26.01.2026
Ihr News-Update für die erfolgreiche
Bauaufträge ziehen kräftig an – Hoffnungsschimmer für die Wirtschaft
Die Bauwirtschaft meldet sich überraschend stark zurück. Deutlich steigende Auftragseingänge nähren die Hoffnung auf ein Ende der Krise. Experten sehen den Bausektor sogar als möglichen Wachstumstreiber.
Im November verzeichnete das Bauhauptgewerbe laut Statistischem Bundesamt 8,5 Prozent mehr Aufträge als im Vormonat und damit den vierten Zuwachs innerhalb von fünf Monaten. Auch im Dreimonatsvergleich zeigt sich ein klarer Aufwärtstrend mit einem Plus von 3,8 Prozent. Ökonomen werten die Entwicklung als deutliches Zeichen für eine Erholung nach mehreren Krisenjahren. Besonders stark zogen die Aufträge im Tiefbau an, während auch der Hochbau spürbar zulegte. Die Umsätze stiegen im November real um 4,3 Prozent, zudem wuchs die Beschäftigung im Baugewerbe. Das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung erwartet, dass die Bauwirtschaft die Konjunktur spürbar anschieben kann.
Mehr Zwangsversteigerungen: Wo Käufer jetzt Chancen wittern
Immer mehr Immobilien landen in Deutschland unter dem Hammer. Vor allem Wohnungen und Einfamilienhäuser sind betroffen. Für gut vorbereitete Käufer könnten sich daraus neue Gelegenheiten ergeben.
2025 wurden laut Fachverlag Argetra bundesweit mehr als 14.000 Immobilien zwangsversteigert. Ursachen sind unter anderem die schwache Konjunktur, steigende Insolvenzen und die nachlassende Kaufkraft vieler Haushalte. Besonders viele Zwangsversteigerungen entfielen auf Nordrhein-Westfalen, das seit Jahren die Spitzenposition einnimmt. Unter den Städten führt Berlin die Liste an, gefolgt von Chemnitz, München, Leipzig, Zwickau und Nürnberg. Die deutsche Hauptstadt verzeichnete im vergangenen Jahr mit durchschnittlich mehr als 1,3 Millionen Euro auch die höchsten Verkehrswerte bei zwangsversteigerten Objekten. Der Bundesschnitt lag bei knapp 340.000 Euro.
Berlin: SPD plant Mieten- und Gewinndeckel
Die Berliner SPD will massiv in den Wohnungsmarkt eingreifen. Millionen Mieten sollen eingefroren und Gewinne von Vermietern begrenzt werden. Enteignungen lehnt die Partei dennoch ausdrücklich ab.
Die Berliner SPD-Fraktion plant, die Kaltmieten von rund 1,4 Millionen nicht preisgebundenen Wohnungen einzufrieren und künftig nur noch Erhöhungen im Rahmen der Inflation zuzulassen. Ausgenommen sind kommunale Wohnungen, Genossenschaften, kleine private Vermieter und Neubauten. Zusätzlich will die SPD Gewinnausschüttungen von Wohnungsunternehmen begrenzen und Vermieter verpflichten, Überschüsse in Sanierung, Klimaschutz und Neubau zu investieren. Rechtliche Grundlage soll ein neues Gesetz zur Anwendung von Artikel 15 des Grundgesetzes sein, ohne Wohnungen zu enteignen. Für Einnahmeverluste sollen Vermieter teilweise entschädigt werden, mit geschätzten Kosten von rund 300 Millionen Euro pro Jahr für das Land Berlin.
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Hamburger Bauskandal ruft Justiz auf den Plan
Mehrere gescheiterte Wohnungsbauprojekte erschüttern den Hamburger Immobilienmarkt. Familien sollen hohe Summen verloren haben, während Investoren profitierten. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen schwerer Vorwürfe.
In Hamburg weitet sich ein mutmaßlicher Bauskandal zu einem umfangreichen Justizfall aus. Im Fokus stehen ein Projektentwickler und ein Family Office, gegen die die Staatsanwaltschaft inzwischen ermittelt. Geplant waren Wohnungsbauprojekte in Stadtteilen wie St. Pauli, Schnelsen und Lokstedt, die vertraglich zugesichert, aber offenbar nie realisiert wurden. Zahlreiche Wohnungskäufer sollen dabei hohe finanzielle Verluste erlitten haben. Gleichzeitig sollen prominente Investoren über das Family Office teils hohe Renditen erzielt haben, möglicherweise ohne Kenntnis der Vorgänge. Die Ermittlungen laufen unter anderem wegen des Verdachts auf Geldwäsche, Insolvenzverschleppung und Verstöße gegen das Bauforderungssicherungsgesetz.
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