15.01.2026
Ihr News-Update für die erfolgreiche
Heizkosten steigen trotz gesunkener Energiepreise spürbar
Trotz teilweise gesunkener Energiepreise müssen sich viele Haushalte bei der Wärmeabrechnung für 2025 auf spürbar höhere Heizkosten einstellen. Kalte Wintermonate, gestiegene Gaspreise und regionale Unterschiede schwächen die erhoffte Entlastung deutlich ab. Berechnungen des Vergleichsportals Verivox und des Energiedienstleisters Techem zeigen, dass insbesondere ein höherer Heizbedarf die Kosten treibt. Ein Musterhaushalt mit Gasheizung zahlt demnach rund 13 Prozent mehr als im Vorjahr. Ursache sind ein kalter Februar sowie ein Kälteeinbruch im November. Auch Haushalte mit Ölheizung müssen mehr bezahlen, der Anstieg fällt mit etwa vier Prozent jedoch geringer aus, da Heizöl günstiger geworden ist. Techem rechnet insgesamt mit einem durchschnittlichen Kostenplus von 8,6 Prozent gegenüber 2024. Besonders stark steigen die Heizkosten bei Fernwärme, zudem zeigen sich deutliche regionale Unterschiede.
ANZEIGE

Gewerbeflächen im Wandel – warum Ideen heute wertvoller sind als Fläche
Früher standen Quadratmeter im Fokus, heute sind es Konzepte. Im immowelt Podcast berichtet Dominik Talhof, Co-Founder und CEO von aptum, über einen Markt, der sich in den letzten Jahren stark gewandelt hat: Gewerbeimmobilien.
Neue Online-Tools prüfen Wärmepumpen Eignung von Gebäuden
Kostenlose Online-Tools sollen Eigentümern helfen einzuschätzen, ob sich eine Wärmepumpe für ihr Gebäude lohnt und welche Maßnahmen nötig wären, um Bestandsimmobilien wirtschaftlich und effizient für die neue Heiztechnik fit zu machen. Das Umweltbundesamt stellt dafür einen neuen Gebäudecheck Wärmepumpe vor, der erstmals eine raumweise Analyse der Heizleistungsbilanz ermöglicht. Entwickelt wurde das Tool gemeinsam mit Forschungseinrichtungen und Energieexperten. Ziel ist es, konkrete Hinweise auf kostengünstige Einzelmaßnahmen zu geben, mit denen Gebäude für den Einsatz von Wärmepumpen geeignet gemacht werden können. Ergänzt wird das Angebot durch Studien des Fraunhofer Instituts, die zeigen, dass Wärmepumpen auch in älteren Häusern effizient betrieben werden können. Weitere Rechner und Portale vergleichen Betriebskosten mit Gasheizungen und zeigen mögliche Förderungen auf.
Investoren kaufen wieder Hotels
Der deutsche Hotelinvestmentmarkt hat 2025 deutlich an Dynamik gewonnen. Steigende Transaktionsvolumina, mehr großvolumige Deals und das wachsende Interesse internationaler Investoren deuten auf eine spürbare Erholung im Gewerbeimmobiliensegment hin. Laut einer Analyse von CBRE erreichte das Transaktionsvolumen 1,9 Milliarden Euro und lag damit 38 Prozent über dem Vorjahr. Hotels erzielten damit den höchsten Zuwachs aller gewerblichen Assetklassen. Besonders stark wuchs das Core Segment, während Value-add-Transaktionen weiterhin den größten Marktanteil stellten. Aktivste Käufer waren Eigenbetreiber und private Investoren, die das zurückhaltende institutionelle Kapital teilweise ausglichen. Berlin, Köln und München führten die Rangliste der gefragtesten Standorte an. Für 2026 erwartet CBRE eine Fortsetzung des positiven Trends, trotz steigender Betriebskosten für Betreiber.
DEUTSCHER IMMOBILIENPREIS
Abstimmen und Gewinnchance sichern
Zahlreiche Haushersteller haben ihr bestes Haus für den Branchenaward eingereicht. Stimmen Sie jetzt für Ihren Favoriten ab und nutzen Sie Ihre Chance auf Preise im Wert von bis zu 5.000 Euro.
Jetzt online: Kostenloser Mustervertrag zum Immobilienteilverkauf
Der Immobilienteilverkauf soll transparenter werden. Dazu hat der Bundesverband für Immobilienverrentung (BVIV) erstmals einen kostenlos abrufbaren Mustervertrag veröffentlicht. Er legt zentrale Vertragsinhalte offen und ermöglicht Verbrauchern einen besseren Vergleich verschiedener Teilverkaufsmodelle. Mit dem rechtlich geprüften Vertragsmuster reagiert der BVIV auf Forderungen von Verbraucherschützern nach mehr Klarheit bei Teilverkaufsmodellen. Nach Angaben des Verbands deckt der Mustervertrag mehr als 90 Prozent aller relevanten Vertragsbestandteile ab und macht diese erstmals öffentlich einsehbar. Dazu zählen unter anderem Regelungen zu Nießbrauch, Nutzungsentgelt, Rückkaufrechten, Wertsteigerungen und Kosten. Ergänzt wird das Angebot durch eine FAQ-Übersicht, die Verbrauchern die Orientierung im Vertrag erleichtern soll. Der BVIV empfiehlt den Mustervertrag allen Mitgliedsunternehmen, eine Verpflichtung ist aus kartellrechtlichen Gründen jedoch nicht vorgesehen.
Aktuelle Beiträge
MagazinErbengemeinschaften als Akquise-Chance

