02.07.2026
Ihr News-Update für die erfolgreiche
Wärmepläne stehen fest: Wo Gasnetze eine Zukunft haben
Die kommunalen Wärmepläne der meisten Großstädte liegen vor und geben erstmals einen konkreten Ausblick auf die künftige Wärmeversorgung. Für Eigentümer und den Immobilienmarkt zeichnen sich dabei deutliche regionale Unterschiede ab.
Mit Ablauf der gesetzlichen Frist haben die meisten deutschen Großstädte ihre kommunalen Wärmeplanung veröffentlicht. Sie zeigen, welche Heiztechnologien künftig bevorzugt werden und wo bestehende Gasnetze erhalten bleiben könnten. Nur wenige Städte prüfen eine teilweise Umrüstung auf Wasserstoff oder Biomethan, meist für Industrie oder ausgewählte Gebiete. Viele Kommunen setzen dagegen langfristig auf Fernwärme oder dezentrale Lösungen wie Wärmepumpen und bereiten teilweise bereits die Stilllegung von Gasnetzen vor. Gleichzeitig sorgt das neue Gebäudemodernisierungsgesetz für Unsicherheit, weil sich die gesetzlichen Rahmenbedingungen nach Abschluss vieler Planungen verändert haben. Laut einer Befragung des Verbands kommunaler Unternehmen sehen 29 Prozent der Kommunen deshalb Anpassungsbedarf bei ihren Wärmeplänen.
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Diese Vermarktungsstrategie funktioniert 2026 für Top-Makler
Längere Vermarktungszeiten aufgrund Zinsniveau und anspruchsvoller Käufer – der Immobilienmarkt 2026 stellt Makler vor neue Herausforderungen. Wer jetzt die richtigen Stellschrauben kennt, verschafft sich einen echten Vorsprung.
Dieses Webinar mit Derik Kampeter, Head of Field Sales bei immowelt, ist Ihr Einstieg in die Vermarktungsstrategie, die 2026 funktioniert – und die Sie direkt in Ihrem Makleralltag einsetzen können.
BGH: Auch Zweier-WEG braucht Beschluss für Umbauten
Der Bundesgerichtshof hat die Regeln für Umbauten in kleinen Wohnungseigentümergemeinschaften konkretisiert. Das Urteil schafft Klarheit für Eigentümer, Verwalter und Kaufinteressenten.
Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass bauliche Veränderungen auch in einer Wohnungseigentümergemeinschaft mit nur zwei Parteien einen vorherigen Beschluss erfordern. Ohne Zustimmung der Gemeinschaft sind Umbauten rechtswidrig und können zurückgebaut werden müssen. Das gilt auch dann, wenn von Anfang an klar ist, dass sich die Eigentümer nicht einigen werden. Nur wenn die Teilungserklärung ausdrücklich etwas anderes regelt, entfällt diese Pflicht. Außerdem stellte der BGH klar, dass ein Sondernutzungsrecht am Garten nicht automatisch zum Bau eines größeren Gartenhauses berechtigt. Das Urteil sorgt für mehr Rechtssicherheit bei Umbauten in kleinen Wohnungseigentümergemeinschaften.
Jeder dritte 25-Jährige lebt noch bei den Eltern
Für viele junge Erwachsene ist der Auszug aus dem Elternhaus schwieriger geworden. Neue Zahlen zeigen, dass immer mehr 25-Jährige noch bei ihren Eltern wohnen.
Rund 30 Prozent der 25-Jährigen in Deutschland lebten 2025 noch im Elternhaus. Das geht aus Daten des Statistischen Bundesamts hervor. Damit ist der Anteil im Vergleich zu den Vorjahren leicht gestiegen. Männer ziehen deutlich später aus als Frauen. Auch unter den 30- und 40-Jährigen wohnen Männer häufiger noch bei ihren Eltern. Die meisten jungen Erwachsenen im Elternhaus sind berufstätig, viele arbeiten sogar in Vollzeit. Im europäischen Vergleich ziehen Menschen in Deutschland dennoch früher aus als im Durchschnitt der EU. Besonders früh verlassen junge Menschen in Finnland ihr Elternhaus, besonders spät in Kroatien.
Konsumstudie: Deutschland bleibt Europas Mieterland Nummer eins
Eine neue Auswertung vergleicht das Konsumverhalten in den EU-Ländern. Sie zeigt, welche Ausgaben in Deutschland besonders ins Gewicht fallen und wo sich die Deutschen von anderen Europäern unterscheiden.
Die Auswertung des Instituts der Deutschen Wirtschaft auf Basis von Eurostat-Daten zeigt, dass Wohnen der größte Ausgabenposten deutscher Haushalte bleibt. Deutschland hat außerdem den höchsten Mieteranteil in der EU. Im Vergleich zu anderen Ländern geben die Deutschen besonders viel Geld für Freizeit, Reisen und das Auto aus. Für Restaurantbesuche wird dagegen ein kleinerer Teil des Budgets verwendet. Auch die gestiegenen Preise für Energie und Lebensmittel haben die Ausgaben in den vergangenen Jahren verändert. Die Studie zeigt, wie Kaufkraft, Preise und Wohnformen das Konsumverhalten in den einzelnen EU-Ländern beeinflussen.
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