22.06.2026
Ihr News-Update für die erfolgreiche
EH55-Plus-Förderung wird verlängert
Die Bundesregierung hält an der reaktivierten EH55-Plus-Förderung fest. Bauherren können länger Anträge stellen als ursprünglich geplant. Das verbliebene Budget soll nun vollständig ausgeschöpft werden.
Das Bundesbauministerium verlängert die EH55-Plus-Förderung für Neubauten und Ersterwerber über den 30. Juni hinaus. Anträge können gestellt werden, bis die verbliebenen Mittel aufgebraucht sind, spätestens jedoch bis Ende 2026. Nach Angaben des Ministeriums stehen noch rund 343 Millionen Euro zur Verfügung. Gefördert werden Neubauten im EH55-Standard, die vollständig mit erneuerbaren Energien beheizt werden. Laut Ministerin Verena Hubertz wurden bislang Förderungen für rund 33.700 Wohneinheiten bewilligt. Eine Aufstockung der Mittel ist nicht vorgesehen.
Hubertz plant Bonus für günstigeres Bauen
Die Bundesregierung will die hohen Baukosten mit neuen Anreizen senken. Künftig sollen vor allem schnellere und günstigere Bauweisen profitieren. Gleichzeitig steht eine grundlegende Neuordnung der Neubauförderung bevor.
Mit einem neuen Aktionsplan will Bauministerin Verena Hubertz die Baukosten senken und den Wohnungsbau ankurbeln. Geplant ist ein Bonussystem in der Neubauförderung, das schnellere und günstigere Bauweisen belohnt. Davon sollen vor allem serielle und modulare Baukonzepte profitieren. Zudem soll die Neubauförderung ab 2027 in einem Programm gebündelt werden, wobei Wohneigentum für Familien eine zentrale Rolle spielt. Weitere Vorhaben sind digitale Bauanträge ab 2028 und der Gebäudetyp E mit mehr Spielraum bei Baustandards. Hintergrund ist die anhaltende Schwäche im Wohnungsneubau.
Anschlussfinanzierung: Nicht jeder kann die Bank wechseln
Für viele Eigentümer endet in den kommenden Jahren die Zinsbindung ihrer Immobilienkredite. Doch nicht jeder kann bei der Anschlussfinanzierung frei zwischen Banken wählen. Entscheidend sind mehrere Faktoren rund um Immobilie und Finanzierung.
Laut einer Studie der Boston Consulting Group laufen in den nächsten zwei Jahren zahlreiche Immobilienkredite aus der Niedrigzinsphase aus. Wer über eine gute Bonität, geringe Restschulden und eine werthaltige Immobilie verfügt, kann von einem Bankwechsel und besseren Konditionen profitieren. Schwieriger wird es für Eigentümer mit hoher Restschuld, knapper Haushaltsrechnung oder schwächerer Objektbewertung. In diesen Fällen ist die bisherige Bank oft die einzige realistische Option. Experten raten dazu, Anschlussfinanzierungen frühzeitig zu planen, Angebote zu vergleichen und mögliche Sondertilgungen oder Modernisierungen einzubeziehen. Auch Forward-Darlehen können für Kreditnehmer interessant sein, die sich gegen steigende Zinsen absichern wollen.
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Hackerangriff legt Luxus-Makler-Website lahm
Eine Woche lang war die Website eines bekannten Luxusmaklers nur eingeschränkt erreichbar. Der Vorfall zeigt, wie abhängig das Immobiliengeschäft von digitalen Vertriebskanälen geworden ist und welche Folgen Ausfälle haben können.
Marcel Remus ist nach eigenen Angaben Opfer eines massiven Hackerangriffs geworden. Seine Website, die als zentrale Plattform für die Vermarktung von Luxusimmobilien auf Mallorca dient, war rund eine Woche lang gestört. Remus zufolge verzeichnet die Seite monatlich etwa 30.000 Besucher und spielt eine entscheidende Rolle bei der Anbahnung von Immobiliengeschäften. Entsprechend hoch schätzt er das finanzielle Risiko eines Ausfalls ein, da potenzielle Käufer abspringen könnten. Nach dem Angriff schaltete er juristische und technische Experten ein. Eine neue Website ist inzwischen online. Wer hinter der Attacke steckt, ist bislang unklar. Die Ermittlungen konzentrieren sich nun auf die Sicherung von Daten und möglichen Spuren der Täter.
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