16.05.2025
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Eigentümerverband schlägt Alarm: Verschärfung des Mietrechts gefährdet private Vermieter
Die geplante Verschärfung des Mietrechts durch die neue Bundesregierung stößt beim Eigentümerverband Haus & Grund auf Kritik: Aus Sicht des Verbands wären die Folgen für private Kleinvermieter gravierend.
Im neuen Koalitionsvertrag bekennt sich die unionsgeführte Bundesregierung klar zum Mieterschutz und kündigt Maßnahmen wie die vierjährige Verlängerung der Mietpreisbremse sowie Bußgelder für Vermieter an, die gegen diese Regelung verstoßen. Der Eigentümerverband Haus & Grund warnt jedoch vor den Folgen für private Kleinvermieter. Deren Belastungsgrenze sei überschritten, da sie im Gegensatz zu großen Wohnkonzernen gestiegene Kosten nicht auffangen könnten. Verbandspräsident Kai Warnecke fordert daher private Vermieter von weiteren Regulierungen auszunehmen – etwa bei der Mietpreisbremse, der Modernisierungsumlage und den Regeln für Indexmieten. Der Deutsche Mieterbund kritisiert dagegen die geplanten Reformen als unzureichend. Präsident Lukas Siebenkotten bemängelt das Fehlen konkreter Maßnahmen wie eines Mietenstopps oder einer abgesenkten Kappungsgrenze.
Bauministerin will höhere Erbschaftssteuer
Die neue Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) hat sich für eine höhere Erbschaftssteuer für große Vermögen ausgesprochen. Durch die Mehreinnahmen könne man die Kosten für den Erwerb von Wohneigentum senken.
Hubertz schlug etwa vor, den Kauf des ersten Hauses grunderwerbsteuerfrei zu stellen. In der Immobilienbranche betrachtet man den Vorstoß der Ministerin mit Skepsis. Der Zentralverband Deutsches Baugewerbe unterstützt zwar seit Langem eine Reduzierung oder Aussetzung der Grunderwerbsteuer, kritisiert aber die von Hubertz vorgeschlagene Koppelung mit einer höheren Erbschaftsteuer. Laut Hauptgeschäftsführer Felix Pakleppa sollten Freibeträge nicht mit steuerpolitischen Maßnahmen vermischt werden, da dies zu mehr Komplexität führe. Kritik kommt zudem vom Eigentümerverband Haus & Grund. Dessen Präsident Kai Warnecke betont, eine Senkung der Grunderwerbsteuer könne durch mehr Bautätigkeit sogar höhere Einnahmen bringen. Eine Erhöhung der Erbschaftsteuer dagegen würde Erben zusätzlich belasten – gerade in einer Zeit, in der sie vor großen Investitionen im Zuge der Energiewende stünden.
Wirtschaftskrise: Kann der Wohnungsbau für Wachstum sorgen?
Die deutsche Wirtschaft befindet sich in der schwersten Wachstumsschwäche der Nachkriegszeit. Eine Chance, die wirtschaftliche Stagnation zu überwinden, könnte im Wohnungsbau liegen.
Diese Einschätzung liefert der Wirtschaftswissenschaftler Bernd Rürup in einem Meinungsbeitrag für die „Welt“. Da die Wachstumsimpulse durch den Export künftig deutlich schwächer ausfallen dürften als in früheren Jahrzehnten, biete der Wohnungsbau eine besonders wirkungsvolle Chance, um die Konjunktur zu beleben. Schließlich sei der Wohnungsbedarf in Deutschland mit derzeit rund 550.000 fehlenden Wohnungen enorm. Rürup verweist auf aktuelle Berechnungen, die zeigen, dass ein gezielter wohnungsbaupolitischer Impuls 0,5 Prozent zusätzliches Wirtschaftswachstum bringen, 150.000 Arbeitsplätze sichern und 5,5 Milliarden Euro an Steuereinnahmen generieren könnte. Investitionen in Neubau und Sanierungen würden zudem nicht nur ökonomisch, sondern auch ökologisch sinnvoll die Binnenkonjunktur stärken. Schließlich sei der Gebäudesektor zentral für den Klimaschutz und um die Klimaziele bis 2045 zu erreichen, müsse die Sanierungsquote deutlich gesteigert werden.
Zum 4. Mal in Folge: immowelt von Verbrauchern zum besten Immobilienportal gewählt
immowelt ist das beliebteste Immobilienportal Deutschlands. Im großen Testvergleich „Deutschlands Beste Online-Portale 2025“ des Deutschen Institut für Service-Qualität (DISQ) wurde immowelt in der Kategorie „Immobilienportale“ von Deutschlands Internetnutzern abermals zum Sieger gewählt.
Im Vergleich von insgesamt 12 Immobilienplattformen erreichte immowelt 80 von 100 möglichen Punkten und ging damit zum 4. Mal in Folge als Gewinner aus der großen Verbraucherbefragung hervor. Der Preis wird vom DISQ jährlich im Auftrag des Fernsehsenders ntv verliehen. immowelt überzeugte die Nutzer vor allem mit seinem Angebot, dem guten Service und der benutzerfreundlichen Webseite.