27.04.2026
Ihr News-Update für die erfolgreiche
Vermieter sollen Heizkostenanstieg mittragen
Beim Einbau neuer Gas- oder Ölheizungen könnten Vermieter künftig stärker in die Pflicht genommen werden. Die Bundesregierung will Mieter vor steigenden Wärmekosten schützen.
Bauministerin Verena Hubertz will im geplanten Gebäudemodernisierungsgesetz mehr Mieterschutz verankern. Entscheidet sich ein Vermieter für eine neue Gas- oder Ölheizung, sollen steigende Wärmekosten nicht allein zulasten der Mieter gehen. Nach den Eckpunkten von Union und SPD soll der Einbau von Gas- und Ölheizungen weiter möglich bleiben, wenn ab 2029 anteilig klimafreundliche Brennstoffe genutzt werden. Hubertz verweist darauf, dass die Preise für Bio-Gas und Bio-Öl voraussichtlich steigen dürften. Aus der CSU kommt Kritik. Sie warnt vor zusätzlicher Verunsicherung im Mietwohnungsbau.
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BGH-Urteil: WEG ist immer für Balkonsanierung zuständig
Wer für die Sanierung von Balkonen zuständig ist, sorgt in vielen Eigentümergemeinschaften für Streit. Der Bundesgerichtshof hat jetzt klargestellt, wann die Gemeinschaft entscheiden und sogar handeln muss.
Der Bundesgerichtshof hat die Rolle der Wohnungseigentümergemeinschaft bei der Balkonsanierung gestärkt. Auch wenn laut Teilungserklärung einzelne Eigentümer für Instandhaltung und Instandsetzung zuständig sind, bleibt die Gemeinschaft entscheidungsbefugt. Sie kann Sanierungen beschließen und ist in bestimmten Fällen sogar dazu verpflichtet, etwa bei erheblichen Schäden oder Gefahren für Dritte. Hintergrund ist die Verantwortung der Gemeinschaft für den ordnungsgemäßen Zustand des gemeinschaftlichen Eigentums. Die Kostenverteilung bleibt davon unberührt und richtet sich weiterhin nach der Teilungserklärung. Im konkreten Fall erklärte der BGH ablehnende Beschlüsse für ungültig und ersetzte diese durch einen Sanierungsbeschluss.
Bauaufträge ziehen an – Hochbau bleibt schwach
Die Bauunternehmen melden im Februar wieder steigende Auftragseingänge. Dennoch bleibt die Entwicklung im längerfristigen Vergleich schwach und auch beim Umsatz zeigt sich ein deutlicher Rückgang.
Das Bauhauptgewerbe hat im Februar laut Statistischem Bundesamt ein Auftragsplus verzeichnet. Preisbereinigt stiegen die Bestellungen gegenüber dem Vormonat, sowohl im Hochbau als auch im Tiefbau. Im Dreimonatsvergleich ergibt sich jedoch weiterhin ein Rückgang, der insbesondere auf schwache Werte im Hochbau zurückzuführen ist. Auch im Jahresvergleich zeigt sich ein gemischtes Bild. Während die Auftragseingänge deutlich über dem Vorjahresniveau liegen, ist der Umsatz der Branche spürbar gesunken. Die Beschäftigtenzahl entwickelte sich dagegen leicht positiv. Insgesamt bleibt die Lage im Baugewerbe damit angespannt, trotz kurzfristiger Erholung beim Auftragseingang.
Iran-Krieg lässt Baukosten erneut steigen
Steigende Energie- und Materialpreise verteuern den Wohnungsbau erneut. Auslöser ist der Iran-Krieg, der viele Baustoffe betrifft und die Kostenkalkulation weiter belastet.
Der Iran-Krieg führt zu spürbaren Kostensteigerungen im Wohnungsbau. Nach Angaben des Verbands baugewerblicher Unternehmer Hessen verteuern sich zahlreiche Materialien wie Stahl, Beton und Dämmstoffe. Insgesamt liegen die Baukosten aktuell mehrere Prozent über dem Niveau vor Beginn des Konflikts. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht, da auch sinkende Rohölpreise nicht unmittelbar zu niedrigeren Materialkosten führen dürften. Die Branche warnt vor weiteren Belastungen für den Neubau, der bereits in den vergangenen Jahren unter steigenden Kosten gelitten hat. Zugleich fordert sie weniger regulatorische Vorgaben und verweist auf Einsparpotenziale bei Baustandards, um den Wohnungsbau anzukurbeln.
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