14.01.2026
Ihr News-Update für die erfolgreiche
Preisrückgang bei Eigentumswohnungen und Bestandshäusern
Der Hauspreisindex von Europace (EPX) zeigt zum Jahresende ein ruhiges Bild mit einer spürbaren Preisdelle bei Wohnungen und Bestandshäusern. Der Neubau verteuert sich weiter und der Mietmarkt übt zusätzlichen Druck auf den Kaufmarkt aus. Insgesamt sank der EPX im Dezember leicht, lag im Jahresvergleich aber weiter im Plus. Eigentumswohnungen verbilligten sich und erreichten den niedrigsten Stand seit dem Frühjahr, auch bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser gaben moderat nach. Neue Häuser blieben dagegen das einzige Segment mit steigenden Preisen, wenn auch mit geringerem Tempo. Begleitende Auswertungen zeigen stabile Kaufpreise, aber weiter steigende Mieten. Marktbeobachter sehen darin keine neue Schwächephase, sondern eine Konsolidierung auf höherem Niveau mit anhaltend hoher Nachfrage nach Wohneigentum.
Immobilienmakler müssen umfassend Auskunft zu Mieterdaten geben
Ein aktuelles Gerichtsurteil schärft die Pflichten von Immobilienmaklern beim Umgang mit Mieterdaten. Es zeigt, wie weit der Auskunftsanspruch reicht und wo Gerichte klare Grenzen bei Schadensersatz ziehen. Das Oberlandesgericht Zweibrücken entschied, dass Makler Mietern umfassend offenlegen müssen, wie personenbezogene Daten verarbeitet, gespeichert oder weitergegeben wurden. Dazu gehören auch Angaben zur Herkunft der Daten, zur Speicherdauer und zu möglichen automatisierten Verfahren. Im konkreten Fall ging es um Innenraumfotos einer vermieteten Immobilie, die mit Zustimmung der Mieter für den Verkauf angefertigt wurden. Einen Anspruch auf Schmerzensgeld verneinte das Gericht, da die Mieter der Nutzung der Bilder stillschweigend zugestimmt hatten. Auch weitergehende Auskünfte zu gelöschten Fotos mussten nicht erteilt werden, wenn der Makler eine vollständige Auskunft erklärt.
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„Wie die GEZ“: Energieunternehmer übt scharfe Kritik an Stromkonzernen
Der frühere Tesla Chef Philipp Schröder kritisiert die Geschäftsmodelle deutscher Stromkonzerne scharf. Er erklärt, warum Netzentgelte aus seiner Sicht wie eine Pflichtabgabe wirken und die Strompreise trotz günstiger Erzeugung hoch bleiben. Im Gespräch beschreibt der Energieunternehmer und Gründer von 1Komma5°, dass Konzerne wie Eon ihre Erträge kaum noch über den Stromverkauf erzielen, sondern vor allem über den Netzbetrieb. Dieser entziehe sich dem Wettbewerb, da die Kosten pauschal auf alle Kunden umgelegt würden. Schröder sieht darin falsche Anreize, weil hohe Investitionen automatisch hohe Renditen ermöglichen. Notwendige Innovationen wie intelligente Zähler und regionale Stromnutzung würden gebremst. Am Ende zahlten Verbraucher dauerhaft hohe Preise für ein ineffizientes System.
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