21.04.2026
Ihr News-Update für die erfolgreiche
Immobilienmaklern droht Abmahnwelle
Die Deutsche Umwelthilfe setzt ihre Abmahnpraxis fort und nimmt verstärkt Immobilienanzeigen ins Visier. Im Fokus stehen fehlende Pflichtangaben zum Energieausweis. Für Makler kann das schnell rechtliche und finanzielle Folgen haben. Grundlage der Abmahnungen ist das Gebäudeenergiegesetz, das Makler verpflichtet, in kommerziellen Immobilienanzeigen bestimmte Angaben aus dem Energieausweis zu machen, sofern dieser vorliegt. Dazu zählen unter anderem Art des Ausweises, Endenergiewert, Energieträger, Baujahr und Effizienzklasse bei Wohngebäuden. Nach Auffassung der Deutschen Umwelthilfe stellen fehlende Angaben einen Wettbewerbsverstoß dar, da Verbraucher dadurch nicht ausreichend informiert würden. In der Folge fordert die Organisation die Abgabe einer Unterlassungserklärung sowie die Zahlung eines Betrags von 280,78 Euro. Besonders kritisch ist, dass Verstöße gegen eine abgegebene Unterlassungserklärung hohe Vertragsstrafen nach sich ziehen können, unabhängig von der ursprünglichen Rechtslage.
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Immer mehr möblierte Wohnungen, weniger reguläre Mietangebote
Das Angebot klassischer Mietwohnungen schrumpft seit Jahren deutlich. Gleichzeitig gewinnen möblierte Angebote an Bedeutung. Die Entwicklung verändert den Markt und rückt neue Regulierungen in den Fokus der Politik.
Das Kiel Institut für Weltwirtschaft beobachtet laut GREIX-Index einen deutlichen Rückgang klassischer Mietinserate in deutschen Städten. Seit 2015 sank das Angebot in 37 untersuchten Regionen um 22 Prozent, in einzelnen Städten sogar um mehr als die Hälfte. Parallel wächst das Segment möblierter unbefristeter Wohnungen stark, wenn auch von niedrigem Ausgangsniveau. Besonders in großen Städten hat sich die Zahl entsprechender Inserate mehr als verdreifacht. Experten sehen darin eine strukturelle Verschiebung des Marktes. Möblierte Vermietung steht zugleich in der Kritik, da sie teils zur Umgehung regulatorischer Vorgaben genutzt wird. Die Bundesregierung plant daher strengere Regeln, etwa zeitliche Begrenzungen und Vorgaben für Zuschläge.
Galeria: Ausbleibende Mieten verunsichern Eigentümer
Die Warenhauskette Galeria hat Probleme, ihre Mieten zu zahlen. Teilweise bleiben Zahlungen aus oder werden gestundet. Für Eigentümer wächst damit die Unsicherheit an zentralen Standorten.
In mehreren Fällen wurden Mieten nicht fristgerecht gezahlt, teilweise auch nur unvollständig oder gestundet. Betroffen sind große innerstädtische Immobilien. Vermieter zeigen sich besorgt und versuchen, mit dem Unternehmen Lösungen zu finden. Parallel prüfen einige bereits Alternativen für die Flächen. Hintergrund ist die angespannte Lage im stationären Einzelhandel. Zudem stehen weitere Standorte auf dem Prüfstand, da Mietverträge neu verhandelt werden. Scheitern diese Gespräche, drohen zusätzliche Schließungen.
Online-Klagen bei Mietkaution starten im Pilotprojekt
Bei Streitigkeiten um Mietkautionen können Klagen künftig digital eingereicht werden. Zwei Amtsgerichte testen das Verfahren im Rahmen eines bundesweiten Pilotprojekts. Das Ziel sind schnellere Abläufe und weniger Aufwand für die Beteiligten.
Das Pilotprojekt des Bundesjustizministeriums ermöglicht an den Amtsgerichten Nürtingen und Mannheim erstmals digitale Klagen in Zivilsachen mit einem Streitwert unter 10.000 Euro. Dazu zählen auch Konflikte um Mietkautionen. Die Verfahren sollen weitgehend online abgewickelt werden, von der Einreichung über Formulare bis zur Entscheidung. Eine mündliche Verhandlung ist zunächst nicht vorgesehen, kann aber bei Bedarf per Video erfolgen. Nur in Ausnahmefällen kommt es zu einem Termin vor Ort. Laut Bundesregierung könnten so jährlich zehntausende Stunden eingespart werden. Das auf zehn Jahre angelegte Projekt wird regelmäßig ausgewertet und soll schrittweise erweitert werden.
Expo Real rückt Infrastruktur ins Zentrum
Die Expo Real erweitert ihr Profil und setzt stärker auf Infrastruktur. Damit reagiert die Messe auf veränderte Marktbedingungen und neue Investitionsbedarfe. Für Investoren und Projektentwickler gewinnt das Segment deutlich an Bedeutung.
Die Expo Real positioniert sich künftig als Fachmesse für Immobilien, Investitionen und Infrastruktur und reagiert damit auf steigenden Kapitalbedarf in diesem Bereich. Vor allem Energie, digitale und soziale Infrastruktur rücken in den Fokus. Hintergrund ist, dass öffentliche Mittel nicht ausreichen und Infrastruktur sich zunehmend als eigenständige Anlageklasse etabliert. Auch neue Segmente wie Windparks sollen stärker eingebunden werden. Im Konferenzprogramm gewinnen entsprechende Themen ebenfalls an Gewicht. Die Neuausrichtung spiegelt die wachsende Verzahnung von Immobilien und Infrastruktur wider, da funktionierende Versorgungs- und Verkehrsstrukturen entscheidend für die Attraktivität und Werthaltigkeit von Immobilien sind.
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