14.04.2026
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Preise für Bauland steigen enorm – besonders in diesen Städten
Bauland hat sich in vielen Städten drastisch verteuert. Innerhalb weniger Jahre sind die Preise teils explodiert. Die Entwicklung verschärft die Debatte über bezahlbaren Wohnraum und politische Eingriffe. Die Preise für Bauland in Deutschland sind laut Bundesregierung zwischen 2015 und 2024 in vielen Städten stark gestiegen. Besonders deutlich fiel der Anstieg bei Grundstücken für Mehrfamilienhäuser in Rostock aus, wo die Preise von 60 auf 543 Euro pro Quadratmeter kletterten, ein Plus von 805 Prozent. Auch Darmstadt (167 Prozent) und Hamm (159 Prozent) verzeichneten starke Zuwächse. Bei Bauland für Eigenheime lag Darmstadt ebenfalls vorn, gefolgt von Fürth und Chemnitz. Grundlage ist eine Auswertung der Bundesregierung auf Anfrage der Linken. Angesichts der Entwicklung fordert die Linke stärkere Eingriffe in den Bodenmarkt, etwa durch Preisdeckel für Grundstücke im sozialen Wohnungsbau.
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Neues Vorkaufsrecht: Regierung weist Kritik an Eingriffen zurück
Die Bundesregierung verteidigt ein neues Vorkaufsrecht für Kommunen bei Grundstücksgeschäften. Damit sollen Käufe durch kriminelle oder extremistische Akteure verhindert werden. Kritik, dass damit politisch unliebsame Akteure am Immobilienkauf gehindert werden sollen, weist das Bauministerium zurück. Das Bundesbauministerium hält an den Plänen für ein erweitertes kommunales Vorkaufsrecht fest und reagiert damit auf Kritik aus Medien und Politik, insbesondere von der AfD. Diese sieht die Gefahr, dass der Staat unliebsame Käufer benachteiligen könnte. Laut Ministerium soll das Instrument jedoch nur unter engen Voraussetzungen greifen. Kommunen dürfen demnach nur eingreifen, wenn belastbare Hinweise auf kriminelle Strukturen oder verfassungsfeindliche Bestrebungen vorliegen. Die Anwendung soll gerichtlich überprüfbar sein. Städte und Gemeinden könnten zur Prüfung auch Informationen von Sicherheitsbehörden einholen. Die Regelung ist Teil einer Reform des Baugesetzbuches, die insgesamt mehr Wohnungsbau ermöglichen soll. Der Entwurf befindet sich noch im frühen Stadium.
Experten fordern neue Steuer auf Baustoffe
Beim Bauen werden viele Rohstoffe verbraucht und viele Emissionen verursacht. Experten schlagen neue Maßnahmen vor, um mehr Materialien wiederzuverwenden. Dazu gehört auch eine Steuer auf neue Baustoffe. Der Sachverständigenrat für Umweltfragen fordert neue Anreize, damit im Bau mehr recycelt wird. Vorgeschlagen werden eine Steuer auf neue Baustoffe und Vorteile für wiederverwendete Materialien. So soll Recycling günstiger und attraktiver werden. Laut Gutachten verursacht der Bau in Deutschland viel CO2 und große Mengen Abfall. Künftig sollen nicht nur Materialien, sondern auch ganze Bauteile häufiger wiederverwendet werden. Bauministerium und Umweltministerium unterstützen das Ziel, äußern sich aber vorsichtig zu neuen Steuern. Hintergrund sind steigende Baukosten, knappe Rohstoffe und der Wunsch nach mehr Nachhaltigkeit.
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