31.08.2026
Ihr News-Update für die erfolgreiche
Mit immowelt zum Millionenauftrag
Ein Verkäuferlead von immowelt hat dem Maklerunternehmen Redhome einen Auftrag im Wert von mehr als 5 Millionen Euro eingebracht. Das Beispiel zeigt, welche Rolle digitale Akquise für das Wachstum von Maklerunternehmen spielt.
Redhome aus Schleswig-Holstein arbeitet seit der Gründung 2020 mit immowelt zusammen und nutzt Verkäuferleads gezielt zur Akquise neuer Mandate. Nach Angaben von Mitgründer Thorben Andrich führte zuletzt ein einzelner Kontakt zu einem Portfolioauftrag mit mehreren Reihen- und Mehrfamilienhäusern im Wert von mehr als 5 Millionen Euro. Trotz Zinswende wächst das Unternehmen weiter und expandiert nach Hamburg. Als Erfolgsfaktoren nennt Andrich neben der digitalen Akquise vor allem Verbindlichkeit und zusätzliche Services. Dazu gehören ein eigenes Handwerkerteam, das Arbeiten vor dem Verkauf übernimmt, sowie eine neu gegründete Immobilienverwaltung.
ANZEIGE

Präzise Immobilienbewertung mit Accumate in Sekunden
Als Immobilienprofi wissen Sie, wie zeitintensiv die professionelle Immobilienbewertung sein kann. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Immobilien blitzschnell, fundiert und risikoarm mit der Software Accumate bewerten können.
Bodenrichtwerte sinken deutlich, doch Häuserpreise bleiben stabil
Sinkende Bodenrichtwerte sorgen in vielen teuren Regionen für Entspannung bei Grundstückspreisen. Bei bereits fertiggestellten Wohnimmobilien kommt davon jedoch wenig an, denn ein entscheidender Faktor stützt weiterhin die Kaufpreise.
Bodenrichtwerte sind in vielen deutschen Metropolen und Hochpreisregionen seit der Zinswende gesunken. In München gingen die Werte für den Geschosswohnungsbau zuletzt je nach Lage um zehn bis 30 Prozent zurück. Gründe sind höhere Finanzierungskosten und der schwache Absatz von Neubauwohnungen. Die Bodenrichtwerte beruhen allerdings auf vergangenen Transaktionen und bilden deshalb keinen aktuellen Marktpreis ab. Auf Bestandsimmobilien wirken sich die Rückgänge laut Immobilienmakler Thomas Aigner deutlich weniger aus. Die anhaltende Wohnraumknappheit stützt dort die Preise. Auch auf Sylt haben niedrigere Bodenrichtwerte bei guter Lage und Ausstattung nur begrenzten Einfluss auf die Kaufpreise. Für Käufer und Verkäufer bleiben die Werte dennoch wichtig, unter anderem als Grundlage verschiedener Steuern.
Weiterlesen auf Handelsblatt.com
Der Inhalt befindet sich hinter einer Paywall.
Millionenwerte wechseln ohne Verkauf den Besitzer
Immer mehr Eigentümer übertragen Häuser und Grundstücke an Stiftungen, statt sie am freien Markt zu verkaufen. Damit sollen Immobilien dauerhaft dem spekulativen Markt entzogen und günstige Mieten gesichert werden.
Die Münchner Stiftung „Daheim im Viertel“ hat seit ihrer Gründung 2021 mehr als 100 Anfragen interessierter Immobilieneigentümer erhalten. Neben mehreren Häusern und Wohnungen wurde sie testamentarisch bereits mit 26 Immobilien und mehr als 90 Wohneinheiten bedacht. Ein aktueller Fall betrifft ein rund zehn Millionen Euro teures Grundstück in München, auf dem etwa 25 Wohnungen entstehen könnten. Weil der Boden nicht zum Marktpreis gekauft werden muss, entstehen Spielräume für günstigere Mieten. Das Institut der deutschen Wirtschaft hält solche Schenkungen jedoch für ein Nischenmodell. Für den angespannten Wohnungsmarkt seien sie nur eine Ergänzung, da sie auf freiwilligen Entscheidungen einzelner Eigentümer beruhen und strukturelle Probleme wie Baulandmangel und hohe Baukosten nicht lösen.
Vermieter können Verbrauchsdaten direkt anfordern
Verbrauchsdaten aus intelligenten Zählern liegen häufig allein beim Messdienstleister. Der EU Data Act gibt Wohnungsunternehmen nun das Recht, solche Daten selbst abzurufen und für eigene Auswertungen zu nutzen.
In der Praxis können Wohnungsunternehmen etwa verlangen, laufend auf Verbrauchsdaten von intelligenten Wärme- oder Wasserzählern zugreifen zu können. Eine monatliche Abrechnungsübersicht des Messdienstleisters kann dafür nicht ausreichen. Der Zugriff kann beispielsweise über eine technische Schnittstelle erfolgen und muss grundsätzlich kostenlos sein. Dadurch lassen sich ungewöhnlich hohe Verbräuche früher erkennen, eigene Auswertungen über den Gebäudebestand erstellen oder Daten an einen beauftragten Dienstleister weitergeben. Seit September 2025 besteht dieser Herausgabeanspruch auch für bereits installierte Geräte. Für neue Produkte gelten ab dem 12. September 2026 zusätzliche Vorgaben zum direkten Datenzugang. Grenzen bestehen insbesondere bei personenbezogenen Daten und Geschäftsgeheimnissen.
Mietrecht soll strenger werden: Neue Grenzen für Indexmieten
Die Bundesregierung will zentrale Regeln für Vermietungen verschärfen. Besonders betroffen wären Indexmietverträge, möblierte Wohnungen und kurzfristige Mietverhältnisse in angespannten Wohnungsmärkten. Beschlossen sind die Änderungen allerdings noch nicht.
Nach dem bisherigen Gesetzentwurf sollen Indexmieten in angespannten Märkten bei stärkerer Inflation langsamer steigen. Preissteigerungen bis drei Prozent könnten vollständig berücksichtigt werden, darüber hinaus nur noch zur Hälfte. Bei möblierten Wohnungen müsste der Möblierungszuschlag künftig getrennt von der Grundmiete ausgewiesen und am Zeitwert der Einrichtung orientiert werden. Für vollständig möblierte Wohnungen soll ein Zuschlag von bis zu zehn Prozent der Nettokaltmiete grundsätzlich als angemessen gelten. Zudem soll die Ausnahme für Wohnraum zum vorübergehenden Gebrauch grundsätzlich auf sechs Monate begrenzt werden. Auch der Kündigungsschutz bei Mietrückständen soll ausgeweitet werden. Der Entwurf befindet sich noch im Gesetzgebungsverfahren.
Aktuelle Beiträge

e-learningMandate regelmäßig gewinnen – Akquise, Verhandlung und Abschluss

