04.12.2025
Ihr News-Update für die erfolgreiche
Wohnungspreise vieler Großstädte weiterhin deutlich unter Boomniveau von 2022
Viele Großstädte verzeichnen trotz allgemeiner Preissteigerungen weiterhin niedrigere Wohnungspreise als im Boomjahr 2022. In manchen Märkten zeigen sich besonders deutliche Entlastungen. Eine aktuelle Auswertung der Angebotspreise von immowelt zeigt, dass in 63 von 80 untersuchten Städten die Werte weiterhin unter den Höchstständen des Sommers 2022 liegen. Besonders deutlich fällt der Abstand in München, Stuttgart und Fürth aus, wo sich Preisunterschiede zwischen 47.000 und 83.000 Euro ergeben. Auch Hamburg und Frankfurt bleiben spürbar unter ihren früheren Rekordwerten. Gleichzeitig zeigt die Analyse regionale Unterschiede, denn 17 Städte haben die Spitzenwerte von 2022 inzwischen wieder überschritten. Die Ergebnisse verdeutlichen ein uneinheitliches Marktbild mit anhaltendem Sparpotenzial in vielen Regionen.
Was Kaufinteressenten jetzt zu Zinsentwicklung und steigenden Preisen wissen müssen
Viele Anzeichen sprechen dafür, dass 2026 sowohl steigende Preise als auch höhere Bauzinsen auf Kaufinteressenten zukommen könnten. Deshalb werden jetzt gut überlegte Entscheidungen wichtiger und der Jahreswechsel spielt eine entscheidende Rolle. Während sich die Zinsen zuletzt stabil hielten, erwarten Experten im kommenden Jahr wieder einen Anstieg in Richtung vier Prozent. Gleichzeitig ziehen die Immobilienpreise an, was Käufer finanziell doppelt belastet. Hinzu kommt der enge Zeitrahmen bis zum Jahresende, da Bankprozesse und Notartermine durch Feiertage verzögert werden können. Wer jetzt finanzieren möchte, sollte Fristen genau beachten und Kreditverträge nur dann unterschreiben, wenn der Notartermin rechtzeitig erfolgt. Höhere Eigenkapitalquoten, realistische Monatsraten und eine passende Zinsbindung bleiben zentrale Faktoren für eine tragfähige Finanzierung.
Der Inhalt befindet sich hinter einer Paywall.
Urteil stärkt Eigentümer bei steuerlicher Bewertung von Ferienwohnungen
Ein neues Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) verändert die Bewertung von Ferienwohnungen. Für die steuerliche Anerkennung von Aufwendungen kommt es künftig stärker auf langfristige Vermietungszeiten und realistische Standortvergleiche an. Nach der Entscheidung können Eigentümer Kosten nur dann absetzen, wenn die Vermietungsdauer über mehrere Jahre hinweg nicht deutlich hinter den örtlich üblichen Auslastungswerten zurückbleibt. Damit widerspricht der Bundesfinanzhof der bisherigen Praxis einzelner Finanzämter, die jährlich zu geringe Vermietungsquoten als Ablehnungsgrund heranzogen. Die Richter verlangen stattdessen eine Betrachtung über drei bis fünf Jahre, um Schwankungen etwa nach Renovierungen sachgerecht zu berücksichtigen. Für die Praxis bedeutet das eine stärkere Orientierung an Vergleichsdaten des Standorts und eine bessere Absicherung gegenüber steuerlichen Auseinandersetzungen.
Analyse zeigt moderaten Anstieg der Heizkosten und deutliche regionale Unterschiede
Eine neue Auswertung zeigt, dass die Heizkosten 2024 erneut gestiegen sind. Regionale Unterschiede bleiben weiterhin groß, während sich der Anstieg im Vergleich zu den Krisenjahren deutlich abgeschwächt hat. Laut Wärmemonitor des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) verteuerte sich eine Kilowattstunde Heizenergie in Zwei- und Mehrfamilienhäusern um rund sechs Prozent auf 12,33 Cent im Durchschnitt über Gas, Öl und Fernwärme. Damit fällt der aktuelle Anstieg deutlich niedriger aus als in den Jahren 2022 und 2023, als Preisbremsen und der Wegfall russischer Gasimporte starke Ausschläge verursachten. Die vorläufigen Daten zeigen zudem einen leicht sinkenden Energiebedarf. Deutliche regionale Preisunterschiede bleiben bestehen, vor allem aufgrund höherer Fernwärmeanteile im Osten. Während der Ölpreis sank und der Gaspreis nur moderat zulegte, wurde Fernwärme im vergangenen Jahr spürbar teurer. Ostdeutsche Haushalte profitieren andererseits jedoch von häufig besser sanierten Gebäuden und geringeren Verbräuchen.
Aktuelle Beiträge
MagazinImmobilienmarkt 2025 Market Briefing

