10.02.2026
Ihr News-Update für die erfolgreiche
Makler-Erpressung: Rabatt her, sonst gibt es eine miese Bewertung!
Immer öfter werden Immobilienmakler mit schlechten Google-Bewertungen unter Druck gesetzt. Auf diese Weise versuchen manche Kunden zum Beispiel, Rabatte bei Provisionen zu erzwingen. Wer darauf eingeht, kann jedoch schnell in eine heikle Lage geraten. Ein Makler aus Rheinland-Pfalz erlebt nach einem erfolgreichen Verkauf, wie ein Verkäufer die vereinbarte Provision nicht zahlen will und stattdessen mit einer Ein-Stern-Bewertung droht. Als der Makler standhaft bleibt, erscheint die Bewertung tatsächlich bei Google Maps. Experten berichten, dass solche Drohungen in vielen Branchen vorkommen, besonders in Bereichen, in denen Vertrauen und Reputation entscheidend sind. Juristisch kann das Vorgehen schnell als Erpressung gewertet werden. Empfohlen wird, ruhig zu bleiben, Gesprächsinhalte zu dokumentieren und im Zweifel Google sowie Polizei einzuschalten.
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Zerreißprobe beim Mietrecht: Union bremst Hubigs Reform-Pläne aus
Neue Regeln für Kurzzeitmieten, möblierte Wohnungen und Indexmieten sollen Mieter besser schützen. Doch ausgerechnet in der Koalition wächst der Widerstand und die Union fordert Änderungen, weil sie negative Folgen für Investitionen befürchtet. Die Unionsfraktion kritisiert den Gesetzentwurf von Justizministerin Stefanie Hubig als zu schematisch, etwa bei der starren Sechs-Monats-Grenze für Kurzzeitmietverträge und beim geplanten Deckel für Indexmieten. Hubig will außerdem Aufschläge bei möblierten Wohnungen transparenter machen und begrenzen. Zugleich enthält der Entwurf Erleichterungen für Vermieter, etwa durch eine höhere Wertgrenze für vereinfachte Mieterhöhungen nach Modernisierungen. Auch Grüne und Linke halten die Reform für unzureichend und fordern weitergehende Schritte.
Radikalkur für die Energiewende: der riskante Plan gegen teuren Ökostrom
Das Wirtschaftsministerium will den Ausbau von Wind- und Solaranlagen stärker an das Stromnetz koppeln und hohe Entschädigungen senken. Doch die Pläne stoßen auf massive Kritik und könnten den Ausbau der Erneuerbaren Energien bremsen. Laut Gesetzentwurf sollen neue Anlagen besser dort entstehen, wo das Netz genug Kapazität hat. In stark belasteten Netzgebieten könnten neue Anlagen bei Abschaltungen künftig keine Entschädigung mehr bekommen. Außerdem sollen Betreiber erneuerbarer Anlagen sich über Baukostenzuschüsse stärker an den Kosten für neue Leitungen beteiligen. Das Ministerium erwartet dadurch geringere Kosten im Netzbetrieb und sinkende Netzentgelte, was auch den Strompreis senken soll. Grüne und Branchenvertreter warnen dagegen, dass Investitionen schwieriger werden und der Ausbau von Wind und Solar in Teilen Deutschlands zum Stillstand kommen könnte.
Clan-Immobilien stehen ewig leer: Warum sind die Verfahren so zäh?
Kriminelle Netzwerke investieren seit Jahren gezielt in Immobilien. Doch selbst spektakuläre Beschlagnahmen führen oft nicht zur schnellen Räumung und zeigen, wie zäh Vermögensabschöpfung in der Praxis ist. In Berlin wurden bereits 2018 insgesamt 77 Immobilien aus dem Umfeld krimineller Großfamilien sichergestellt, viele davon sind bis heute nicht geräumt. Gerichte müssen erneut prüfen, weil formale Verfahrensfragen beanstandet wurden. Auch in anderen Bundesländern ziehen sich ähnliche Verfahren über Jahre. Ermittler erklären die Verzögerungen mit komplexen Eigentumsstrukturen, Strohmännern und Mischfinanzierungen. Experten fordern frühere und stärkere Finanzermittlungen sowie eine bessere Zusammenarbeit der Behörden, um den Missbrauch von Immobilien zur Geldwäsche wirksamer zu bekämpfen.
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