27.05.2026
Ihr News-Update für die erfolgreiche
Zinserhöhung im Juni wird immer wahrscheinlicher
Die Europäische Zentralbank reagiert auf die wirtschaftlichen Folgen des Nahost-Konflikts. Angesichts stark gestiegener Energiekosten und einer Inflationsrate von 3,0 Prozent fordern führende Notenbanker eine baldige Anhebung des Leitzinses.
Infolge des Ölpreisschocks nach dem Ausbruch des Iran-Krieges zeichnet sich eine geldpolitische Wende im Euro-Raum ab. EZB-Direktorin Isabel Schnabel hat sich in einem aktuellen Interview für eine Zinserhöhung bei der kommenden Sitzung am 11. Juni ausgesprochen. Die gestiegenen Energiekosten treiben die Inflation, die im April bei 3,0 Prozent lag, über einen längeren Zeitraum vom Zielwert von 2,0 Prozent weg. Auch Bundesbank-Präsident Joachim Nagel hält Zinserhöhungen für zunehmend wahrscheinlich. Die Notenbank steht vor einem Dilemma, da eine straffere Geldpolitik die ohnehin geschwächte Konjunktur zusätzlich belasten könnte. Dennoch gilt ein Zinsschritt unter Experten als wahrscheinlich, da die EU-Kommission ihre Wachstumsprognose für die deutsche Wirtschaft bereits auf 0,6 Prozent halbiert hat.
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Der Haubner-Effekt: Maklererfolg in Rekordzeit
Was haben Profisport und Immobilienvertrieb gemeinsam? Mehr, als man denkt. Die Brüder Jonas und Yannick Haubner haben ihre Karriere im Fußball-Nachwuchs begonnen – und diesen Antrieb direkt ins Unternehmertum mitgenommen.
Mit der Haubner Group haben sie in Bremen ein Maklerunternehmen aufgebaut, das innerhalb kürzester Zeit für Aufsehen gesorgt hat: auffälliges Branding, konsequente Prozesse und ein Multi-Channel-Marketing-Ansatz, der klassische Grenzen sprengt.
Mehr über die Erfolgsstory gibt es ab sofort im immowelt Podcast zu hören.
BGH-Urteil: Maklern droht Abmahnung bei unerlaubten Innenraumfotos
Ein neues Urteil des Bundesgerichtshofs sorgt für verschärfte Haftungsrisiken bei der Nachmietersuche. Wer Innenraumfotos ohne explizite Zustimmung des Eigentümers in Exposés veröffentlicht, riskiert teure Abmahnungen.
Der Bundesgerichtshof hat die Rechte von Immobilieneigentümern gestärkt. In dem verhandelten Fall hatte ein Maklerbüro im Auftrag eines Mieters nach einem Nachmieter für eine Ladenfläche gesucht. Für das Online-Exposé wurden großformatige Innenaufnahmen genutzt – allerdings ohne das Wissen des Eigentümers. Dieser mahnte das Maklerbüro ab und forderte die Erstattung der Anwaltskosten. Der BGH entschied, dass die Vermarktung der betreffenden Immobilie nicht als Dienst für den Eigentümer gewertet werden kann. Da das Recht an den Objektfotos allein beim Eigentümer liegt, stellt das ungefragte Veröffentlichen eine Verletzung seiner Rechte dar. Eigentümer können solche Inserate stoppen und die Abmahnkosten einfordern.
Debatte um PV-Förderstopp ab 2027: Reformpläne spalten Experten
Die geplante Streichung der Einspeisevergütung für kleinere Photovoltaikanlagen ab 2027 sorgt für erhebliche Verunsicherung im Markt. Während Ökonomen die Reform zur Entlastung des Haushalts unterstützen, befürchten Solaranlagenbauer einen drastischen Einbruch der privaten Investitionen.
Das Bundeswirtschaftsministerium plant, die garantierte 20-jährige Einspeisevergütung für neue, kleinere PV-Anlagen ab 2027 zu streichen. Betreiber von Hausdachanlagen sollen überschüssigen Strom künftig über die Direktvermarktung an der Strombörse verkaufen. Experten des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) halten den Schritt für sinnvoll, da private Photovoltaik inzwischen marktfähig sei und der aktuelle Ausbau die Stromnetze überlaste, was den Steuerzahler Milliarden koste. Zudem fehle es an Gerechtigkeit, da der Solar-Ausbau bei Mehrfamilienhäusern stagniere. Kritiker aus der Forschung warnen hingegen vor einer Ausbremsung der Energiewende. Aus der Praxis wird bemängelt, dass die technische Infrastruktur für die Direktvermarktung, wie flächendeckend verfügbare Smart Meter, in Deutschland noch weit hinterherhinkt.
Konsumstudie zu Inflation: Kleiner Luxus statt unerreichbarem Eigenheim
Die Inflation zwingt die Deutschen zu spürbaren Einschränkungen im Alltag. Dennoch gönnt sich fast jeder Zweite bewusst kleine Luxusmomente, da langfristige Anschaffungen wie Wohneigentum für viele Verbraucher mittlerweile als unrealistisch gelten.
Laut einer repräsentativen Umfrage des Finanzdienstleisters Sumup unter 1.500 Teilnehmenden schränken 50 Prozent der Deutschen ihre Ausgaben inflationsbedingt stark ein. Gespart wird primär bei Dienstleistungen und Bequemlichkeiten wie Taxifahrten, Wellness und To-Go-Kaffee. Beim generellen Sparverhalten zeigt sich die Bevölkerung gespalten: Während 45 Prozent im Alltag zurückstecken, um auf größere Ziele wie einen Jahresurlaub zu sparen, gönnen sich 49 Prozent bewusste Luxusmomente im Alltag. Einer der Gründe für diesen Fokus auf den täglichen Konsum liegt darin, dass der Erwerb eines Eigenheims für viele Verbraucher mittlerweile als unerreichbar eingestuft wird. Die Konsumprioritäten variieren zudem deutlich nach Alter und Geschlecht.
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