31.03.2026
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Inflation steigt im März auf bis zu 2,8 Prozent
Die gestiegenen Ölpreise treiben die Verbraucherpreise in Deutschland wieder nach oben. Erste Daten aus mehreren Bundesländern zeigen einen deutlichen Anstieg der Inflation im März. In Bayern lag die Inflationsrate im März bei 2,8 Prozent, nach 1,9 Prozent im Dezember. Auch in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Baden-Württemberg zogen die Werte deutlich an. Haupttreiber sind die gestiegenen Ölpreise infolge des Iran-Kriegs, die sich zunehmend auf die Verbraucherpreise auswirken. Das Statistische Bundesamt will im Tagesverlauf eine erste bundesweite Schätzung vorlegen. Ökonomen erwarten dem Bericht zufolge eine Inflationsrate von 2,7 Prozent. Das wäre der höchste Stand seit mehr als zwei Jahren, nachdem die Teuerungsrate im Februar noch bei 1,9 Prozent lag.
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Raumluft-Ampel: Airdentifier von Zehnder überwacht das Innenraumklima
Ob in der Küche, im Badezimmer oder beim „Home-Sport“ – mit der Zeit sammeln sich u.a. Luftfeuchtigkeit und CO₂ in der Raumluft an: Das Messgerät Zehnder Airdentifier überwacht die Luftqualität und misst kontinuierlich die wichtigsten Emissionen.
Kaufkraft bricht ein und schrumpft Immobilienbudget um 20 Prozent
Die stark gestiegenen Bauzinsen haben spürbare Folgen für Kaufinteressenten von Wohnimmobilien. Trotz zuletzt sinkender Preise können sich viele Haushalte deutlich weniger Wohnraum leisten als noch vor wenigen Jahren. Ein zentraler Grund für die Verringerung der Kaufkraft ist vor allem die Verdopplung der Bauzinsen von rund zwei auf über vier Prozent. Dadurch steigen sowohl die Finanzierungskosten als auch die monatliche Belastung erheblich. In einem Beispiel sinkt das leistbare Budget um rund ein Fünftel. Entsprechend reduziert sich auch die mögliche Wohnfläche deutlich. Preisrückgänge am Markt konnten diesen Effekt bislang nicht ausgleichen. Trotz gesunkener Nachfrage bleibt die Gesamtbelastung für Käufer höher als noch vor einigen Jahren, was den Zugang zu Wohneigentum weiter erschwert.
Neubau droht in vielen Regionen zum Verlustgeschäft zu werden
Der Wohnungsmarkt in Deutschland entwickelt sich zunehmend uneinheitlich. Während in Metropolen Wohnraum fehlt, drohen in anderen Regionen wachsende Leerstände mit Folgen für Investitionen und Preise. Eine Studie des Analysehauses Empirica zeigt, dass der Wohnungsmarkt regional stark auseinanderdriftet. In wirtschaftsstarken Städten bleibt Wohnraum knapp, während in strukturschwachen Regionen der Leerstand deutlich steigt. Bis Mitte der 2030er Jahre könnte in einzelnen Landkreisen jede fünfte Wohnung leer stehen. Besonders betroffen sind Ein- und Zweifamilienhäuser, da hier das Angebot die Nachfrage zunehmend übersteigt. Ursache sind vor allem demografische Entwicklungen und unsichere Zuwanderung. Für Bauherren und Investoren steigt damit das Risiko, dass sich Neubauten in bestimmten Regionen langfristig nicht rechnen oder an Wert verlieren.
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Steigende Energiekosten erhöhen Druck zum Heizungswechsel
Die stark gestiegenen Energiepreise verändern die Einstellung vieler Eigentümer zum Heizen. Neue Umfragen zeigen eine wachsende Bereitschaft, auf alternative Systeme umzusteigen, auch wenn politische Vorgaben weiter umstritten bleiben. Auslöser ist laut Energie Trendmonitor 2026 vor allem der deutliche Anstieg der Preise für Öl, Gas und Kraftstoffe infolge des Iran-Kriegs. Mehr als 70 Prozent der Befragten sprechen sich für strombasierte Heizsysteme wie Wärmepumpen aus. Grundlage ist eine repräsentative Umfrage im Auftrag von Stiebel Eltron. Auch eine Erhebung von co2online zeigt, dass viele Eigentümer veraltete Heizsysteme ersetzen wollen. Gleichzeitig bleibt die politische Ausgestaltung umstritten, etwa bei Förderprogrammen und gesetzlichen Vorgaben. Für Eigentümer gewinnt die Wirtschaftlichkeit neuer Heizsysteme weiter an Bedeutung, insbesondere vor dem Hintergrund steigender Energiekosten.
WG-Zimmer verteuern sich seit 2012 um 83 Prozent
Die Mieten für WG-Zimmer steigen weiter und belasten besonders Studierende in Großstädten. Eine aktuelle Analyse zeigt deutliche Preisunterschiede zwischen den Regionen und einen anhaltend hohen Nachfrageüberhang. Die Mieten für WG-Zimmer sind seit 2012 laut Empirica um 83 Prozent gestiegen und damit deutlich stärker als die Verbraucherpreise. Besonders hoch sind die Kosten in München, gefolgt von Städten wie Hamburg, Berlin und Frankfurt. Grundlage der Analyse sind mehrere Tausend Mietinserate für rund 120 Hochschulstandorte. Auch das Moses Mendelssohn Institut bestätigt den Trend steigender Wohnkosten. Hauptursache ist die hohe Nachfrage in beliebten Städten bei gleichzeitig begrenztem Angebot, insbesondere in innerstädtischen Lagen. Günstigere Alternativen finden sich vor allem in kleineren Städten, in denen die Preisentwicklung deutlich moderater verläuft.
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