12.05.2026
Ihr News-Update für die erfolgreiche
immowelt startet neue Kampagne mit „Irgendwie, irgendwo, irgendwas“
Mit neuer Kampagne und digitalem Fokus will immowelt die Wohnungssuche zeitgemäßer positionieren. Statt klassischer TV-Werbung stehen Streamingplattformen, Social Media und mobile Zielgruppen im Fokus. Die Kampagne soll die Wohnungssuche einfacher und moderner wirken lassen.
immowelt hat seine Marketingstrategie überarbeitet und setzt künftig stärker auf digitale Reichweite. Im Mittelpunkt der neuen Kampagne steht eine moderne Version von Nenas „Irgendwie, irgendwo, irgendwas“. Sie läuft auf Streamingplattformen wie Netflix, Prime Video und RTL+ sowie auf YouTube, TikTok und Instagram. Klassisches Fernsehen spielt in der aktuellen Strategie keine Rolle mehr. Laut immowelt soll die Wohnungssuche moderner und unkomplizierter wirken. „Die Strategie ist konsequent Digital First, um die Zielgruppe dort zu erreichen, wo sie Medien konsumiert“, erklärte CMO Frida Elisson im Gespräch mit MEEDIA. Ziel der Kampagne sind unter anderem mehr Markenbekanntheit sowie zusätzliche Nutzer für die immowelt App.
Preise für Wohneigentum ziehen an
Der Aufwärtstrend am Wohnimmobilienmarkt setzt sich fort, verliert aber etwas an Dynamik. Vor allem selbst genutztes Wohneigentum verteuert sich weiter. Die Lage auf dem Mietmarkt bleibt angespannt.
Die Immobilienpreise in Deutschland sind im ersten Quartal 2026 laut dem Verband deutscher Pfandbriefbanken (vdp) nur noch moderat gestiegen. Wohnimmobilien verteuerten sich Im Vergleich zum Vorquartal um 0,4 Prozent und im Jahresvergleich um 2,3 Prozent – deutlich langsamer als in den Vorquartalen. Besonders gefragt waren Einfamilienhäuser mit einem Plus von 2,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Dagegen verliert das Segment der Mehrfamilienhäuser an Dynamik. In den sieben größten Städten lag das Preiswachstum mit durchschnittlich 3,6 Prozent über dem Bundesschnitt. Hamburg verzeichnete dabei den stärksten Anstieg bei Kaufpreisen und Neuvertragsmieten. Grundlage der Auswertung sind Transaktionsdaten von mehr als 700 Banken, darunter Sparkassen sowie große Geschäftsbanken.
Wohnungssuche entlang der U-Bahn – neue interaktive Karte
Bei der Wohnungssuche zählt in Berlin zum Teil die Anbindung mehr als der Stadtteil. Eine interaktive Karte verbindet jetzt Nahverkehr und Immobilienangebote direkt miteinander.
Eine neue interaktive Karte von immowelt verknüpft das Berliner U- und S-Bahn-Netz mit aktuellen Wohnungsangeboten. Nutzer können gezielt entlang einzelner Linien oder Stationen nach Immobilien suchen und gelangen per Klick direkt zu passenden Inseraten. Gleichzeitig zeigt die Karte, wie stark sich Preise entlang derselben Strecke unterscheiden. Während zentrale Lagen teuer bleiben, bieten Außenbezirke oft günstigere Alternativen bei guter Anbindung. Hintergrund ist die wachsende Bedeutung des öffentlichen Nahverkehrs bei der Wohnungssuche. Steigende Mobilitätskosten und das Deutschlandticket verstärken den Trend, Wohnstandorte stärker nach Erreichbarkeit und Pendelzeiten auszuwählen.
Überbelegt: Mehr als jeder Zehnte wohnt zu eng
Die Wohnungsnot verschärft sich weiter. Besonders Familien, Alleinerziehende und Menschen in Großstädten sind von beengten Wohnverhältnissen betroffen. Neue Zahlen zeigen, wie stark der Druck auf dem Wohnungsmarkt wächst.
Die Überbelegungsquote in Deutschland ist laut Statistischem Bundesamt 2025 auf 11,7 Prozent gestiegen. Vor fünf Jahren lag der Anteil noch bei 10,2 Prozent. Besonders betroffen sind Haushalte mit Kindern, Alleinerziehende sowie Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit. In Großstädten lebt inzwischen fast jeder sechste Einwohner in einer Wohnung mit zu wenig Zimmern. Unter Minderjährigen lag die Quote bei 19 Prozent. Die Zahlen verdeutlichen den zunehmenden Wohnungsmangel vor allem in urbanen Regionen. Für die Immobilienbranche bleibt die hohe Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum damit ein zentraler Treiber bei Neubau, Vermietung und Projektentwicklung.
Hohe Energiepreise zwingen viele zum Sparen
Steigende Kosten für Strom, Heizung und Kraftstoffe verändern den Alltag vieler Haushalte. Besonders beim Heizen und Autofahren schränken sich viele Menschen inzwischen bewusst ein.
Die infolge des Irankriegs gestiegenen Energiepreise führen laut einer Verivox Umfrage bei vielen Menschen in Deutschland zu einem sparsameren Umgang mit Energie. Rund zwei Drittel der Befragten gaben an, ihren Verbrauch wegen der höheren Kosten bewusst zu reduzieren. Besonders häufig wird beim Heizen, Stromverbrauch und Autofahren gespart. Gleichzeitig bleibt die Bereitschaft für größere Investitionen in energetische Sanierungen oder neue Heizsysteme begrenzt. Viele setzen stattdessen auf kleinere Maßnahmen wie Balkonkraftwerke oder bewussteres Energiesparen. Für Eigentümer und Vermieter dürfte das Thema Energiekosten damit weiter Einfluss auf Nachfrage, Modernisierung und Wohnkosten haben.
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