16.04.2026
Ihr News-Update für die erfolgreiche
Hauskauf: Pendler sparen tausende Euro pro Quadratmeter
Hohe Immobilienpreise in Großstädten treiben Kaufinteressenten zunehmend ins Umland. Eine aktuelle Analyse zeigt erhebliche Preisunterschiede je nach Pendeldistanz. Besonders bei längeren Fahrzeiten ergeben sich deutliche Einsparpotenziale.
Eine Analyse von immowelt zeigt deutliche Preisvorteile beim Hauskauf im Umland großer Städte. In 10 von 15 untersuchten Metropolen sparen Käufer im 60-Minuten-Radius mehr als 40 Prozent gegenüber dem Stadtgebiet, in Dresden sogar bis zu 60 Prozent. Besonders hoch fällt die absolute Ersparnis in München aus. Gleichzeitig nähern sich die Preise im direkten Umland zunehmend an die Städte an. Im 45-Minuten-Radius liegen die Einsparungen häufig nur noch bei rund 30 Prozent. Grundlage sind Angebotsdaten für Einfamilienhäuser laut immowelt. Für Immobilienprofis zeigt die Analyse eine anhaltende Verlagerung der Nachfrage in weiter entfernte Lagen.
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Streit ums Heizungsgesetz schwelt weiter
Die Reform des Heizungsgesetzes verzögert sich weiter. Die Verabschiedung des neuen Gesetzes, die eigentlich für diese Woche geplant war, verschiebt sich, weil in der Koalition weiter um die Ausgestaltung gestritten wird. Im Zentrum steht die Frage, wie stark Mieter künftig belastet werden dürfen.
Laut Medienberichten liegen die Positionen von Wirtschafts- und Bauministerium noch auseinander. Die SPD fordert strengeren Mieterschutz, um steigende Heizkosten zu begrenzen. Zudem will das Bauministerium die Umlagefähigkeit von Sanierungskosten weiter einschränken. Aktuell können Vermieter die Kaltmiete um bis zu 3 Euro je Quadratmeter erhöhen. Das Wirtschaftsministerium warnt hingegen vor Investitionshemmnissen, wenn Vermieter die Kosten nicht an Mieter weiterreichen können.
Jobcenter zahlen immer mehr für Wohnkosten
Die Ausgaben für Bürgergeld-Empfänger steigen weiter. Insbesondere die steigenden Kosten für die Miete erhöhen die Ausgaben der Jobcenter stetig.
Laut Angaben der Bundesagentur für Arbeit sind die durchschnittlichen Mietkosten für Bürgergeld-Haushalte bis Ende 2025 deutlich gestiegen. Im Dezember lagen sie bei monatlich 468,25 Euro pro Haushalt ohne Neben- und Heizkosten. Seit 2020 entspricht das einem Anstieg von 19,1 Prozent. Insgesamt summieren sich die Ausgaben für Mieten somit auf über 13 Milliarden Euro jährlich. Zusätzlich fallen im Schnitt rund 116 Euro Betriebskosten pro Monat an, darunter etwa 98 Euro für Heizung und Warmwasser. Die Höhe der Mieten variiert je nach Haushaltsgröße deutlich. Fast die Hälfte der Haushalte besteht aus Einzelpersonen. Die durchschnittliche Wohnfläche beträgt gut 61 Quadratmeter.
BGH stärkt Recht auf Untervermietung
Nach dem Auszug eines Mitmieters wollten die verbliebenen Bewohner ein Zimmer untervermieten. Die Vermieterin lehnte dies ab. Ein Gerichtsurteil des BGH stellt nun klar, unter welchen Voraussetzungen Mieter Anspruch auf Zustimmung haben.
Die Richter bestätigten den Anspruch von Mietern auf Untervermietung, wenn nach Vertragsabschluss ein berechtigtes Interesse entsteht. Dieses kann beispielsweise in der Reduzierung der Mietbelastung liegen. Im konkreten Fall hatten zwei verbliebene Mieter nach dem Auszug eines Mitbewohners eine Untermieterin vorgeschlagen, um die Kosten zu senken. Die Vermieterin verweigerte die Zustimmung sowie eine Vertragsanpassung. Das Gericht entschied nun zugunsten der Mieter. Ein berechtigtes Interesse liege auch bei Mietermehrheit vor, wenn sich die Lebensumstände ändern. Ein Untermietzuschlag sei unzulässig, da die Belegung der Wohnung unverändert bleibe.
Schwache Konjunktur belastet Baubranche und Industrie
Die wirtschaftliche Lage in Deutschland bleibt angespannt und verschlechtert sich weiter. Unternehmen blicken pessimistisch auf das kommende Jahr. Besonders Investitionen und Beschäftigung stehen unter Druck.
Eine Umfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft unter rund 1000 Unternehmen zeigt eine anhaltend schwache Geschäftslage. 43 Prozent der Firmen berichten von einer Verschlechterung, nur 14 Prozent von einer Verbesserung. Auch die Erwartungen bleiben negativ, ein Drittel rechnet mit sinkender Produktion und Auftragslage. Für 2026 erwarten branchenübergreifend mehr Firmen sinkende Budgets. Gleichzeitig droht ein weiterer Stellenabbau, vor allem in der Industrie. Ursachen sind unter anderem gestiegene Energiekosten, geopolitische Risiken und Unsicherheiten in Lieferketten.
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