29.05.2026
Ihr News-Update für die erfolgreiche
Pflegekosten steigen: Union will ans Eigenheim
Die Debatte über die Finanzierung der Pflege gewinnt an Schärfe. Nun bringt die Union auch selbst genutzte Immobilien ins Spiel. Für Eigentümer könnte das weitreichende Folgen haben.
In der Diskussion über die Finanzierung der gesetzlichen Pflegeversicherung spricht sich die Union dafür aus, stärker auf privates Vermögen zurückzugreifen. CDU-Fraktionsvize Albert Stegemann erklärte, auch selbst genutzte Immobilien müssten bei der Eigenbeteiligung von Pflegebedürftigen berücksichtigt werden. Ein „Erbenschutzprogramm“ zulasten der Allgemeinheit dürfe es nicht geben. Hintergrund sind steigende Kosten in der Pflegeversicherung. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken erwartet laut Bericht bis 2027 ein Defizit von 22,5 Milliarden Euro. Die sogenannten Wirtschaftsweisen unterstützen den Kurs und empfehlen in ihrem Frühjahrsgutachten, Vermögen stärker zur Finanzierung von Pflegeleistungen heranzuziehen. Eine umfassende Pflegereform der Bundesregierung wird für Juli erwartet.
Verbraucher wählen immowelt erneut auf Platz 1
immowelt hat erneut die höchste Bewertung unter Deutschlands Immobilienportalen in einer bevölkerungsrepräsentativen Umfrage erhalten – und das bereits im 5. Jahr in Folge. Die Auszeichnung basiert auf einer großen Verbraucherbefragung und zeigt, was Nutzer bei der Immobiliensuche besonders schätzen.
In der Studie „Deutschlands Beste Online-Portale 2026“ des Deutschen Instituts für Service-Qualität (DISQ) erreichte immowelt.de den ersten Platz unter zwölf Immobilienportalen. Grundlage war eine repräsentative Online-Befragung mit mehr als 45.000 volljährigen Teilnehmern, die zwischen November 2025 und Januar 2026 durchgeführt wurde. Bewertet wurden Portale, mit denen die Befragten in den vergangenen zwölf Monaten Kontakt hatten. immowelt kam auf 81,5 von 100 Punkten und verbesserte damit das Vorjahresergebnis von 80,0 Punkten. Besonders positiv bewerteten die Nutzer das Angebot, den Service sowie die Benutzerfreundlichkeit von Website und App.
Reallöhne steigen weiter trotz höherer Inflation
Die Einkommen in Deutschland wachsen erneut stärker als die Preise. Das stärkt die Kaufkraft der Haushalte und könnte auch den Immobilienmarkt stabilisieren. Doch die Entwicklung bleibt anfällig.
Die Reallöhne in Deutschland sind im ersten Quartal 2026 erneut gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, legten die Nominallöhne um 4,1 Prozent zu, während die Verbraucherpreise um 2,2 Prozent stiegen. Daraus ergibt sich ein Reallohnplus von 1,8 Prozent. Besonders Beschäftigte mit niedrigen Einkommen profitierten von höheren Mindestlöhnen und angehobenen Ausbildungsvergütungen. Branchen wie Finanzdienstleistungen und Energieversorgung verzeichneten überdurchschnittliche Lohnsteigerungen, während das Baugewerbe deutlich schwächer abschnitt. Experten sehen in der steigenden Kaufkraft einen wichtigen Impuls für den privaten Konsum und damit auch für die Konjunktur. Zugleich wächst die Sorge, dass eine anziehende Inflation die Entwicklung wieder bremsen könnte.
Trotz Marktflaute steigt die Zahl der Immobilienjobs
Die Immobilienbranche bleibt wirtschaftlich unter Druck. Dennoch stellen viele Unternehmen wieder mehr Mitarbeiter ein. Besonders gefragt sind Fachkräfte für Sanierung, Projektsteuerung und technische Modernisierung.
Der Arbeitsmarkt der Immobilienbranche zeigt trotz schwacher Marktlage erste Erholungstendenzen. Laut einer Auswertung von Index Research stieg die Zahl der ausgeschriebenen Stellen im Grundstücks- und Wohnungswesen im ersten Quartal 2026 um 3,4 Prozent auf mehr als 38.600 Positionen. Besonders stark wächst die Nachfrage nach technischen Fachkräften, Projektmanagern und Führungskräften. Hintergrund sind Investitionen in energetische Sanierungen, ESG-Anforderungen, Wärmewende und die Modernisierung von Beständen. Dagegen verlieren klassische Verwaltungs- und Finanzjobs an Bedeutung. Unternehmen setzen laut Analyse zunehmend auf erfahrene Spezialisten, die Bau-, Sanierungs- und Transformationsprojekte effizient steuern können. Regional verzeichneten Bremen und Hamburg die stärksten Zuwächse am Stellenmarkt.
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Neue Solarpläne belasten Eigentümer von PV-Anlagen
Die Bundesregierung und die Bundesnetzagentur planen tiefgreifende Änderungen bei Solarstrom. Eigentümer von Photovoltaikanlagen könnten künftig höhere Netzkosten tragen und weniger Förderung erhalten.
Für Betreiber privater Photovoltaikanlagen zeichnen sich deutliche Änderungen ab. Nach Plänen der Bundesnetzagentur sollen Haushalte mit eigener Stromerzeugung ab 2029 höhere Grundpreise für die Nutzung des Stromnetzes zahlen. Betroffen wären vor allem Eigentümer von Dachanlagen, Balkonkraftwerke sollen ausgenommen bleiben. Parallel steht die feste EEG-Einspeisevergütung auf dem Prüfstand. Laut einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft im Auftrag von Green Planet Energy könnten kleinere Mieterstromprojekte ohne diese Förderung wirtschaftlich kaum noch tragfähig sein. Hintergrund der Reformen sind steigende Kosten der Energiewende und die zunehmende Belastung der Stromnetze durch Solarstrom. Die endgültigen Regelungen sollen bis Ende 2026 feststehen.
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