01.12.2025
Ihr News-Update für die erfolgreiche
Haushalt 2026: Das plant der Bund für Wohnen ein
Der Bundeshaushalt für 2026 steht. Er sieht 7,7 Milliarden Euro für das Bauministerium vor und setzt mit vier Milliarden Euro für den sozialen Wohnungsbau einen deutlichen Schwerpunkt, dessen Auswirkungen für die Branche jetzt genauer in den Blick rücken. Insgesamt steigt der Etat des Ressorts auf knapp 13 Milliarden Euro, ergänzt durch Mittel aus dem Klima- und Transformationsfonds sowie dem Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität. Die Programme für sozialen Wohnungsbau und junges Wohnen bilden den Kern der Investitionen. Weitere Gelder fließen in klimafreundlichen Neubau, die Aktivierung des Bauüberhangs im EH55 Standard und neue Förderansätze wie Jung kauft Alt und Gewerbe zu Wohnen. Auch Städtebauförderung, Wohngeld und barrierefreier Umbau werden 2026 finanziell ausgebaut.
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Vermietung als Türöffner – Neue Folge des immowelt Podcasts
Oft liegt der Fokus im Immobiliengeschäft auf den Kaufobjekten, während ein riesiges Potenzial übersehen oder nicht genutzt wird: der Vermietungsmarkt. Warum nicht einmal die Perspektive wechseln? In der neuen Folge des immowelt Podcast zeigt Vermietungsexperte Matthias Heißner, wie das gelingt. Übrigens: Neue Folgen gibt es jeden Monat – überall, wo es Podcasts gibt.
Gemischte Perspektiven: Was Banken 2026 für Wohn – und Gewerbemarkt erwarten
Banken rechnen für 2026 mit einer verhaltenen Markterholung. Sie erwarten steigende Preise im Wohnsegment, während Risiken bei Gewerbefinanzierungen und anstehenden Anschlusskrediten deutlich zunehmen und die Branche vor komplexe Entscheidungen stellen. Der Verband der deutschen Pfandbriefbanken sieht im Wohnimmobilienmarkt leichte Preissteigerungen im einstelligen Bereich, da sinkende Baufertigstellungen den Fokus stärker auf Bestandsobjekte lenken. In vielen Metropolen nähern sich die Quadratmeterpreise wieder früheren Höchstständen. Im Gewerbebereich bleibt die Lage dagegen angespannt, da Investoren abwarten und insbesondere ältere Büroimmobilien an Attraktivität verlieren. Herausfordernd wird zudem die Umschuldungswelle vieler Kredite aus der Niedrigzinsphase, die Banken und Eigentümer belasten dürfte. Zusätzlich warnt der Verband vor Wettbewerbsdruck durch US Banken und mahnt bei Kapitalvorschriften europaweit ein abgestimmtes Vorgehen an.
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Politik will Neubau in gefragten Lagen stärken
Die Bundesregierung will Bauvorhaben in angespannten Wohnungsmärkten künftig schneller ermöglichen. Dafür setzt sie einen klaren Vorrang auf neuen Wohnraum, der die Abläufe in Genehmigungsverfahren spürbar verändern und Kommunen stärker in die Verantwortung nehmen dürfte. Der Koalitionsausschuss hat beschlossen, dass Neubauprojekte in Gebieten mit besonders hoher Nachfrage künftig häufiger positiv abgewogen werden sollen. Verbände wie VNW und GdW begrüßen den Schritt und sehen darin ein wichtiges Signal für bezahlbares Wohnen und eine Entlastung der Märkte. Die Stärkung des Abwägungsvorrangs ergänzt bereits bestehende Maßnahmen zur Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsprozessen. Gleichzeitig verweisen die Verbände auf weiteren Handlungsbedarf bei Digitalisierung, vereinfachten Bauordnungen und erleichterten Sanierungsverfahren. Ziel ist es, Engpässe in Städten wie Hamburg, Rostock oder Lübeck zu mindern und Bauvorhaben schneller umzusetzen.
Immobilienbetrüger melden sich nach nach Haftstrafe großspurig zurück
Zwei frühere Immobilienunternehmer melden sich nach langen Haftstrafen mit neuen Projekten zurück und sorgen direkt mit undurchsichtigen Firmenstrukturen und angeblichen Käufen großer Büroimmobilien für Aufmerksamkeit, deren Hintergründe derzeit nur schwer einzuordnen sind. Stephan Schäfer und Jonas Köller sorgten mit ihrer Firma S&K für einen Anlageskandal. Statt Traumrenditen für Investoren finanzierte das Unternehmen vor allem den ausschweifenden Lebensstil ihrer Gründer. 2013 wurden sie festgenommen und 2017 zu mehrjährigen Haftstrafen wegen Betrugs verurteilt. Kaum auf freien Fuß treten beide wieder öffentlich auf und verweisen in Videos auf angebliche Erwerbungen des Access Towers in Frankfurt sowie einer Immobilie in Eschborn. Konkrete Rollen, Beteiligungen und Finanzierungen bleiben jedoch unklar. Rund um die Firmen Access Tower GmbH und Abaton Real Estate gab es zahlreiche Wechsel in Geschäftsführung, Gesellschaftssitzen und Gesellschafterlisten, darunter auch ein laufendes Insolvenzverfahren. Angaben zu Mieteinnahmen und geplanten Weiterverkäufen sind bislang nicht verifizierbar. Anfragen bleiben unbeantwortet, während ihre Privatinsolvenzverfahren offenbar weiterlaufen. Die Entwicklung wird in der Branche aufmerksam beobachtet.
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Mallorca-Makler Remus baut sich Luxus-Villa
Marcel Remus verlässt seine frühere Wohnung an der Playa de Palma und bezieht ein neu gestaltetes Domizil in Son Vida. Parallel entsteht seine umfassend sanierte Remus Residence. Damit nimmt ein Großprojekt der mallorquinischen Luxusimmobilienwelt Fahrt auf. Der Makler tauscht 69 Quadratmeter am Ballermann gegen eine 150 Quadratmeter große Wohnung im exklusiven Son Vida, die er in kurzer Zeit nach seinen minimalistischen Vorstellungen umbauen ließ. Rahmenlose Türen, bündige Einbauten und einheitliche Materialien prägen das Interieur. Der Umzug wurde notwendig, da sich die ursprünglich geplanten Renovierungen seiner eigenen Immobilie zu einer vollständigen Kernsanierung ausweiteten und den Zeitplan verlängern. Nach Fertigstellung im Sommer 2026 soll seine aktuelle Wohnung für mindestens 8500 Euro monatlich vermietet werden.
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