17.04.2026
Ihr News-Update für die erfolgreiche
Hier ziehen die Wohnungspreise besonders stark an
Erstmals seit Jahren steigen die Preise für Bestandswohnungen wieder inflationsbereinigt. Auffällig ist die Entwicklung abseits der Metropolen.
Das zeigt der Postbank Wohnatlas 2026 auf Basis einer Analyse des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts (HWWI). Im Jahr 2025 legten die Preise für Bestandswohnungen im bundesweiten Schnitt real um 0,6 Prozent zu, nachdem sie in den Vorjahren deutlich gesunken waren. Besonders stark fiel der Anstieg in Mittelstädten mit bis zu 100.000 Einwohnern aus. Aber auch in vielen Großstädten und Landkreisen zeigt sich wieder ein moderates Plus. In den Metropolen verläuft die Entwicklung uneinheitlich mit steigenden, stagnierenden und teils weiter fallenden Preisen. Deutliche Zuwächse gibt es zudem in einzelnen Regionen Ostdeutschlands und in ausgewählten Bundesländern. In klassischen Ferienregionen hingegen bleibt eine Trendwende bislang aus, hier stagnieren oder sinken die Preise weiterhin.
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Neubaupreise steigen zu Jahresbeginn
Neubauwohnungen verteuern sich weiter, doch die Dynamik fällt je nach Region sehr unterschiedlich aus. Während Metropolen stabil bleiben, holen ländliche Kreise mit teils kräftigen Preiszuwächsen deutlich auf.
Wie der aktuelle Immobilienpreisindex von Empirica zeigt, verteuerten sich Neubauwohnungen im ersten Quartal um 0,2 Prozent zum Vorquartal und um 1,6 Prozent zum Vorjahreszeitraum. Im bundesweiten Schnitt werden rund 5.175 Euro pro Quadratmeter fällig. Deutliche Preissprünge zeigen sich vor allem in ländlichen Regionen wie Schmalkalden, Anhalt-Bitterfeld und Holzminden. Gleichzeitig gibt es zahlreiche Kreise mit rückläufigen Preisen, darunter Prignitz, Cottbus und Kronach. In den großen Metropolen fällt die Entwicklung deutlich stabiler aus. Insgesamt zeigt sich ein stark differenzierter Markt mit erheblichen regionalen Preisunterschieden.
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Iran-Konflikt könnte Immobilienkäufe ausbremsen
Die geopolitische Krise im Nahen Osten trifft den Immobilienmarkt in einer empfindlichen Phase. Steigende Energiepreise und höhere Zinsen setzen Kaufinteresse und Transaktionen erneut unter Druck.
Laut Statistischem Bundesamt verteuerten sich Energieprodukte im März 2026 deutlich gegenüber dem Vorjahr. In der Folge dürften auch Baukosten weiter steigen, nachdem sie zuletzt bereits um 3,3 Prozent zugelegt hatten. Gleichzeitig reagieren die Kapitalmärkte schnell: Bauzinsen nähern sich wieder der Marke von 4 Prozent. Experten erwarten zudem weitere Zinsschritte der Notenbanken. Für Käufer verschlechtern sich damit die Finanzierungskonditionen spürbar. Am Transaktionsmarkt droht erneut Stillstand, da steigende Unsicherheit und höhere Renditeanforderungen Kaufentscheidungen verzögern.
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Unwirksame Kündigung kann Vermieter teuer zu stehen kommen
Eine fehlerhafte Kündigung kann für Vermieter erhebliche finanzielle Folgen haben. Ein aktuelles Urteil zeigt, dass selbst vermeintlich rechtssichere Einschätzungen nicht vor Schadensersatz schützen.
Das Oberlandesgericht München hat entschieden, dass Vermieter bei einer unwirksamen Kündigung für entstandene Schäden haften. Im konkreten Fall hatte eine neue Eigentümerin einen langfristigen Gewerbemietvertrag gekündigt und sich dabei auf angebliche Formfehler berufen. Die Kündigung erwies sich jedoch als unbegründet. Die Mieterin suchte frühzeitig Ersatzräume und musste dafür eine deutlich höhere Miete zahlen. Diese Mehrkosten muss die Vermieterin nun erstatten. Das Gericht stellte klar, dass Vermieter das Risiko einer Fehleinschätzung selbst tragen, auch wenn juristischer Rat eingeholt wurde. Zudem dürfen Mieter bei unsicherer Lage rechtzeitig handeln, ohne auf ein Urteil warten zu müssen.
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