28.05.2026
Ihr News-Update für die erfolgreiche
1.000 Euro Miete bringen in Großstädten weniger Wohnfläche
Für 1.000 Euro Kaltmiete bekommen Wohnungssuchende in Großstädten deutlich weniger Platz als noch vor vier Jahren. Eine aktuelle Analyse zeigt, wie stark sich der Mietmarkt verschärft hat.
Nach einer aktuellen immowelt-Analyse ist die leistbare Wohnfläche für eine Kaltmiete von 1.000 Euro in den vergangenen vier Jahren deutlich gesunken. In 60 von 80 untersuchten deutschen Großstädten müssen Mieter für das gleiche Budget heute Wohnungen akzeptieren, die mindestens 10 Prozent kleiner sind. Die Entwicklung zeigt
den zunehmenden Druck auf den Mietmärkten, der längst nicht mehr nur wenige begehrte Metropolen betrifft und auch Normalverdiener unter Druck setzt. Für Immobilienprofis verdeutlicht die Analyse, wie stark sich Nachfrage, Zahlungsfähigkeit und verfügbare Wohnfläche auseinanderentwickeln. Besonders in angespannten Märkten dürfte die Leistbarkeit damit weiter zu einem zentralen Faktor bei Vermietung, Standortbewertung und Kundenberatung werden.
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Der Haubner-Effekt: Maklererfolg in Rekordzeit
Was haben Profisport und Immobilienvertrieb gemeinsam? Mehr, als man denkt. Die Brüder Jonas und Yannick Haubner haben ihre Karriere im Fußball-Nachwuchs begonnen – und diesen Antrieb direkt ins Unternehmertum mitgenommen.
Mit der Haubner Group haben sie in Bremen ein Maklerunternehmen aufgebaut, das innerhalb kürzester Zeit für Aufsehen gesorgt hat: auffälliges Branding, konsequente Prozesse und ein Multi-Channel-Marketing-Ansatz, der klassische Grenzen sprengt.
Mehr über die Erfolgsstory gibt es ab sofort im immowelt Podcast zu hören.
Immobilienkredite: Spürbares Plus bei Finanzierungen
Der Markt für Immobilienkredite in Deutschland startet mit viel Schwung ins Jahr 2026. Nach Angaben der Pfandbriefbanken wurden von Januar bis März Darlehen im Gesamtwert von fast 40 Milliarden Euro vergeben.
Das bedeutet ein Plus von knapp 6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das meiste Geld floss mit rund 25 Milliarden Euro in Wohnimmobilien, wobei Kredite für Ein- und Zweifamilienhäuser besonders gefragt waren. Noch deutlicher lief das Geschäft mit Gewerbeprojekten wie Büro- und Handelsgebäuden, die ein Wachstum von über zwölf Prozent verbuchten. Den jüngsten Warnungen der Finanzaufsicht BaFin vor steigenden Risiken hält der Bankenverband entgegen, dass die Sorgen unbegründet sind. Die Behörde sorgt sich vor allem um das Verhältnis zwischen Kredithöhe und dem reinen Immobilienwert. Diese Rechnung greift laut Verband aber zu kurz, weil zusätzliche Sicherheiten der Kunden nicht mitgezählt werden. Da die Vergabestandards der Banken weiterhin stabil bleiben, ist das Risiko nach Verbandsangaben kalkulierbar.
Makler-Umfrage: Politische Krisen erschweren Finanzierung
Geopolitische Spannungen wirken sich zunehmend auf Immobilienfinanzierungen aus. Viele Makler beobachten strengere Kreditprüfungen und sinkende Erfolgsquoten. Besonders kritisch wird es oft erst spät im Kaufprozess.
Eine Umfrage unter 236 Immobilienexperten zeigt, dass sich die Finanzierungsbedingungen für Kaufinteressenten zuletzt deutlich verschlechtert haben. Hintergrund sind laut Von Poll Immobilien geopolitische Unsicherheiten, die über Inflation, Energiepreise und Zinsentwicklung auf den Immobilienmarkt wirken. Knapp die Hälfte der befragten Makler berichtet von etwas schwierigeren Finanzierungen, rund ein Drittel sogar von deutlich größeren Hürden. Besonders häufig treten Probleme erst dann auf, wenn sämtliche Objekt- und Finanzierungskosten detailliert geprüft werden. Als größte Herausforderungen nennen die Makler fehlendes Eigenkapital sowie strengere Prüfungen durch Banken bei Bonität, Haushaltsrechnung und Objektbewertung. Gleichzeitig bleibt die Finanzierung laut Von Poll Finance grundsätzlich möglich, wenn Käufer gut vorbereitet sind und frühzeitig Beratung einholen.
Neue Regeln im Baurecht: Kabinett bringt Novelle auf den Weg
Das Bundeskabinett hat den Gesetzentwurf zur Reform des Baugesetzbuchs beschlossen, um Wohnraum schneller zu schaffen. Durch den Vorrang des Wohnungsbaus bei Behördenentscheidungen und eine durchgehende Digitalisierung sollen bürokratische Hürden in den Kommunen abgebaut werden.
Dieses Gesetzesvorhaben soll den akuten Wohnungsmangel bekämpfen, indem der Wohnungsbau in angespannten Märkten als „überragendes öffentliches Interesse“ künftig Vorrang bei behördlichen Planungen erhält. Für beschleunigte Abläufe werden die Fristen für Ämter gestrafft und die Beteiligungsverfahren von Öffentlichkeit und Behörden parallel durchgeführt. Die bisher verpflichtende Vorab-Information entfällt, zudem können versäumte Einwendungen vor Gericht künftig nicht mehr nachgereicht werden. Das gesamte Planverfahren wird vollständig digitalisiert und auf das standardisierte Datenformat „XPlanung“ umgestellt. Ein umstrittener „Gesinnungstest“ beim kommunalen Vorkaufsrecht wurde vorab gestrichen; Kommunen erhalten jedoch einen erleichterten Zugriff auf Schrottimmobilien bis hin zur Enteignung.
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Wärmeplanung wird vereinfacht: Kleine Kommunen erhalten mehr Spielraum
Die Bundesregierung will die kommunale Wärmeplanung deutlich vereinfachen. Vor allem kleinere Gemeinden sollen schneller Klarheit über künftige Heizlösungen schaffen können.
Das Bundeskabinett hat einen Reformentwurf für das Wärmeplanungsgesetz beschlossen. Kernpunkt ist ein vereinfachtes Verfahren für Kommunen mit bis zu 15.000 Einwohnern. Mit der sogenannten kleinen Wärmeplanung sollen Gemeinden ihre Konzepte künftig innerhalb weniger Monate erstellen können. Zudem werden Vorgaben zur Datenerhebung vereinfacht und Schwellenwerte eingeführt, um den Aufwand für Kommunen zu reduzieren. Neu ist außerdem eine verpflichtende Kälteplanung für Städte mit mehr als 45.000 Einwohnern. Ziel der Wärmeplanung bleibt eine klimaneutrale Wärmeversorgung bis 2045. Für Eigentümer, Investoren und Projektentwickler schaffen die Pläne wichtige Orientierung bei Sanierungen, Heizungsmodernisierung und der langfristigen Bewertung von Standorten.
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