14.08.2026
Ihr News-Update für die erfolgreiche
Kabinett deckelt CO2-Preis auch 2027
Für Vermieter bleibt die Belastung durch den nationalen CO2-Preis im kommenden Jahr kalkulierbar. Das Bundeskabinett hat die nötige Reform beschlossen, bevor 2028 der europäische Emissionshandel für Gebäude startet.
Der CO2-Preis soll 2027 weiterhin zwischen 55 und 65 Euro je Tonne liegen. Das sieht die vom Bundeskabinett beschlossene Reform des Brennstoffemissionshandelsgesetzes vor. Ohne die Änderung wären laut dem Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW im kommenden Jahr 75 bis 85 Euro möglich gewesen. Hintergrund ist die Verschiebung des europäischen Emissionshandels für Gebäude und Verkehr auf 2028. Der GdW warnt dennoch vor künftig schwer kalkulierbaren Belastungen. Zusätzliche CO2-Kosten könnten Wohnungsunternehmen Mittel entziehen, die für energetische Sanierungen, altersgerechten Umbau und den Erhalt bezahlbarer Wohnungen benötigt werden. Die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online erwartet beim Übergang zum europäischen System dagegen nur moderate Mehrkosten.
Immer mehr Deutsche sparen fürs Eigenheim
Trotz hoher Lebenshaltungskosten gewinnt Wohneigentum als Sparziel deutlich an Bedeutung. Gleichzeitig bleibt der finanzielle Spielraum vieler Haushalte begrenzt, sodass sich die gesamten Sparleistungen kaum erhöhen dürften.
Laut der Sommerumfrage des Verbands der privaten Bausparkassen nennen 38,8 Prozent der Befragten Wohneigentum als Sparziel. Vor einem Jahr waren es noch 33 Prozent, im Frühjahr 2026 lag der Anteil bei 36,4 Prozent. Unter den wichtigsten Sparmotiven konnte nur Wohneigentum zulegen. An erster Stelle bleibt die Altersvorsorge mit 58 Prozent, gefolgt von Konsum mit 43 Prozent. Der gesamte Sparumfang dürfte dennoch kaum wachsen. 71,4 Prozent wollen künftig etwa gleich viel zurücklegen, nur 9,1 Prozent planen höhere Sparleistungen. 12,5 Prozent wollen weniger sparen. Als Hauptgrund nennen sie steigende Lebenshaltungskosten. Für die repräsentative Erhebung wurden im Juni 2026 insgesamt 2.006 Bürger befragt.
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Mallorca: Immobilienpreise steigen um bis zu 16 Prozent
Auf Mallorca ziehen die Immobilienpreise kräftig an, obwohl der Anteil internationaler Käufer sinkt. Zugleich bleibt das Neubauangebot knapp und die Preisentwicklung unterscheidet sich je nach Region erheblich.
Laut einer Analyse amtlicher Notardaten durch den Immobilienmakler Dahler wurden 2025 auf Mallorca 12.181 Wohnimmobilien für insgesamt 6,32 Milliarden Euro verkauft. Der Medianpreis für Häuser stieg gegenüber 2024 um 14,4 Prozent auf 515.000 Euro. Bei Wohnungen legte der Medianpreis um 15,6 Prozent auf 3.242 Euro je Quadratmeter zu. Besonders starke Zuwächse gab es in Pollença, Santanyí und Palma. Gleichzeitig sank der Anteil internationaler Käufer auf 41 Prozent. Deutsche blieben mit 48,7 Prozent die größte ausländische Käufergruppe. Neubauten machten lediglich 8,6 Prozent der Verkäufe aus. Der Preisaufschlag gegenüber Bestandswohnungen verringerte sich deutlich.
Wohnung in James Bond Villa am Comer See steht zum Verkauf
Eine Wohnung in der aus „Casino Royale“ bekannten Villa La Gaeta steht zum Verkauf. Das historische Anwesen bietet direkten Zugang zum Comer See und mehrere Ausstattungsmerkmale, die in dieser Lage besonders gefragt sind.
Die angebotene Wohnung umfasst 121 Quadratmeter und fünf Zimmer auf zwei Ebenen, darunter zwei Schlafzimmer, ein Arbeitszimmer und zwei Badezimmer. Hinzu kommen eine Terrasse mit Seeblick, zwei Kellerräume und zwei Stellplätze. Zur gemeinschaftlichen Anlage gehören ein Privatstrand, ein Yachthafen mit Bootsliegeplätzen, ein Swimmingpool und eine Parkanlage. Die Wohnung wurde laut Italy Sotheby’s International Realty 2023 modernisiert. Der Kaufpreis liegt bei 1,45 Millionen Euro und ist laut Maklerin verhandelbar. Für die Instandhaltung werden monatlich 400 Euro fällig. Vergleichbare Toplagen mit direktem Seezugang erreichen dem Artikel zufolge üblicherweise Quadratmeterpreise von 20.000 bis 30.000 Euro.
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