04.09.2025
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Vier deutsche Städte unter Europas teuersten Immobilienmärkten
Vier deutsche Städte gehören inzwischen zu den teuersten Wohnmärkten Europas. Während München fast mit Luxemburg mithalten kann, zeigen andere Metropolen überraschende Entwicklungen, die den Markt für Käufer und Mieter gleichermaßen herausfordernd machen. Eine aktuelle Deloitte-Studie vergleicht die Kaufpreise und Mieten in 28 europäischen Ländern und zeigt große Unterschiede: München liegt mit 10.800 Euro pro Quadratmeter hinter Luxemburg und Tel Aviv auf Platz drei, während Frankfurt, Hamburg und Berlin ebenfalls in den Top Ten rangieren. Im Gegensatz dazu sind Immobilien in Städten wie Ankara oder Izmir noch vergleichsweise günstig. Auffällig ist, dass nicht immer die Hauptstadt den höchsten Preis erreicht. Die Studie verdeutlicht, wie stark regionale Faktoren wie Angebot, Nachfrage und Investitionsdynamik die Preisentwicklung bestimmen.
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Bundesrat will Mietwucher härter bestrafen
Der Bundesrat startet einen neuen Anlauf gegen Mietwucher und will die Bußgelder deutlich erhöhen, doch die Bundesregierung setzt vorerst auf eine Expertengruppe, die umfassendere Reformvorschläge zum Mietrecht vorbereiten soll. Kern des Entwurfs ist die Änderung des § 5 Wirtschaftsstrafgesetz, mit der das Erfordernis der „Ausnutzung“ eines geringen Wohnungsangebots gestrichen werden soll. Damit sollen Beweisprobleme in der Praxis entschärft werden. Zudem sieht der Entwurf vor, das Bußgeld von bislang maximal 50.000 Euro auf 100.000 Euro anzuheben. Hintergrund ist, dass die Regelung seit 1993 unverändert geblieben ist und keine ausreichende Abschreckungswirkung mehr entfaltet. Ein Rechtsgutachten bestätigt die Verfassungsmäßigkeit des Vorhabens. Die Bundesregierung will die Ergebnisse der geplanten Expertengruppe Mietrecht abwarten, bevor sie weitere Schritte unternimmt.
Ostdeutschland: Wohnungspreise steigen wieder deutlich an
In Ostdeutschland ziehen die Wohnungspreise wieder an, vielerorts mit zweistelligen Zuwächsen, auch wenn die Rekordwerte aus 2022 noch nicht überall erreicht sind. Eine aktuelle immowelt Analyse zeigt: In 72 von 76 Städten und Landkreisen verteuerten sich Bestandswohnungen binnen eines Jahres, teils um bis zu 13 Prozent. Besonders deutlich steigen die Preise in brandenburgischen Regionen wie Oberhavel und Uckermark, aber auch Städte wie Leipzig, Halle und Erfurt verzeichnen kräftige Anstiege. Berlin legte hingegen nur moderat um 2,9 Prozent zu. Im 3-Jahresvergleich liegen die Preise in vielen Regionen trotz jüngster Dynamik noch spürbar unter dem Niveau von 2022, was Kaufinteressenten Potenzial für Einstiegschancen eröffnet.
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Bevölkerungsverschiebungen verändern Nachfrage nach Wohnraum
Die Bevölkerung in Deutschland entwickelt sich seit 1990 sehr unterschiedlich, was sich direkt auf die Nachfrage nach Wohnraum auswirkt: Während einige Regionen Einwohner verlieren, wachsen Großstädte wie Leipzig, Dresden und Köln deutlich. Besonders in Ostdeutschland zeigt sich ein klarer Rückgang: Sachsen-Anhalt, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern verzeichneten seit der Wiedervereinigung teils ein Fünftel weniger Einwohner. Gleichzeitig zogen Millionen Menschen in den Westen, was dort die Ballungsräume stärkte. Leipzig legte trotz rückläufiger Landeszahlen um 30 Prozent zu, Dresden um 20 Prozent. Auch Köln überschritt 2010 die Millionengrenze. Dagegen schrumpften Ruhrgebietsstädte wie Bochum und Essen spürbar. Für die Immobilienwirtschaft verdeutlichen diese Trends, wie stark regionale Dynamiken die Nachfrage steuern – und wo Investitionen in Wohnraum künftig Chancen oder Risiken bergen.
Deutschland führt beim Ausbau der Windkraft
Deutschland baut so viele neue Windräder wie kein anderes Land in Europa, doch Genehmigungen und Netzprobleme bremsen den Ausbau und stellen damit auch die Frage nach einer sicheren Energieversorgung für Immobilienstandorte. Im ersten Halbjahr 2025 wurden hierzulande Windkraftanlagen mit einer Leistung von 2,2 Gigawatt errichtet, deutlich mehr als in Spanien oder Großbritannien. Europaweit lag der Ausbau bei 6,8 Gigawatt und blieb damit unter den Erwartungen. Der Branchenverband WindEurope hat deshalb seine Prognose für 2025 nach unten korrigiert. Als Gründe nennt er langsame Verfahren, unzureichende Stromnetze und Engpässe bei der Offshore-Technik. Für den Immobilienmarkt ist wichtig, dass eine verlässliche und bezahlbare Energieversorgung zunehmend über die Attraktivität deutscher Standorte entscheidet.
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