29.08.2025
Ihr News-Update für die erfolgreiche
Wohnungsmarkt: Mieten steigen weiter, Neubau stagniert
Die Wohnungsmieten in Deutschland steigen weiter. Besonders in den Ballungszentren geht die Kluft zwischen Angebot und Nachfrage auseinander. Das zeigt der neue Wohnungsmarktreport des Immobiliendienstleisters CBRE für das 1. Halbjahr 2025. Auch bei Eigentumswohnungen zeichnen sich neue Trends ab. In den Top 20 Märkten legten die Mieten im zweiten Quartal 2025 im Schnitt um 5,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu, vor allem bei Bestandsobjekten. Neubauprojekte bleiben hinter dem Bedarf zurück, da hohe Zinsen, geringe Baugenehmigungen und politische Unsicherheit bremsen. Parallel stabilisieren sich die Kaufpreise für Eigentumswohnungen, die zunehmend eine Alternative zu hochpreisigen Mietwohnungen darstellen. Damit verschärft sich die Dynamik sowohl im Miet- als auch im Eigentumssegment weiter, während kurzfristig keine Entspannung am Wohnungsmarkt zu erwarten ist.
„Schwammstadt“-Konzepte: Wie Kommunen Wasser neu nutzen
Immer mehr Städte wollen sich in „Schwammstädte“ verwandeln. Dahinter steckt ein Plan, Regenwasser besser zu speichern und zu nutzen. Beispiele aus Mannheim und Potsdam zeigen, wie das Konzept funktionieren kann und warum es dringend gebraucht wird. In Mannheim sammelt ein neuer Teich Regen- und Grauwasser, das für WC-Spülung oder Bewässerung genutzt wird. So sinkt der Frischwasserbedarf um mehr als 40 Prozent. Auch in Potsdam werden neue Wege gesucht, um Stadtbäume vor dem Vertrocknen zu retten. Studien warnen: In vielen Regionen Deutschlands sinken die Grundwasserstände, während Starkregen zunimmt. Das „Schwammstadt“-Prinzip soll helfen, beides auszugleichen – Wasser speichern, wenn es im Überfluss da ist, und es in Trockenzeiten sinnvoll einsetzen.
Neue Empfehlungen zur Wärmeplanung: Fokus auf Quartiere
Die kommunale Wärmeplanung soll die Heizung der Zukunft sichern. Experten empfehlen mehr Quartierslösungen. Sie sehen darin eine Chance für klimafreundliche Wärme und fordern mehr Hilfe vom Bund für Städte und Gemeinden. Mit Quartierslösungen ist gemeint, dass mehrere Gebäude in einem Viertel gemeinsam mit Wärme versorgt werden, zum Beispiel über ein Nahwärmenetz. Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung hat dazu die Ergebnisse eines großen Dialogs vorgestellt. Mit dabei waren auch Verbände wie GdW und ZIA. Die Empfehlungen reichen von einer zentralen Datensammlung über Hilfen für kleine Städte bis zu Geld für Quartiersprojekte. Klar ist auch: Gasnetze sollen bis 2045 schrittweise stillgelegt werden. Ab 2026 müssen Großstädte konkrete Wärmepläne vorlegen, kleinere Kommunen folgen ab 2028.
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