01.04.2026
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Bauzinsen steigen durch Iran-Krieg spürbar
Der Iran-Krieg sorgt für Unruhe an den Finanzmärkten und treibt die Kosten für Immobilienkredite nach oben. Banken haben ihre Konditionen bereits angepasst. Für Kaufinteressierte steigen damit die monatlichen Belastungen. Auslöser für die Entwicklung sind steigende Renditen bei Staatsanleihen, die infolge geopolitischer Risiken und Inflationserwartungen deutlich angezogen haben. Laut einer Auswertung der Finanzberatung FMH liegen die Zinsen für Immobilienkredite aktuell im Schnitt bei rund 4 Prozent bei langer Zinsbindung. Vor Beginn des Konflikts waren sie niedriger. Für Kreditnehmer bedeutet das spürbare Mehrkosten, selbst bei moderaten Zinsschritten. Entscheidend für die Konditionen bleibt weiterhin der Eigenkapitalanteil. Experten raten dazu, Finanzierungsangebote sorgfältig zu vergleichen, da die Unterschiede zwischen Banken erheblich sind. Gleichzeitig könnten steigende Zinsen dazu führen, dass Kaufinteressierte Projekte verschieben oder neu kalkulieren.
Immobilienpreise steigen weiter, Dynamik lässt nach
Wohnimmobilien bleiben teurer, doch der Preisanstieg verliert an Tempo. In einigen Städten sind die Preise zuletzt sogar gesunken. Die Entwicklung zeigt ein zunehmend uneinheitliches Marktbild. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, lagen die Preise für Wohnimmobilien Ende 2025 im Schnitt über dem Vorjahresniveau, stiegen jedoch gegenüber dem Vorquartal kaum noch. Besonders Eigentumswohnungen verteuerten sich im Jahresvergleich wieder, erstmals seit 2022. Regional zeigen sich deutliche Unterschiede: Während ländliche Regionen und kleinere Großstädte weiterhin stärkere Zuwächse verzeichnen, fällt das Plus in den sieben größten Metropolen deutlich geringer aus. Im direkten Quartalsvergleich sind die Preise in mehreren Städten sogar gesunken. Insgesamt deutet die Entwicklung auf eine Abkühlung des Marktes hin, nachdem die Preise in den Vorjahren teils deutlich gefallen waren.
Stromnetz überlastet: Milliardenkosten für Abschaltungen
Trotz wachsender Kapazitäten bei Wind- und Solarenergie wird ein Teil des Stroms weiterhin nicht genutzt. Netzengpässe führen zu Abschaltungen. Die Kosten dafür tragen am Ende die Verbraucher. Wie die Bundesnetzagentur berichtet, mussten auch 2025 Teile der erneuerbaren Stromproduktion wegen überlasteter Netze abgeregelt werden. Ursache ist der schleppende Netzausbau, der mit dem Zubau von Wind- und Solaranlagen nicht Schritt hält. Um Engpässe zu vermeiden, greifen Netzbetreiber in die Stromproduktion ein und steuern die Einspeisung um. Betreiber erhalten dafür Entschädigungen, die über Netzentgelte auf die Kunden umgelegt werden. Die Kosten für dieses Netzengpassmanagement stiegen zuletzt auf rund 3,1 Milliarden Euro. Die Bundesregierung plant Änderungen bei Entschädigungen, was insbesondere für Investoren in erneuerbare Energien neue Risiken mit sich bringen könnte.
Reppegather wegen möglicher Cannabis-Geschäfte im Visier
Ermittler weiten die Untersuchungen gegen Uwe Reppegather aus und nehmen auch seine Cannabis-Beteiligung ins Visier. Uwe Reppegather wurde zunächst auf Ibiza festgenommen, ist inzwischen aber wieder auf freiem Fuß. Der Immobilienunternehmer aus Düsseldorf, bekannt als „König der Kö“, steht im Zentrum europaweiter Razzien, bei denen Behörden die Fyta-Zentrale in den Niederlanden und zahlreiche weitere Objekte durchsuchten und Vermögenswerte sicherstellten. Reppegather hatte in das Cannabisunternehmen Fyta investiert, nun prüfen Ermittler mögliche Vermögensverschiebungen vor der Insolvenz sowie unvollständige Angaben. Streit gibt es zudem über den Wert der Beteiligung, den Gutachten deutlich höher ansetzen als im Insolvenzplan. Der Fall wirft damit auch Fragen für die Immobilienbranche auf.
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