23.04.2025
Ihr News-Update für die erfolgreiche
Förderchaos beim Neubau: Experten fordern einfache Regeln
Neubauten sind oft viel zu teuer – auch wegen komplizierter Förderregeln. Der Einbau von Wärmepumpen wird zum Beispiel völlig falsch gefördert, sagen Experten. Viele von ihnen fordern: Weniger Vorschriften und einfachere Standards fürs Bauen.
In Deutschland steigen die Baukosten stark. Selbst in günstigeren Gegenden kosten neue Wohnungen mitunter fast 6.000 Euro pro Quadratmeter. Das liegt an den teuren Regeln und Aufgaben, die Bauunternehmen erfüllen müssen – wie den Bau von Straßen, die Erstellung von Gutachten oder die Verwendung bestimmter Materialien. Die Fördergelder helfen oft nicht wirklich, weil sie an die Höhe der Baukosten gekoppelt sind. Würde in Deutschland ein einheitlicher, fester Förderbetrag gelten – ähnlich wie in Großbritannien –, käme es dagegen zu einem echten Preiswettbewerb zwischen Herstellern und Handwerksbetrieben. Zumindest in Hamburg gibt es jetzt jedoch einfachere Regeln, mit denen Bauen günstiger werden soll. Experten wünschen sich, dass ganz Deutschland diesen Weg geht – damit wieder mehr bezahlbare Wohnungen entstehen können.
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Immobilienpreise in Europa: Deutschland und Spanien führen den Aufwärtstrend an
In vier von sieben untersuchten europäischen Ländern steigen die Immobilienpreise. Besonders in Deutschland und Spanien geht es im 1. Quartal 2025 deutlich nach oben.
Wie der aktuelle AVIV Housing Market Report zeigt, kletterten die Angebotspreise von Wohnimmobilien in Deutschland im 1. Quartal um 1,2 Prozent – das stärkste Wachstum seit Anfang 2024. Spanien liegt mit einem Anstieg von 1,8 Prozent an der Spitze. Auch Belgien (+0,9 %) und Frankreich (+0,3 %) verzeichnen leichte Zuwächse. Anders sieht es in Italien (-4,2 %) und Portugal (-1,8 %) aus – dort sanken die Preise für Wohneigentum. Luxemburg bleibt weiter im Minus mit einem Rückgang von 1,1 Prozent.
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BGH-Urteil: Zufahrtsrecht über fremdes Grundstück gilt auch fürs bloße Parken
Wer sein Grundstück nur über das Grundstück eines Nachbarn erreichen kann, darf dieses auch mit dem Auto überqueren, um auf dem eigenen Grundstück zu parken. Das hat der Bundesgerichtshof jetzt entschieden.
Im konkreten Fall ging es um ein Haus, das keinen direkten Zugang zur Straße hat. Der Eigentümer sowie Mieter des Hauses durften deshalb über das Nachbargrundstück fahren. Dabei erlaubte der Nachbar aber nur das gelegentliche Befahren des Notwegs aus wichtigen Gründen, etwa zum Be- oder Entladen. Er war hingegen nicht damit einverstanden, dass der Notweg täglich genutzt wurde, nur um das Fahrzeug auf dem Inselgrundstück zu parken. Der BGH hat nun entschieden: Es ist erlaubt, mit dem Auto regelmäßig über das Nachbargrundstück zu fahren, wenn man dort wohnt. Wichtig ist aber: Dafür muss eine angemessene Gebühr, eine sogenannte Notwegrente, gezahlt werden.
Wie moovin mit Digitalisierung den Mietmarkt erobert
Als das Bestellerprinzip für Mietobjekte eingeführt wurde, zogen sich viele Makler aus dem Mietmarkt zurück. moovin hat stattdessen gegründet – und das mit Erfolg: Zum 10-jährigen Jubiläum ist der auf Vermietung spezialisierte Makler heute in über 200 Städten aktiv und vermittelt mehr als 3.000 Immobilien jedes Jahr. 2014 wurde das Unternehmen als „Makler des Jahres“ beim Deutschen Immobilienpreis ausgezeichnet.
Gründer und Geschäftsführer Fabian Mellin spricht im Interview über die Historie und das Geschäftsmodell von moovin. Er erklärt, warum er mit mittlerweile über 150 Mitarbeitern in einem Marktsegment erfolgreich ist, dass von vielen Maklerkollegen als unrentabel erachtet wird und was ein Award wie der Deutsche Immobilienpreis für ihn und sein Team bedeutet.