15.04.2026
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Bauzinsen steigen weiter und drücken auf Finanzierbarkeit
Die Finanzierung von Immobilien wird erneut teurer. Steigende Zinsen und sinkendes Eigenkapital erhöhen die monatliche Belastung spürbar. Der Markt bleibt dabei stark von externen Faktoren geprägt und zeigt sich weiter volatil. Im März sind die Bauzinsen über alle Laufzeiten hinweg gestiegen und liegen im Schnitt nun bei 3,98 Prozent, wie eine Auswertung von Baufi24 zeigt. Besonders bei zehnjähriger Zinsbindung zog das Niveau deutlich an. Parallel sank die durchschnittliche Eigenkapitalquote leicht, während das Darlehensvolumen minimal zunahm. In der Folge stieg die monatliche Annuität weiter an. Selbst kleine Veränderungen bei Zinsen und Eigenkapital wirken sich damit direkt auf die Finanzierbarkeit aus. Als zentraler Treiber gilt die Entwicklung am Kapitalmarkt, insbesondere die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen. Die Unsicherheit im geopolitischen Umfeld sorgt zusätzlich für anhaltende Volatilität.
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Autokrise dämpft Mieten in Wolfsburg
Während die Mieten in vielen Städten weiter steigen, zeigt Wolfsburg eine gegenläufige Entwicklung. Die Preise stagnieren oder sinken sogar leicht. Der Grund liegt in der wirtschaftlichen Lage der Region, die stark von der Automobilbranche abhängig ist. Wie eine Auswertung von immowelt zeigt, sind die Mieten in Wolfsburg in den vergangenen Jahren kaum gestiegen und zuletzt sogar leicht gesunken. Hintergrund ist die starke Abhängigkeit der Stadt von Volkswagen. Der Konzern plant umfassende Sparmaßnahmen und Stellenabbau, was sich bereits in sinkenden Beschäftigtenzahlen und steigender Arbeitslosigkeit widerspiegelt. Besonders betroffen sind gut bezahlte Fachkräfte, die eine zentrale Rolle für die Nachfrage am Wohnungsmarkt spielen. Auch die Gewerbesteuereinnahmen der Stadt gehen deutlich zurück. Die Entwicklung zeigt, wie eng Arbeitsmarkt und Mietpreise miteinander verknüpft sind und warum Wolfsburg aktuell vom bundesweiten Trend abweicht.
Möbliertes Wohnen auf Zeit: Warum regulieren?
Die Bundesregierung will möbliertes Wohnen stärker regulieren. Doch neue Daten stellen die Bedeutung dieses Segments infrage. Gleichzeitig zeigt sich, warum Vermieter dennoch an diesem Modell festhalten. Nach Berechnungen des Ifo-Instituts liegt der Anteil möblierter Vermietungen auf Zeit bei maximal 0,8 Prozent des gesamten Mietmarkts. Die Forscher sehen die Bedeutung des Segments damit als überschätzt an. Hintergrund ist unter anderem, dass entsprechende Angebote häufiger inseriert werden als klassische Mietwohnungen. Gleichzeitig nutzen Vermieter möblierte Vermietungen, um flexibler zu bleiben und Risiken langfristiger Mietverhältnisse zu vermeiden. Politisch rückt das Thema dennoch in den Fokus, da über dieses Modell teils höhere Mieten erzielt und Regulierungen wie die Mietpreisbremse umgangen werden können. Geplant sind unter anderem strengere Vorgaben für den Möblierungszuschlag und eine zeitliche Begrenzung.
Windkraft kann Immobilienwerte um Zehntausende Euro mindern
Windkraftanlagen stoßen vielerorts auf Widerstand. Neben Eingriffen ins Landschaftsbild geht es dabei auch um wirtschaftliche Folgen. Studien zeigen, dass Immobilien in der Nähe deutlich an Wert verlieren können. Eine Auswertung des RWI Leibniz-Instituts auf Basis von 2,7 Millionen Inseraten zeigt, dass Immobilienpreise im Umkreis von Windkraftanlagen im Schnitt um rund sieben Prozent niedriger liegen. Für Eigentümer kann das Verluste von mehreren zehntausend Euro bedeuten. Gleichzeitig wird versucht, die Akzeptanz durch Bürgerbeteiligungen zu erhöhen, die jedoch mit wirtschaftlichen Risiken verbunden sind. Auch die tatsächliche Wirtschaftlichkeit vieler Standorte wird infrage gestellt, da Ertragsprognosen häufig zu optimistisch ausfallen. Kritisch gesehen wird zudem das Kosten-Nutzen-Verhältnis, insbesondere bei Windparks in windschwachen Regionen.
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