025 und sieht Vermieter in der Pflicht.