24.03.2026
Ihr News-Update für die erfolgreiche
Wohnungsbau zieht wieder an: Genehmigungen steigen deutlich
Nach Jahren der Krise zeigen neue Zahlen eine klare Trendwende am Bau. Mehr Aufträge und steigende Genehmigungen deuten auf neue Dynamik hin, doch die Erholung verläuft nicht in allen Segmenten gleich stark.
Im ersten Quartal 2026 zeichnet sich laut Statistischem Bundesamt und Branchenverbänden eine spürbare Erholung der Bauwirtschaft ab. Die Aufträge lagen bereits 2025 preisbereinigt um 6,8 Prozent über dem Vorjahresniveau und schlagen nun in höhere Bautätigkeit um. Im Wohnungsbau steigt die Zahl der Genehmigungen, insbesondere im Geschosswohnungsbau, der rund zwei Drittel des Neubaus ausmacht. Treiber bleibt jedoch vor allem der öffentliche Tiefbau, der laut Deutschem Institut für Wirtschaftsforschung um fast zehn Prozent wachsen soll. Hintergrund sind staatliche Investitionen in Infrastruktur und Klimaprojekte. Risiken bleiben Fachkräftemangel und hohe Energiekosten, die den Aufschwung bremsen könnten.
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WG-Zimmer kosten im Schnitt über 500 Euro
Die Mieten für Studierende erreichen erneut Höchstwerte und steigen schneller als die allgemeine Teuerung. Besonders im unteren Preissegment verschärft sich die Lage. Die Wohnungssuche entwickelt sich zunehmend zum Wettbewerb um wenige bezahlbare Angebote.
Im Sommersemester zahlen Studierende im Schnitt 512 Euro für ein WG-Zimmer, ein Anstieg um knapp vier Prozent gegenüber dem Vorjahr, wie das Moses Mendelssohn Institut ermittelt hat. Besonders hoch sind die Kosten in Metropolen wie München, Berlin und Hamburg, während ostdeutsche Standorte deutlich günstiger bleiben. Trotz leicht gebremster Dynamik bleiben die Preise auf hohem Niveau, vor allem günstige Angebote werden knapper. Laut Institut übersteigt die Miete in den meisten Hochschulstädten die BAföG-Wohnkostenpauschale deutlich. 83,4 Prozent der Studierenden sind davon betroffen. Gleichzeitig konzentriert sich die Nachfrage stark auf günstige WG-Zimmer, die oft innerhalb eines Tages vergeben sind.
Solarförderung für kleine Anlagen vor dem Aus
Die geplante EEG-Reform nimmt in Berlin die nächste Hürde. Für kleine neue Solaranlagen zeichnet sich ein Einschnitt ab, der Eigentümer, Wohnungswirtschaft und Investitionen in Dachanlagen treffen könnte.
Mit dem Start der Frühkoordinierung für Netzpaket und EEG-Novelle treibt Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche ihre umstrittenen Solarpläne voran. Nach dem Entwurf, der der dpa vorliegt, soll die Förderung neuer kleiner Photovoltaikanlagen entfallen, weil sich viele Anlagen durch hohen Eigenverbrauch bereits wirtschaftlich rechneten. Kritik kommt vom Bundesverband Solarwirtschaft und aus der SPD. Laut Table Briefings bleibt zudem ein strittiger Schwellenwert bestehen: Netzgebiete sollen als kapazitätslimitiert gelten, wenn dort zuvor mehr als drei Prozent des Stroms nicht eingespeist werden konnten. In solchen Regionen könnten neue Erneuerbaren-Anlagen künftig keine Vergütung mehr für abgeregelten Strom erhalten. Das bisherige EEG 2023 hatte den Solarausbau noch gezielt beschleunigt.
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