11.12.2025
Ihr News-Update für die erfolgreiche
Bundesfinanzhof stuft Grundsteuerreform als verfassungskonform ein
Das Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) zur Grundsteuer sorgt für neue Bewegung in einem seit langem schwelenden Streit. Denn trotz bestätigter Verfassungskonformität bleibt die Frage ungelöst, ob das Bundesverfassungsgericht das Bundesmodell doch noch kippen könnte. Der BFH hält die Reform für rechtmäßig und weist die Klagen von Eigentümern aus mehreren Bundesländern zurück. Dennoch wollen Verbände wie Haus und Grund sowie der Bund der Steuerzahler Verfassungsbeschwerde einreichen, da sie die starken Wertschwankungen durch Bodenrichtwerte und pauschale Nettokaltmieten kritisieren. Sie befürchten wohnungspolitische Fehlanreize und erhebliche Mehrbelastungen. Sollte Karlsruhe eingreifen, hätte das weitreichende Folgen für Eigentümer und Kommunen, auch in Ländern mit eigenen Bewertungsmodellen. Der Ausgang bleibt damit für die Immobilienbranche hoch relevant.
ANZEIGE

Das ideale Umfeld für Werbetreibende
Sie wollen gezielt Interesse für Ihre Marke wecken? Dann sind Sie auf den Portalen von immowelt genau richtig. Ob Käufer oder Suchende auf immowelt.de oder gewerbliche Immobilienprofis auf immowelt impuls: Hier findet Ihre Werbebotschaft die richtige Zielgruppe.
Buchen Sie jetzt frühzeitig Ihre Werbeplatzierungen für 2026. Neben einer Platzierung im Morning Briefing bieten wir zahlreiche weitere Formate an. Gerne besprechen wir gemeinsam mit Ihnen die besten Möglichkeiten für Ihre individuellen Ziele.
Die exklusivsten Immobilien 2025 im Überblick
Ein neues Ranking zeigt, welche Häuser und Wohnungen 2025 zu den exklusivsten Angeboten Deutschlands zählen. München, Hamburg und ausgewählte süddeutsche Standorte prägen dabei den Markt für Luxusimmobilien. immowelt hat die jeweils zehn teuersten Häuser und Wohnungen des Jahres ausgewertet und stellt deutliche Preisunterschiede zwischen den Regionen fest. An der Spitze steht ein Anwesen am Ammersee für 35 Millionen Euro, gefolgt von hochpreisigen Villen in München, Berlin und Grünwald. Bei den Wohnungen führt ein 12,5 Millionen Euro teures Apartment in Hamburg Harvestehude die Liste an, während Penthouseobjekte in Berlin und München ebenfalls in den oberen Rängen vertreten sind. Das Ranking zeigt, wie konzentriert der Markt für Premiumimmobilien bleibt und welche Städte die Spitzensegmente dominieren.
Moderate Zinsen und hoher Druck am Mietmarkt beleben den Immobilienkauf
Steigende Löhne, moderate Zinsen und hohe Mieten lassen die Nachfrage nach Wohneigentum wieder wachsen. Das lässt für 2026 eine stabile Markterholung erwarten. Laut Europace Chef Thomas Heiserowski zieht das Finanzierungsvolumen spürbar an und erreicht 2025 voraussichtlich rund 230 Milliarden Euro, 2026 könnten es etwa 250 Milliarden sein. Hohe Mieten treiben viele Menschen zum Kauf, während der Neubau weiter schwächelt und damit den Druck auf den Markt erhöht. Käufer orientieren sich zunehmend an kleineren Objekten und achten verstärkt auf Energieeffizienz. Heiserowski erwartet weitgehend stabile Bauzinsen und rät Interessenten bei passendem Objekt nicht länger zu warten. Risiken sieht er vor allem in wirtschaftlicher Unsicherheit, aktuell zeigt sich jedoch ein robustes Umfeld.
Der Inhalt befindet sich hinter einer Paywall.
In eigener Sache: Frida Elisson wird Marketing-Chefin von immowelt
immowelt verstärkt sein Führungsteam und beruft Frida Elisson zur neuen Chief Marketing Officer (CMO). Die international erfahrene Marketing-Spezialistin übernimmt ab sofort die Verantwortung für die strategische Markenführung sowie die Weiterentwicklung aller Marketingaktivitäten bei immowelt. Frida Elisson verfügt über 20 Jahre Erfahrung im Marketing und umfassende Expertise in strategischer Markenentwicklung, digitaler Transformation und kundenzentrierter Innovation. Ihre berufliche Laufbahn führte sie in leitende Positionen bei Unternehmen wie Unilever, Google und eBay Kleinanzeigen.
Büros: Spitzenmieten im Zentrum, Leerstand außerhalb
In den Innenstädten steigen die Büromieten weiter, während viele Gebäude außerhalb der Zentren leer stehen. Das wirft die Frage auf, ob Wohnungsumbauten wirklich helfen oder an hohen Kosten scheitern. Unternehmen zahlen für zentrale Lagen hohe Preise, um attraktive Arbeitsplätze zu bieten, doch ältere Büros in weniger gefragten Bereichen verlieren an Nachfrage. Vermieter reagieren mit Preisnachlässen oder geben Flächen aus Mietverträgen heraus, um den Wert ihrer Immobilien zu halten. Für Eigentümer und Finanzierer kann das zu spürbaren Belastungen führen. Der Umbau zu Wohnungen wird oft genannt, ist jedoch selten wirtschaftlich machbar. Trotz des großen Wohnraumbedarfs werden leere Büros das Problem daher kaum kurzfristig entschärfen.
Der Inhalt befindet sich hinter einer Paywall.
Vonovia holt Katja Wünschel für das Neubaugeschäft und setzt Vorstandsumbruch fort
Vonovia stellt die Weichen für die Zukunft. Mit Katja Wünschel übernimmt eine erfahrene Managerin das Neubaugeschäft und führt damit einen wichtigen Generationenwechsel im Vorstand fort. Wünschel wechselt im Juni 2026 von RWE Renewables zu Deutschlands größtem Wohnungsunternehmen und folgt auf Daniel Riedl, der das Projektentwicklungsgeschäft seit der Buwog-Übernahme geprägt hat. Ihre Aufgabe wird es sein, den wieder aufgenommenen Neubau auszubauen und zugleich die Baukosten weiter zu senken. Der Aufsichtsrat betont ihre langjährige Erfahrung in der Planung großer Projekte und ihren Hintergrund in der Energiewirtschaft. Parallel verlängert Vonovia den Vertrag von Personalvorständin Ruth Werhahn bis 2029, während zum Jahreswechsel Luka Mucic den Vorstandsvorsitz von Rolf Buch übernimmt. Der Konzern setzt damit klar auf Kontinuität und strukturelle Erneuerung.
Aktuelle Beiträge
MagazinImmobilienmarkt 2025 Market Briefing

