13.04.2026
Ihr News-Update für die erfolgreiche
Förderstopp gefährdet Mieterstrommodelle
Der geplante Förderstopp für kleine Solaranlagen könnte viele Mieterstromprojekte unrentabel machen und Investitionen in Mehrfamilienhäuser bremsen. Eine aktuelle Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft im Auftrag von Green Planet Energy zeigt, dass Mieterstrom stark von der Einspeisevergütung abhängt. Diese soll ab 2027 für neue Anlagen unter 25 kW wegfallen. Vor allem kleine und mittlere Projekte würden sich dann oft nicht mehr rechnen. Große Anlagen bleiben meist wirtschaftlich, bringen aber weniger Rendite.
Andere Modelle wie die Direktvermarktung lohnen sich aktuell kaum. Gleichzeitig müssen viele Eigentümer wegen neuer Vorschriften trotzdem Solaranlagen bauen. Ohne neue Förderungen könnte der Ausbau von Mieterstrom langsamer werden. Mieter hätten dann weniger Zugang zu günstigem Strom aus dem eigenen Haus.
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Eigenkapitalbedarf: Regionale Unterschiede beim Immobilienkauf
Der Weg ins Eigenheim ist in Deutschland sehr unterschiedlich und hängt auch von der Grunderwerbsteuer ab, die je nach Bundesland stark variiert. Eine neue Studie des Kiel Instituts für Weltwirtschaft zeigt deutliche regionale Unterschiede beim Zugang zu Wohneigentum. Haushalte müssen im Schnitt rund 9 Jahre für das nötige Eigenkapital sparen, in teuren Regionen deutlich länger. Ein wichtiger Faktor sind die Kaufnebenkosten wie Grunderwerbsteuer, Notar- und Grundbuchkosten. Sie machen mehr als 15 Prozent der Sparzeit aus.
Die Höhe der Grunderwerbsteuer verstärkt die Unterschiede zwischen den Bundesländern zusätzlich. Gleichzeitig fehlt vielen Haushalten vor allem Eigenkapital, obwohl sie sich die Finanzierung oft leisten könnten. Experten fordern daher niedrigere Kaufnebenkosten, um den Erwerb von Wohneigentum zu erleichtern.
Energiepreise setzen auch Wohnkosten unter Druck
Die Bundesregierung prüft neue Entlastungen bei hohen Energiepreisen, die auch Auswirkungen auf Wohnkosten und die Immobilienwirtschaft haben können. Die Regierung hat am Wochenende über Maßnahmen gegen hohe Energiepreise und Inflation beraten. Diskutiert wurden unter anderem Stromsteuersenkungen, Energiepreispauschalen und eine höhere Pendlerpauschale. Viele Vorschläge wären für den Staat teuer und wirken oft nicht gezielt. Experten warnen zudem, dass breite Entlastungen die Inflation weiter anheizen könnten.
Für den Immobilienmarkt sind vor allem Energiepreise relevant, da sie die laufenden Kosten für Haushalte beeinflussen. Eine Senkung der Stromsteuer könnte Verbraucher entlasten und den Einsatz von Wärmepumpen attraktiver machen. Auch die Pendlerpauschale spielt eine Rolle, da sie längere Arbeitswege finanziell abfedert und damit Wohnen im Umland etwas attraktiver machen kann.
Die Koalition steht damit vor der Herausforderung, wirksame und bezahlbare Maßnahmen zu finden.
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Kaufkraft-Ranking: Das ist die neue Nummer eins in Deutschland
Nicht das Einkommen allein entscheidet über Wohlstand, sondern seine Kaufkraft vor Ort. Eine neue Auswertung zeigt deutliche Verschiebungen im Ranking. Vor allem hohe Mieten kosten viele Großstädte wertvolle Plätze. Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln hat die realen Einkommen in Deutschland untersucht, also Einkommen bereinigt um regionale Lebenshaltungskosten. Neuer Spitzenreiter ist Heilbronn, das Starnberg verdrängt. Während wohlhabende Landkreise mit moderaten Preisen dominieren, verlieren Großstädte deutlich an Boden. Hauptgrund sind hohe Mieten, die das verfügbare Einkommen stark schmälern. München fällt trotz hoher Einkommen von Rang sechs auf Platz 68 zurück. Noch stärker betroffen sind Frankfurt, Stuttgart und Hamburg. Grundlage der Analyse sind Daten des Statistischen Bundesamtes und eigene Preisberechnungen des IW Köln für das Jahr 2023. Insgesamt zeigt sich, dass insbesondere Wohnkosten die regionale Kaufkraft maßgeblich beeinflussen.
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