10.12.2025
Ihr News-Update für die erfolgreiche
Immobilienpreise steigen weiter laut aktuellem Europace Index
Der neue Europace Hauspreisindex zeigt im November erneut steigende Immobilienpreise. Das wirft die Frage auf, ob sich Kaufentscheidungen durch Abwarten wirklich verbessern. Laut Index steigen die Preise insgesamt um 0,24 Prozent gegenüber dem Vormonat und um 2,40 Prozent im Jahresvergleich. Vor allem neue Ein und Zweifamilienhäuser verzeichnen ein deutliches Plus von 0,79 Prozent und bleiben damit Treiber der Entwicklung. Bestandsobjekte bewegen sich weitgehend stabil, während Eigentumswohnungen leicht nachgeben. Fachleute sprechen dennoch von einer strukturellen Knappheit am Markt, die langfristig für weiteren Preisdruck sorgt. Für Interessenten bedeutet dies laut Europace Co CEO Stefan Münter, dass Abwarten voraussichtlich nicht günstiger wird.
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Höhere Netzkosten: Heizen mit Gas wird deutlich teurer
Viele Kommunen planen den Ausstieg aus dem Gasnetz und setzen auf Fernwärme. Gasheizungen werden damit zunehmend zur Kostenfalle, wie eine neue Fraunhofer-Studie zeigt. Laut der Studie könnten sich die Netzgebühren für einen Drei-Personen-Haushalt bis 2045 auf bis zu 4.300 Euro im Jahr steigen – das Zehnfache der aktuellen Kosten. Grund dafür ist der schrittweise Rückzug der Kommunen aus dem Gasnetz, während immer weniger Anschlüsse die Kosten tragen. Zusätzlich zu den Netzentgelten steigen auch die CO2-Kosten. In der Fraunhofer-Studie wird ein verbindlicher Zeitplan für den Ausstieg aus dem Gasnetz gefordert, damit der Übergang nicht dem Zufall überlassen bleibt und für alle Beteiligten planbar wird. Nur mit klaren Fristen und eindeutigen Zuständigkeiten lasse sich verhindern, dass Verzögerungen entstehen und am Ende vor allem die Verbraucher die steigenden Kosten schultern müssen.
Wohnkosten machen fast 40 Prozent der Konsumausgaben aus
Viele Haushalte in Deutschland geben den Großteil ihres Geldes für Wohnen und Lebensmittel aus. Besonders stark trifft es Menschen mit sehr niedrigen Einkommen. Bei ihnen bleibt oft kaum noch Spielraum für andere Ausgaben. Eine Auswertung des Statistisches Bundesamts zeigt, dass Haushalte mit weniger als 1.300 Euro Nettoeinkommen rund 64 Prozent ihrer Konsumausgaben für Wohnen und Essen verwenden. Im Durchschnitt aller Haushalte liegt der Anteil bei 52 Prozent. Die Daten stammen aus der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe, für die im Jahr 2023 etwa 54.000 Haushalte befragt wurden. Insgesamt lagen die monatlichen Konsumausgaben bei durchschnittlich 3.030 Euro. Nach Wohnen (38 Prozent) und Lebensmitteln (14 Prozent) sind die Ausgaben für Verkehr mit 12 Prozent der drittgrößte Posten, gefolgt von Freizeit, Kultur und Gastronomie.
Globale Analyse zeigt die besten Städte für den Lebensabend
Eine neue Auswertung zeigt, in welchen Städten weltweit Rentner besonders gute Bedingungen für einen günstigen und sicheren Lebensabend finden und welche Faktoren die Spitzenplätze entscheidend geprägt haben. Insgesamt wurden 889 Städte anhand zentraler Kriterien wie Mieten, Lebenshaltungskosten, Gesundheitsversorgung, Sicherheit, Klima, Mobilität und Umweltqualität verglichen. Berücksichtigt wurden nur Städte, die in jeder Kategorie Mindestwerte erreichten. Unter den Top Ten finden sich Orte aus Asien, Südamerika, Afrika und Europa, die trotz großer Unterschiede eines teilen, nämlich ein günstiges Preisniveau und solide Bewertungen in wichtigen Versorgungsbereichen. Pokhara in Nepal führt das Ranking klar an, gefolgt von Qingdao und Manizales. Die Analyse zeigt zugleich Grenzen der Vergleichbarkeit, da soziale Faktoren oder Visabestimmungen nicht berücksichtigt werden.
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