29.04.2026
Ihr News-Update für die erfolgreiche
Neue Energieausweis-Pflichten treffen Makler
Die EU verschärft die Regeln für Energieausweise und erweitert die Einsatzpflicht deutlich. Künftig sind sie auch in weiteren Situationen erforderlich. Für Makler steigt damit das Risiko von Verstößen.
Mit der überarbeiteten EU-Gebäuderichtlinie werden Energieausweise ab Mai 2026 EU-weit vereinheitlicht und stärker reguliert. Neu ist unter anderem, dass ein Ausweis künftig auch bei der Verlängerung von Mietverträgen sowie bei größeren Renovierungen vorgelegt werden muss. Auch Immobilienmakler müssen in Zukunft bei Vermietung, Verpachtung oder Verkauf eines Wohngebäudes einen Energieausweis bereitstellen. Wer diese Pflicht missachtet, riskiert ein Bußgeld von bis zu 10.000 Euro. Gleichzeitig wird die Skala auf die Klassen A bis G umgestellt, wobei A nur noch für Nullemissionsgebäude steht. Bestehende Ausweise behalten ihre Gültigkeit für zehn Jahre. In Deutschland ist die Umsetzung im Rahmen einer Gesetzesnovelle geplant und könnte sich bis Juli verzögern. Verstöße gegen die Ausweispflicht können mit Bußgeldern von bis zu 10.000 Euro geahndet werden.
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Mensch vs. Algorithmus: Wie digital muss ein Makler heute wirklich sein?
„Der technologische Fortschritt wird nie wieder so langsam sein wie heute“ – das sagt Wolfram Gast, Chief Digital Officer bei von Poll Immobilien, in der neuen Folge von 2 Zimmer, Küche, Talk.
Zwei Stunden hat er im Hotelzimmer gebraucht, um einen KI-Agenten zu bauen, der seitdem täglich seine Social-Media-Kanäle bespielt – vollautomatisch, selbstlernend, ohne Entwickler. Sogar seine 81-jährige Mutter hat er zur ChatGPT-Nutzung gebracht – wie, das erzählt er Ihnen im Podcast.
US-Maklernetzwerk startet in Deutschland
Einer der größten Immobilienmakler der Welt kommt nach Deutschland und verschärft den Wettbewerb im Premiumsegment, während steigende Preise und internationale Netzwerke den Markt für Luxusimmobilien zunehmend attraktiver machen.
Coldwell Banker startet mit einer Master-Franchise-Struktur und will bis 2030 mindestens 30 Standorte aufbauen, zunächst in allen großen Städten. Geführt wird das Geschäft von einem erfahrenen Ex-Manager von Engel & Völkers und Dahler. Der Fokus liegt auf Wohn- und Gewerbeimmobilien im oberen Segment. Hintergrund ist ein wieder anziehender Markt mit steigenden Kaufpreisen und wachsender Nachfrage nach international vernetzten Maklern. Für etablierte deutsche Anbieter wie Engel & Völkers oder Von Poll bedeutet der Markteintritt zusätzliche Konkurrenz in einem ohnehin margenstarken Luxussegment.
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Fast zwei Millionen Wärmepumpen im Einsatz
Die Wärmepumpe setzt sich im Heizungsmarkt zunehmend durch und erreicht neue Bestmarken. Steigende Energiepreise beschleunigen die Entwicklung. Der Trend verändert den Gebäudesektor spürbar.
Die Wärmepumpe hat sich 2025 erstmals zum meistverkauften Heizsystem in Deutschland entwickelt und damit die Gasheizung abgelöst. Laut Bundesverband Wärmepumpe waren Ende des Jahres rund 1,9 Millionen Geräte in Betrieb, die Zwei-Millionen-Marke dürfte kurzfristig erreicht werden. Treiber sind unter anderem stark gestiegene Preise für fossile Energieträger, die laut Techem Atlas 2025 deutlich zulegten, während Stromkosten vergleichsweise stabil blieben. Gleichzeitig gewinnt die Technologie im Zuge der Energiewende an Bedeutung, da sie zur Reduzierung von CO2-Emissionen und zur geringeren Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen beiträgt.
Investoren setzen auf Serviced Apartments als Wachstumsmarkt
Serviced Apartments gewinnen bei institutionellen Investoren an Bedeutung. Treiber sind regulatorische Eingriffe und veränderte Nachfrage. In Deutschland zeigt sich jedoch ein anderes Bild.
Der Markt für Serviced Apartments entwickelt sich in Europa dynamisch und rückt zunehmend in den Fokus institutioneller Anleger. Dabei handelt es sich um möblierte Wohnungen mit hotelähnlichen Services, die für mittelfristige Aufenthalte genutzt werden. Laut Savills lag das Transaktionsvolumen 2025 bei rund 1,2 Milliarden Euro, was etwa fünf Prozent des Hotelinvestmentmarkts entspricht. Wachstumstreiber sind strengere Regulierung der Kurzzeitvermietung sowie eine steigende Nachfrage nach längeren Aufenthalten. Gleichzeitig bleibt das Segment im europäischen Vergleich unterrepräsentiert, bei wachsender Pipeline. In Deutschland lag das Investitionsvolumen unter dem Durchschnitt, während sich der Markt weiter professionalisiert.
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