01.06.2026
Ihr News-Update für die erfolgreiche
Heizungsgesetz könnte Vermieter zum Wohnungsverkauf drängen
Eigentümerverbände warnen vor erheblichen Folgen des neuen Heizungsgesetzes für Vermieter. Besonders bei Wohnungen mit Gasetagenheizungen drohten hohe Kosten und schwierige Umbauten. Ob tatsächlich Millionen Mietwohnungen vom Markt verschwinden könnten, ist jedoch umstritten.
Auslöser der Debatte ist die Warnung von Haus & Grund, wonach bis zu drei Millionen Wohnungen künftig nicht mehr vermietet werden könnten. Hintergrund sind neue Regelungen, nach denen Vermieter bei neu eingebauten Gasheizungen einen Teil der Heizkosten übernehmen müssen. Betroffen sind laut einer im Artikel genannten Studie des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft insbesondere Wohnungen mit Gasetagenheizungen. Deren Umrüstung auf zentrale Wärmepumpensysteme kann aufwendig und teuer sein. Gleichzeitig verweist der Artikel auf technische Alternativen wie Etagenwärmepumpen sowie den Ausbau der Fernwärme. Auch der Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen sieht die Lage deutlich entspannter und verweist auf bereits laufende Dekarbonisierungsstrategien vieler Wohnungsunternehmen.
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KI-Staging soll Vermarktung von Immobilien beschleunigen
Leere Räume, veraltete Einrichtung oder fehlende Fotos erschweren häufig die Vermarktung von Immobilien. KI-gestütztes Staging soll diese Hürden senken und Interessenten das Potenzial einer Immobilie schneller vermitteln.
Beim KI-Staging werden Fotos oder Grundrisse digital aufbereitet und mit virtuellen Möbeln, neuen Raumkonzepten oder realistischen Visualisierungen ergänzt. Laut Maklern und Technologieanbietern eignet sich die Methode besonders für leerstehende, sanierungsbedürftige oder noch nicht fertiggestellte Objekte. Theo Mseka, CEO von immowelt, sieht vor allem bei schwer vermarktbaren Immobilien Potenzial, da sich Interessenten deren Möglichkeiten häufig nur schwer vorstellen können. Gleichzeitig warnen Praktiker vor unrealistischen Darstellungen, die Vertrauen kosten können. Entscheidend seien eine klare Kennzeichnung der Visualisierungen und hohe Qualitätsstandards. immowelt arbeitet zudem an weiteren KI-Anwendungen, die Exposéerstellung, Bildauswahl und die Identifikation ernsthafter Kaufinteressenten unterstützen sollen.
Immer mehr Vermieter verzichten auf energetische Sanierungen
Die energetische Modernisierung des Gebäudebestands kommt nur schleppend voran. Eine neue Umfrage zeigt, dass immer mehr private Vermieter auf Investitionen in Heizungen, Fenster oder Dämmungen verzichten. Hauptgrund ist die Unsicherheit über die politischen Rahmenbedingungen.
Laut einer Studie der Deutschland.Immobilien AG und des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) planen 59 Prozent der privaten Vermieter derzeit keine energetischen Sanierungsmaßnahmen. Vor einem Jahr lag dieser Anteil noch bei 48 Prozent. Als Gründe nennen die Befragten vor allem fehlende Dringlichkeit, mangelnde Nachfrage der Mieter und hohe Kosten. Wer investiert, setzt vor allem auf neue Heizungen, Fenster oder Dämmungen. Die wichtigsten Motive sind langfristige Energieeinsparungen, eine höhere Mieterzufriedenheit und die Wertsteigerung der Immobilie. Das IW sieht die Entwicklung kritisch und fordert klarere politische Vorgaben sowie verlässliche Förderstrukturen, um die Modernisierung des Gebäudebestands voranzubringen.
Schnellere Abschlüsse dank Finanzierungsvermittlern
Persönliche Beratung und ein belastbares Partnernetzwerk stehen für Christopher Hnida im Mittelpunkt seiner Arbeit. Im Interview erklärt der Berliner Makler, wie digitale Vermarktung und schnelle Finanzierungsprüfungen seine Abschlussquote unterstützen.
Christopher Hnida, Geschäftsführer der Hnida Immobilienvermittlung in Berlin, setzt bei der Vermarktung auf persönliche Betreuung und ein enges Netzwerk aus Finanzierungsexperten, Handwerkern und weiteren Dienstleistern. Eine wichtige Rolle spielt dabei immowelt, das Hnida als zentrale Plattform für Reichweite und Neukundengewinnung beschreibt. Besonders hervor hebt er die Zusammenarbeit mit Baudarlehen24. Kaufinteressenten erhalten dort innerhalb kurzer Zeit eine erste Einschätzung ihrer Finanzierungsmöglichkeiten. Das schaffe früh Klarheit über die Kaufkraft potenzieller Käufer und beschleunige den Vermarktungsprozess. Laut Hnida führen schnellere Finanzierungsentscheidungen zu reibungsloseren Abläufen, kürzeren Vermarktungszeiten und einer höheren Abschlusssicherheit für Verkäufer und Makler.
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