28.04.2026
Ihr News-Update für die erfolgreiche
Energieeffizienz entscheidet über Immobilienpreise
Der Wohnimmobilienmarkt tritt bei Kaufpreisen auf der Stelle, während Mieten weiter steigen. Gleichzeitig rückt ein Faktor stärker in den Fokus der Käufer und verändert die Preisstruktur deutlich.
Das zeigt der aktuelle Wohnindex des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln. Demnach steigen Kaufpreise nur noch moderat oder stagnieren, während Mieten spürbar anziehen. Hauptgründe sind hohe Finanzierungskosten und eine gedämpfte Nachfrage nach Wohneigentum. Regional zeigen sich zunehmende Unterschiede, mit stärkeren Entwicklungen im Umland. Gleichzeitig gewinnt die Energieeffizienz weiter an Bedeutung für die Preisbildung. Weniger effiziente Gebäude verzeichnen deutliche Abschläge gegenüber besseren Klassen. Laut IW Köln liegen diese je nach Effizienzklasse teils im zweistelligen Prozentbereich. Für den Markt bedeutet das eine wachsende Differenzierung nach Objektqualität bei gleichzeitig begrenztem Preisspielraum insgesamt.
Investoren setzen verstärkt auf deutsche Wohnimmobilien
Europäische Investoren bauen ihr Engagement im Wohnsegment weiter aus. Deutschland gewinnt dabei deutlich an Attraktivität und rückt an die Spitze der bevorzugten Märkte. Gleichzeitig bleiben zentrale Hürden bestehen.
Grundlage ist eine Umfrage von Cushman & Wakefield, die eine steigende Investitionsbereitschaft im Wohnimmobiliensektor zeigt. Ein Großteil der Investoren plant, den Anteil von Wohnanlagen in den Portfolios weiter auszubauen. Deutschland liegt dabei erstmals auf Platz eins der bevorzugten Märkte in Europa, vor Spanien und Großbritannien. Als Hauptgründe gelten stabile Renditen, hohe Nachfrage und Krisen-Resilienz. Gleichzeitig bremsen begrenzte Angebote, Preisunterschiede zwischen Käufern und Verkäufern sowie regulatorische Risiken den Markt. Im Fokus stehen Bestandsobjekte sowie Vermietungsmodelle, während Nachhaltigkeit für viele Investoren ein entscheidendes Kriterium bleibt und zunehmend mit Preisaufschlägen verbunden ist.
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Bürokratie bremst Digitalisierung in Verwaltungen aus
Öffentliche Förderprogramme sollen die Digitalisierung in der Immobilienverwaltung vorantreiben. In der Praxis greifen jedoch nur wenige Unternehmen darauf zurück. Stattdessen setzen viele auf schnell umsetzbare Lösungen im laufenden Betrieb.
Der geringe Einsatz von Förderprogrammen in der Immobilienverwaltung liegt laut Angela Hartmann, Geschäftsführerin der Sayao GmbH, vor allem am hohen bürokratischen Aufwand. Recherche, Antragstellung und Dokumentation schrecken viele Unternehmen ab, sodass Digitalisierungsprojekte häufig ohne Förderung umgesetzt werden. Besonders kleinere und mittlere Verwaltungen bevorzugen pragmatische Lösungen, die sich schnell in bestehende Abläufe integrieren lassen. Fördermittel entfalten ihren Nutzen vor allem bei strategisch geplanten Projekten und wenn externe Expertise eingebunden wird. Entscheidend für den Erfolg ist weniger die Förderhöhe als die Praxistauglichkeit der Maßnahmen. Andernfalls drohen ineffiziente parallele Prozesse aus analogen und digitalen Strukturen.
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