13.01.2026
Ihr News-Update für die erfolgreiche
Wohnraummangel: Deutsche sind von Politik enttäuscht
Eine neue Studie zeigt, wie kritisch die Deutschen den Wohnungsmarkt einschätzen. Außerdem machen die Zahlen deutlich, welche Rolle sie dem Staat dabei zuschreiben, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, ohne private Akteure weiter zu regulieren. Laut der repräsentativen Studie im Auftrag von immowelt sieht die Mehrheit der Befragten ein deutliches Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage, vor allem bei Sozialwohnungen und für Normalverdiener bezahlbarem Wohnraum. Entsprechend klar fallen die Erwartungen an die Politik aus. Gefordert werden eine stärkere Förderung von Wohneigentum, ein Ausbau des sozialen Wohnungsbaus sowie gezielte Unterstützung für Familien und junge Menschen. Auch die Bekämpfung von Leerstand und die Umnutzung von Gewerbeflächen finden breite Zustimmung. Zusätzliche Eingriffe in bestehende Wohnverhältnisse stoßen hingegen auf wenig Rückhalt. Auffällig ist zudem, dass private Vermieter von einer großen Mehrheit nicht als Treiber des Mangels gesehen werden.
Mieterhöhungen landen immer häufiger vor Gericht
Prozesse wegen Mieterhöhung haben deutlich zugenommen. Neue Zahlen des Mieterbundes zeigen einen deutlichen Anstieg der Verfahren und werfen Fragen nach den Ursachen und möglichen Konsequenzen für den angespannten Mietmarkt auf. Nach Angaben der Mieterbund-Rechtsschutzversicherung stieg der Anteil der Prozesse wegen Mieterhöhungen 2025 auf 21,8 Prozent aller Verfahren und war damit der zweithäufigste Streitpunkt. Am häufigsten ging es um allgemeine Vertragsverletzungen etwa bei Wohnungsmängeln oder der Mietpreisbremse, gefolgt von Betriebskosten. Auch Eigenbedarfskündigungen spielen eine wachsende Rolle. Die Nachfrage nach entsprechender Beratung habe deutlich zugenommen, oft stehe der Verdacht eines vorgeschobenen Eigenbedarfs im Raum. Der Mieterbund sieht darin ein Zeichen für den zunehmenden Druck auf dem Mietmarkt und fordert strengere Regeln sowie eine klarere Beweislast für Vermieter. Insgesamt nahm die Zahl der Mietrechtsprozesse zuletzt weiter zu.
DEUTSCHER IMMOBILIENPREIS
Abstimmen und Gewinnchance sichern
Zahlreiche Haushersteller haben ihr bestes Haus für den Branchenaward eingereicht. Stimmen Sie jetzt für Ihren Favoriten ab und nutzen Sie Ihre Chance auf Preise im Wert von bis zu 5.000 Euro.
So schätzen Immobilienexperten den deutschen Markt ein
Eine neue Investorenumfrage zeigt, wie Immobilienprofis den deutschen Markt 2026 einschätzen und warum Stabilisierung, Refinanzierung und Wohnnachfrage wichtiger werden als schnelle Erholung oder politische Sofortlösungen. Laut Trendbarometer der Berlin Hyp rechnen viele Investoren mit einer schrittweisen Beruhigung des Marktes, nicht jedoch mit einem schnellen Aufschwung. Die erwartete Stabilisierung der Zinsen gilt als wichtigster Treiber für neue Transaktionen. Gleichzeitig rückt die anstehende Refinanzierungswelle stärker in den Fokus, da höhere Zinsen und gesunkene Bewertungen Anschlussfinanzierungen erschweren. Banken agieren vorsichtiger, Investoren setzen auf Eigenkapital, Laufzeitverlängerungen oder gezielte Verkäufe. Der Wohnungsmarkt profitiert weiter von hoher Nachfrage, während der staatliche Bauturbo kurzfristig kaum Entlastung bringt. Insgesamt dominiert ein pragmatischer Kurs mit Fokus auf Qualität, Cashflow und tragfähige Projekte.
Heizungsgesetz 2026: Städte-Liste mit Gasheizungs-Verbot
Eine neue Liste zeigt, in welchen Städten der Einbau neuer Gasheizungen bald nicht mehr erlaubt ist. Insgesamt nimmt das Heizungsgesetz dann mehr als 80 Städte in die Pflicht. 84 deutsche Städte müssen ihre kommunale Wärmeplanung bis Ende Juni 2026 abschließen. Es handelt sich um alle Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern, also sowohl Metropolen wie Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt am Main oder Düsseldorf, als auch zahlreiche kleinere Großstädte. Mit dem Abschluss der Wärmeplanung greifen automatisch strengere Vorgaben für neue Heizsysteme, wodurch reine Gasheizungen ausgeschlossen sind. Bestehende Anlagen dürfen weiter betrieben und repariert werden. Die Städteliste macht deutlich, wo die neuen Regeln konkret gelten und in welchen Regionen Eigentümer besonders früh reagieren müssen.
Aktuelle Beiträge
MagazinFarming für Immobilienmakler

