06.03.2026
Ihr News-Update für die erfolgreiche
Preise für Eigentumswohnungen ziehen wieder an
Nach einem Rückgang zu Jahresbeginn steigen die Preise für Eigentumswohnungen wieder leicht. Gleichzeitig geraten die Neubaupreise weiter unter Druck.
Das geht aus dem aktuellen Europace Hauspreisindex (EPX) für Februar hervor. Demnach verteuerten sich Eigentumswohnungen gegenüber dem Vormonat um 0,27 Prozent. Die Preise für bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser blieben nahezu stabil, während Neubauten erneut nachgaben. Insgesamt sank der Gesamtindex leicht um 0,04 Prozent. Im Jahresvergleich liegen die Preise jedoch weiterhin über dem Vorjahresniveau. Laut Europace entscheidet sich die weitere Entwicklung vor allem über Angebotsknappheit, Bestandsqualität und die Geschwindigkeit von Transaktionen. Wachstum werde derzeit vor allem im Bestand erzielt. Begleitende Auswertungen der Value AG zeigen zudem steigende Mieten und eine weiterhin hohe Nachfrage nach Wohnraum. Gleichzeitig beeinflusst ein wachsender Anteil energetisch sanierungsbedürftiger Immobilien zunehmend die Preisentwicklung im Eigenheimsegment.
CO₂-Preis könnte stärker steigen als erwartet
Die geplante Einbindung des deutschen CO₂-Preises in ein europäisches Handelssystem verzögert sich. Dadurch könnte der nationale Preis stärker steigen als erwartet. Für fossile Brennstoffe wie Heizöl und Gas dürfte das zusätzliche Kosten bedeuten.
Grund ist die verschobene Einführung eines europäischen Emissionshandelssystems für Verkehr und Gebäude. Statt wie geplant 2027 könnte das EU-System erst später starten. Aktuell liegt der nationale CO₂-Preis bei 55 Euro pro Tonne. Ab 2026 werden Zertifikate versteigert, die laut Experten aufgrund begrenzter Mengen vermutlich das obere Ende der Preisspanne erreichen. Für 2027 ist noch kein konkreter Preis festgelegt. Analysten gehen jedoch davon aus, dass er sich am EU-Emissionshandel für Industrie orientieren könnte, wo Zertifikate zuletzt zwischen 60 und 80 Euro lagen. Der Staat erzielt aus dem nationalen CO₂-Preis erhebliche Einnahmen. Laut Umweltbundesamt betrugen sie 2025 rund 16 Milliarden Euro.
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Neues Heizungsgesetz: Biogas-Produzenten wittern das große Geschäft
Biomethan galt lange als Nischenprodukt. Nun könnte grünes Gas stark an Bedeutung gewinnen. Produzenten planen Milliardeninvestitionen, während Experten vor knappen Mengen und steigenden Kosten warnen.
Die Aussicht auf eine steigende Nachfrage nach klimaneutralen Brennstoffen sorgt in der Biogasbranche für Aufbruchsstimmung. Produzenten planen Milliardeninvestitionen in neue Anlagen und Kapazitäten. Aktuell werden in Deutschland rund 10 Terawattstunden Biomethan pro Jahr produziert, hinzu kommen etwa 3,5 Terawattstunden Importe. Zum Heizen wird bislang jedoch nur ein sehr kleiner Teil genutzt. Kritiker warnen, dass Biomethan knapp und teuer bleiben dürfte. Der Fachverband Biogas hält langfristig Preise von rund 100 Euro je Megawattstunde für möglich, etwa doppelt so viel wie konventionelles Erdgas im Großhandel. Ökonomen sehen zudem Konkurrenz zwischen Haushalten, Industrie und Verkehr um begrenzte Mengen grüner Gase. Auch die Zukunft vieler Gasnetze gilt als unsicher, was zusätzliche Investitionsrisiken schafft.
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Bundesbank macht erneut Milliardenverlust
Die Bundesbank bleibt tief in den roten Zahlen. 2025 fällt erneut ein Milliardenverlust an. Für den Bundeshaushalt bedeutet das weiterhin ausbleibende Einnahmen aus Frankfurt.
Die Bundesbank hat 2025 einen Verlust von rund 8,6 Milliarden Euro verbucht und wird damit auch in diesem Jahr keinen Gewinn an den Bund ausschütten. Es ist bereits das sechste Jahr in Folge ohne Überweisung an den Bundeshaushalt. Ursache sind vor allem die Folgen der Geldpolitik im Euroraum. Die Notenbanken müssen hohe Zinsen für Einlagen von Geschäftsbanken zahlen, während viele Anleihen im Bestand nur niedrige Erträge abwerfen. Insgesamt summiert sich der Bilanzverlust inzwischen auf 27,8 Milliarden Euro. Bundesbank-Präsident Joachim Nagel betonte jedoch die solide finanzielle Lage der Notenbank. Gleichzeitig profitieren die Frankfurter von stark gestiegenen Goldpreisen. Die deutschen Goldreserven im Umfang von 3.350 Tonnen hatten 2025 laut Geschäftsbericht einen Wert von rund 395 Milliarden Euro.
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