30.06.2026
Ihr News-Update für die erfolgreiche
Mieten steigen viermal schneller als die Gehälter
Die Einkommen haben sich zuletzt zwar leicht erholt, doch auf dem Mietmarkt kommt davon wenig an. Neue Daten zeigen, in welchen Großstädten die Belastung für Wohnungssuchende besonders stark wächst.
Die Angebotsmieten sind in den größten deutschen Städten innerhalb von drei Jahren deutlich stärker gestiegen als die Einkommen. Das zeigt der aktuelle immowelt Mietkompass. Besonders kräftig fielen die Anstiege in Hamburg, Dresden und Frankfurt aus, während München die teuerste Großstadt Deutschlands bleibt. Gleichzeitig sorgt der stockende Wohnungsbau weiter für ein knappes Angebot und hält den Druck auf die Mieten hoch. Welche Städte besonders betroffen sind und wie stark sich die Wohnkosten inzwischen entwickelt haben, zeigt die aktuelle Auswertung.
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Kaufen oder mieten: Was sich jetzt mehr lohnt
Steigende Mieten und nahezu stabile Kaufpreise verändern den Immobilienmarkt. Eine neue Studie zeigt, in welchen Regionen sich der Kauf einer Bestandswohnung wieder mehr lohnt als das Mieten.
Der Kauf einer Bestandswohnung ist in vielen Regionen Deutschlands wieder attraktiver geworden. Das zeigt eine Untersuchung des Hamburger Weltwirtschaftsinstituts (HWWI) im aktuellen Postbank Wohnatlas 2026. Demnach ist der Immobilienkauf gegenüber dem Mieten inzwischen in 284 von 400 Landkreisen und kreisfreien Städten günstiger geworden. Gleichzeitig nennt die Studie 51 Regionen mit besonders guten Investitionschancen bis 2035. Dazu zählen unter anderem das Hamburger Umland, der Stuttgarter Speckgürtel sowie Städte wie Wuppertal und Neumünster. In Ferienregionen wie Nordfriesland oder Vorpommern Rügen können die hohen Kaufpreise dagegen das Risiko späterer Wertverluste erhöhen.
Enteignungsdebatte sorgt für Unruhe am Immobilienmarkt
Die Debatte über die Vergesellschaftung großer Wohnungskonzerne gewinnt vor der Berliner Abgeordnetenhauswahl an Fahrt. Mehrere Banken warnen vor möglichen Folgen für Immobilienfinanzierungen und den Wohnungsmarkt.
Vier Berliner Kreditinstitute sehen erhebliche Risiken, falls große private Wohnungsunternehmen vergesellschaftet werden. Nach ihrer Einschätzung könnten bestehende Kreditsicherheiten entfallen. Ein Gutachten des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) warnt zudem, dass Immobilienfinanzierungen dadurch teurer werden und Käufer künftig mehr Eigenkapital benötigen könnten. Die Initiative „Deutsche Wohnen & Co. enteignen“ weist diese Befürchtungen zurück und verweist auf Entschädigungszahlungen für die betroffenen Unternehmen. Wie eine mögliche Vergesellschaftung rechtlich umgesetzt werden könnte, ist weiter umstritten.
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Erbschaftsteuer sorgt für neue Unsicherheit
Die Diskussion über eine mögliche Erbschaftsteuerreform verunsichert viele Immobilieneigentümer. Noch gibt es keine beschlossenen Änderungen, dennoch raten Experten dazu, die eigene Nachfolgeplanung frühzeitig zu prüfen.
Die Diskussion um eine mögliche Erbschaftsteuerreform sorgt bei vielen Immobilieneigentümern für Unsicherheit. Hintergrund ist ein laufendes Verfahren vor dem Bundesverfassungsgericht zur steuerlichen Begünstigung von Betriebsvermögen. Zwar gibt es bislang weder einen Gesetzentwurf noch beschlossene Änderungen bei der Besteuerung von Immobilien. Experten empfehlen dennoch, bestehende Nachfolgepläne zu überprüfen und sich frühzeitig mit möglichen Gestaltungen wie Schenkungen oder Nießbrauch auseinanderzusetzen. Welche Auswirkungen eine Reform tatsächlich haben könnte, ist derzeit offen und hängt von den weiteren politischen und rechtlichen Entwicklungen ab.
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