04.02.2026
Ihr News-Update für die erfolgreiche
Flächendeckende Preisanstiege: Immobilienmarkt belebt sich wieder
Nach schwierigen Jahren kommt wieder Bewegung in den deutschen Immobilienmarkt. Das Interesse an einer eigenen Wohnung nimmt angesichts hoher Mieten zu und die Angebotspreise ziehen in vielen Städten an. Daten von immowelt zeigen, dass sich der Markt 2025 spürbar belebt hat: In 71 von 80 Großstädten legten die Angebotspreise für Eigentumswohnungen zu, im Durchschnitt um 4 Prozent. Gleichzeitig liegen die Preise vielerorts noch unter den Höchstständen von 2022, während gestiegene Reallöhne die finanziellen Spielräume verbessern. In teuren Metropolen blieb die Entwicklung moderat, stärkere Zuwächse gab es vor allem in kleineren Großstädten. Steigende Grunderwerbsteuereinnahmen deuten zudem auf deutlich mehr Transaktionen hin.
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Bund erhöht Förderung für genossenschaftliches Wohnen deutlich
Mehr Geld, höhere Kreditbeträge und deutlich bessere Zuschüsse sollen den Kauf von Genossenschaftsanteilen attraktiver machen und könnten dem genossenschaftlichen Wohnen neuen Schwung geben. Die Bundesregierung erhöht die Mittel im Förderprogramm für genossenschaftliches Wohnen im Jahr 2026 deutlich von 15 auf knapp 25 Millionen Euro. Gleichzeitig steigen die maximalen Kreditbeträge von 100.000 auf 150.000 Euro, während sich der Tilgungszuschuss auf 15 Prozent verdoppelt. Die zinsverbilligten Darlehen werden weiterhin über Finanzierungspartner vor Ort beantragt und richten sich an Eigennutzer von Genossenschaftswohnungen. Ziel ist es, Genossenschaften in der Gründungsphase sowie bei Erweiterungen, Sanierungen und Neubauten zu unterstützen. Das Bauministerium sieht darin einen wichtigen Beitrag, um bezahlbaren Wohnraum trotz hoher Baukosten zu sichern.
Niedrige Gasspeicher erhöhen Preisrisiken
Niedrige Füllstände in deutschen Gasspeichern sorgen für neue Sorgen, während Energieökonomin Claudia Kemfert vor steigenden Risiken warnt und Haushalten wie Eigentümern rät, den Gasverbrauch weiter zu senken. Zwar sei die Versorgung derzeit gesichert, doch der geringere Puffer mache Deutschland anfälliger für Kälteperioden und Preissprünge, so die Expertin vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW). Kemfert empfiehlt deshalb, wo möglich über einen Austausch von Gasheizungen nachzudenken, da Wärmepumpen langfristig Kosten senken und Abhängigkeiten verringern. Durch den Import von Flüssiggas ist Deutschland flexibler geworden, zugleich aber stärker dem Weltmarkt ausgesetzt. Ein Lieferstopp aus den USA würde laut Kemfert zwar keinen sofortigen Engpass auslösen, könnte jedoch deutliche Preisschocks verursachen. Besonders kritisch wäre eine teurere und schwierigere Befüllung der Speicher im Sommer.
Ranking: Wo Sanierer aktuell die besten Konditionen für Darlehen finden
Hohe Baupreise zwingen viele Eigentümer zu Krediten, doch die Konditionen für Sanierungsdarlehen unterscheiden sich deutlich. Ein aktueller Vergleich zeigt, bei welchen Banken sich genaues Hinsehen derzeit besonders lohnt. Die Auswertung der FMH-Finanzberatung untersucht Zinsen und Bedingungen von überregionalen und regionalen Kreditinstituten. Berücksichtigt wurden ungesicherte Sanierungsdarlehen ohne Grundbucheintrag sowie der sogenannte Zweidrittelzins, den mindestens zwei Drittel der Kreditnehmer erhalten. Im bundesweiten Vergleich liegt die Deutsche Skatbank mit ihrem „Modernisierungskredit“ vorn. Für Laufzeiten von 36 bis 180 Monaten beträgt der mittlere Effektivzins 4,47 Prozent, finanziert werden bis zu 75.000 Euro. Knapp dahinter folgt die BBBank mit Darlehen bis 100.000 Euro und identischem Effektivzins bei Laufzeiten von 120 oder 180 Monaten, allerdings nur gegen Vorlage von Kostenvoranschlägen oder Handwerkerrechnungen. In das Ranking flossen neben dem Zinssatz auch Faktoren wie maximale Kreditsummen, Laufzeiten und zusätzliche Vergabevoraussetzungen ein. Experten empfehlen, Angebote sorgfältig zu vergleichen, ausreichend hohe Kreditsummen zu planen und eher längere Laufzeiten zu wählen, um finanzielle Spielräume für unvorhergesehene Kosten zu sichern.
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